Schrapper
Ein Schrapper,<ref name = "Quelle 3" /> auch Schrapplader genannt,<ref name= "Quelle 5" /> ist ein Fördergerät im Bergbau.<ref name = "Quelle 3" /> Schrapperanlagen gehören zu den diskontinuierlich arbeitenden Geräten.<ref name= "Quelle 8" /> Sie werden nicht zu den vollmechanischen Lademaschinen<ref group="ANM" name="Anm. Reuth." /> gezählt.<ref name= "Quelle 5" /> Schrapper dienen als Bindeglied zwischen der rein manuellen Förderung und der voll mechanisierten Schüttgüterförderung.<ref name="Quelle 10" /> Sie sind sowohl für die Förderung von hereingewonnenen<ref group="ANM" name="Anm. Veith." /> Mineralien, als auch für die Förderung von Versatzmaterialien gleichermaßen geeignet.<ref name= "Quelle 15" /> Der erste Einsatz eines Schrappers erfolgte gegen Ende der 1920er Jahre.<ref name="Quelle 21" /> Seitdem werden Schrapper unter Tage<ref name="Quelle 22" /> aber auch im Tagebau, dort besonders in der Sand- und Kiesgewinnung, eingesetzt.<ref name="Quelle 7" /> Die Vorteile des Schrappers sind seine weitgehende Unabhängigkeit von der Neigung der zu bearbeitenden Fläche und seine robuste und einfache Bauweise.<ref name= "Quelle 5" />
Aufbau[Bearbeiten]
Der Schrapper besteht in der Regel aus einem Schrappergefäß, einem Schrapperhaspel und einer Ladeschurre.<ref name="Quelle 29" /> Zentrales Bauteil des Schrappers ist das Schrappergefäß, das auch als Schrapperkasten bezeichnet wird.<ref name= "Quelle 16" /> Es ähnelt vom Aufbau her einer Baggerschaufel.<ref name="Quelle 11" /> Das Schrappergefäß besteht aus Stahlblech.<ref name= "Quelle 16" /> Es hat weder Deckel noch Boden und besitzt auch an der Zugseite keine Stirnwand.<ref name="Quelle 17" /> Je nach Verwendungszweck gibt es unterschiedlich geformte Schrappergefäße.<ref name= "Quelle 18" /> Die Form des Gefäßes ist dabei abhängig von der Zusammensetzung des zu fördernden Schüttgutes.<ref name="Quelle 28" /> So gibt es, je nach Einsatzbereich, Mulden- bzw. Kastenschrapper, Schrapperkübel mit Reißzähnen und Abraumschrapper.<ref name= "Quelle 18" /> Das Fassungsvermögen des Schrappergefäßes liegt bei Schrappern für den Untertageeinsatz, je nach Ausführung, zwischen 2,6 und 4,2 Kubikmeter.<ref name="Quelle 24" /> Für den Einsatz im Tagebau gibt es auch Schrappergefäße mit einem Fassungsvermögen von zehn,<ref name="Quelle 26" /> teilweise bis zu 15 Kubikmetern.<ref name="Quelle 4" /> Als Antrieb dient für den Schrapperkasten ein Schrapperhaspel mit bis zu drei Seiltrommeln.<ref name="Quelle 27" /> Der Antrieb des Haspels kann, je nach Einsatzgebiet, durch Diesel- oder Elektromotor erfolgen.<ref name="Quelle 26" /> Um das Schrappergefäß mittels Haspel hin und her zu bewegen, ist der Haspel mit einem Zugseil und einem Gegenseil ausgestattet.<ref name="Quelle 17" /> Es gibt auch Schrapper mit einem umlaufenden Stahlseil an dem der Schrappkübel mit angehängt ist und zwei feststehenden Umlenkrollen, von denen eine angetrieben wird.<ref name="Quelle 6" /> Es gibt auch mobile Schrapper die mit Raupenfahrwerken ausgestattet sind und die zudem einen Ausleger besitzen.<ref name= "Quelle 8" /> Des Weiteren gibt es sogenannte Schälschrapper,<ref group="ANM" name="Anm. Roschl." /> die die Fähigkeiten eines Hobels und eines Schrappers in sich vereinen.<ref name="Quelle 6" />
Arbeitsweise[Bearbeiten]
Der Kübel wird dabei leer bis zur Umlenkrolle gezogen und anschließend die Laufrichtung des Stahlseiles geändert.<ref name="Quelle 20" /> Beim Zurückziehen füllt sich der Kübel (bzw. Kratzer, Eimer) mit Material und schleppt es in Richtung Antriebsstation.<ref name="Quelle 11" /> In einer weiteren Variante werden drei Umlenkrollen verwendet, eine am Zielort/der Ladestelle, die beiden anderen hinter dem zu räumenden Bereich an zwei seitlich auseinander liegenden Stellen. Über die beiden hinteren Rollen kann der Schrappkübel bei Zugrichtung zum hinteren Bereich durch kontrolliert unterschiedlich starken Zug über die Rollen seitlich versetzt werden (Resultierende Kraft). Beim einfacheren teilautomatisierten Schrapperbetrieb geht ein Schrapperführer hinter dem Schrappkübel her und führt diesen ähnlich wie bei einer Schubkarre an Handgriffen, derweil er durch einen dort befestigten Schalter die einzelne, nach vorn ziehende Winde steuert. Das Zurückziehen des leeren (und damit leichteren) Schrappkübels erfolgt rein manuell ohne Windenunterstützung und kann ebenfalls seitlich ausgelenkt werden. Der Schrapper kann somit einen Kreissektor fächerartig abräumen.<ref name= "Quelle 19" />
Einsatz unter Tage[Bearbeiten]
Im Untertagebergbau war der Schrapper früher stark verbreitet.<ref name="Quelle 9" /> Insbesondere im Salzbergbau in der flachen Lagerung wurde der Schrapper häufig verwendet.<ref name="Quelle 12" /> Im Erzbergbau in Südafrika kommen auch heute noch vereinzelt Schrapper für die Förderung von Schüttgütern zum Einsatz.<ref name= "Quelle 14" /> Im Steinkohlenbergbau wurden Schrapper nur vereinzelt eingesetzt, z. B. bei der Auffahrung von Gesteinsstrecken.<ref name="Quelle 12" /> Im Abbau wurde nach einer erfolgten Sprengung ein Loch in den Firstbereich der Ortsbrust gebohrt und dort ein Anker gesetzt, an dem die Umlenkrolle befestigt wurde.<ref name="Quelle 22" /> Danach wurde das Seil aufgelegt, und das gesprengte Material konnte von der Ortsbrust weg zu anderen Fördermedien (z. B. Lokförderung) gezogen werden.<ref name="Quelle 23" /> Weitere Einsatzschwerpunkte bildeten die Schrapper beim Versatz von Abbauhohlräumen<ref name="Quelle 25" /> und dem Säubern von Schachtsümpfen.<ref name = "Quelle 3" /> In der heutigen Zeit wird der Schrapper mehr und mehr von fördertechnischer Nutzfahrzeug-Ladetechnik (z. B. Radlader) verdrängt.<ref name= "Quelle 14" />
Einsatz über Tage[Bearbeiten]
In der Sand- und Kiesgewinnung werden Schrapperanlagen sowohl für die Trocken- als auch für die Nassbaggerung eingesetzt.<ref name="Quelle 4" /> Im Gegensatz zu den schwimmenden Geräten (zum Beispiel Baggerschiff) stehen Schrapper auch bei Nassbaggerung grundsätzlich an Land. Schrapper eignen sich auch für die Kiesgewinnung aus Flüssen. Schrapper sind dort gut einzusetzen, wo andere Techniken aufgrund von verfestigtem Material oder großen Steinen an Grenzen stoßen. Eine Konglomeratschicht kann mit einem Schrapper durchbrochen, in großen Stücken an Land gefördert und über den Vibrorost ausgeschieden werden. Größere Steine stellen selbst dann kein Problem dar, wenn sie größer als der Schrapperkübel sind. Sofern die Steine nicht in den Kübel passen, schiebt der volle Kübel diese vor sich her. Damit große Steine nicht den Aufgeber verstopfen und das Förderband beschädigen, werden diese über einen Vibrorost ausgeschieden.<ref name= "Quelle 2" /> Auch beim Abbau von Goldseifen kamen Schrapper zum Einsatz.<ref name="Quelle 13" /> Des Weiteren werden Schrapper im Straßenbau zum Bodenaustausch von wenig tragfähigen Untergründen eingesetzt.<ref name="Quelle 30" />
Schrapperanlagen[Bearbeiten]
In der Betonindustrie werden Schrapperanlagen zur Förderung von Material in Reihen- oder Sternbunkern verwendet. Dabei unterscheidet man Sternanlagen (Radialschrapper) mit Ausleger oder Schrapperbrücke und Reihenanlagen mit Ausleger.<ref name = "Quelle 1" /><ref name= "Quelle 2" />
Literatur[Bearbeiten]
- Ulrich Scharnow: Lexikon Seefahrt. 5. Auflage. Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1988, ISBN 3-344-00190-6, S. 516.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive>
<ref name = "Quelle 1">BG RCI.magazin 7/8 2022 (Seite 20). Aus der Praxis: So werden Schrapperanlagen sicher</ref> <ref name= "Quelle 2">DGUV Fachbereich AKTUELL: Sicherheitskonzepte für den Automatikbetrieb von Schrapperanlagen in der Betonindustrie. Online (abgerufen am 26. Juni 2026).</ref> <ref name = "Quelle 3">Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon. 7. Auflage. Verlag Glückauf, Essen 1988, ISBN 3-7739-0501-7.</ref> <ref name="Quelle 4">Volker Patzold, Günter Gruhn, Carsten Drebenstedt: Der Nassabbau. Erkundung, Gewinnung, Aufbereitung, Bewertung. Springer Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 2008, ISBN 978-3-540-49692-2, S. 255, 256.</ref> <ref name= "Quelle 5">Ernst-Ulrich Reuther: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band, 12. Auflage, VGE Verlag GmbH, Essen 2010, ISBN 978-3-86797-076-1, S. 323, 324.</ref> <ref name="Quelle 6">Horst Roschlau, Wolfram Heintze: Bergmaschinentechnik. Erzbergbau – Kalibergbau. Mit 333 Bildern und 54 Tabellen, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1977, S. 200, 201, 222, 223.</ref> <ref name="Quelle 7"> Verordnung zum Schutz der Dienstnehmer und Nachbarschaft beim Betrieb von Steinbrüchen, Lehm-, Ton-, Sand- und Kiesgruben sowie bei Haldenabtragungen. Artikel II, Abschnitt 1–5. In: Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich. Jahrgang 1955, Ausgegeben am 28. Dezember 1955, S. 141, 1446.</ref> <ref name= "Quelle 8">Heinrich Otto Buja: Ingenieurhandbuch Bergbautechnik, Lagerstätten und Gewinnungstechnik. 1. Auflage, Beuth Verlag GmbH Berlin-Wien-Zürich, Berlin 2013, ISBN 978-3-410-22618-5, S. 790.</ref> <ref name="Quelle 9">Carl Hellmut Fritzsche: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus, Erster Band, achte Auflage, mit 615 Abbildungen im Text und einer farbigen Tafel, Springer Verlag, Berlin 1942, S. 187–191.</ref> <ref name="Quelle 10">Martin Dietmann: Planung eines Förderschurfes zur Abförderung der Berge für die Erweiterung des Erbstollenhorizontes im Salzbergbau Altaussee der Salinen Austria AG. Diplomarbeit am Institut für Bergbaukunde, Bergtechnik und Bergwirtschaft der Montanuniversität Leoben. Leoben 2009, S. 39–41.</ref> <ref name="Quelle 11">Hans Peter Schenk: Die 40. Jahresversammlung der SGBH fand in der Zeit vom 25. bis 27. Oktober 2019 am Gonzen bei Sargans statt. In: Verein der Freunde des Bergbaues in Graubünden (Hrsg.): Der Bergknappe. Nr. 136, 44. Jahrgang, April 2020, S. 38.</ref> <ref name="Quelle 12">Carl Hellmut Fritzsche: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus, zweiter Band, siebente Auflage, mit 742 Abbildungen im Text, Springer Verlag, Berlin 1950, S. 285.</ref> <ref name="Quelle 13">Zurgaadai Gombosuren: Erarbeitung von effektiven Abbau- und Rekultivierungsverfahren für den Goldbergbau in Seifenlagerstätten der Mongolei. Dissertation an der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Freiberg 2007, S. 13, 14.</ref> <ref name= "Quelle 14">M. Trenke: Mechanische Gewinnungsbohrgeräte für den Reef- und Gangerzbergbau. In: Oliver Langefeld. Kolloquium Fördertechnik im Bergbau 2022. 10. Kolloquium, 1. Auflage, Papierflieger Verlag GmbH, Clausthal-Zellerfeld 2022, ISBN 978-3-86948-860-8, S. 65, 72.</ref> <ref name= "Quelle 15">Carl Hellmut Fritzsche: Lehrbuch der Bergbaukunde. Zweiter Band, zehnte, völlig neubearbeitete Auflage, mit 599 Abbildungen, Springer Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1962, S. 285.</ref> <ref name= "Quelle 16">J. Maercks, G. Jungnitz: Bergbaumechanik. Lehrbuch für bergmännische Lehranstalten, Handbuch für den praktischen Betrieb. Vierte umgearbeitete Auflage, mit 526 Abbildungen, Springer Verlag, Berlin / Göttingen, Heidelberg 1954, S. 267–269.</ref> <ref name="Quelle 17">K. Kegel: Lehrbuch der Bergwirtschaft. Mit 167 Abbildungen und 20 Formularen im Text und auf einer Tafel, Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH, Berlin Heidelberg 1931, S. 400–403, 405.</ref> <ref name= "Quelle 18">Georg Gabotz (Hrsg.): Handbuch des Maschinenwesens beim Baubetrieb. Dritter Band Die Geräte für Erd- und Felsbewegungen. Erster Teil: Die maschinellen Hilfsmittel für das Lösen, Laden und Einbringen der Massen bei Trocken, Erd- und Felsbewegungen (Bagger und Kippen-Geräte), mit 900 Textabbildungen, Tabellen, Mustern und 11 Tafeln, Springer Verlag Berlin Heidelberg GmbH, Berlin Heidelberg 1937, S. 366–368, 371–375, 378.</ref> <ref name= "Quelle 19">Carl Hellmut Fritzsche: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band, zehnte, völlig neubearbeitete Auflage, mit 574 Abbildungen und einer farbigen Tafel, Springer Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1961, S. 270–276.</ref> <ref name="Quelle 20">P. Wiesenthal: Lademaschinen in Untertagebetrieben. In: Carl Siwinna: Kohle und Erz. Technischer Central-Anzeiger für Berg-, Hütten- u. Maschinenwesen. Zeitschrift des Vereins technischer Bergbeamten Oberschlesiens und des Vereins technischer Bergbeamten Niederschlesiens, Nr. 7, 33. Jahrgang, 1. Juli 1936, S. 188.</ref> <ref name="Quelle 21">Detlev Herbst: Das Kali-Bergbaumuseum in Volpriehausen. In: Der Anschnitt. Nr. 38, 1986, Heft 3–4, S. 154.</ref> <ref name="Quelle 22">W. Scheithauer: Verwendung des Schrappladers im Streckenvortrieb. In: Glückauf, Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift. Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund (Hrsg.), Nr. 16, 68. Jahrgang, 16. April 1932, S. 361–368.</ref> <ref name="Quelle 23">Wolfgang A. Lenhardt: Induzierte Seismizität unter besonderer Berücksichtigung des Tiefen Bergbaus. In: Peter Steinhauser (Hrsg.): Österreichische Beiträge zu Meteorologie und Geophysik. Heft 11, Verlag Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Wien 1995, S. 22.</ref> <ref name="Quelle 24">Rudolf Kokorsch: Die Entwicklung des Kalibergbaus in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1945 und 1989. In: Der Anschnitt. Nr. 52, 2000, Heft 2–3, S. 82.</ref> <ref name="Quelle 25">K. Bax: Erfahrungen mit Haard-Sand als Versatzgut im Ruhrkohlenbergbau. In: Glückauf, Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift. Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund (Hrsg.), Nr. 13, 69. Jahrgang, 1. April 1933, S. 284.</ref> <ref name="Quelle 26">Fritz Stichweh GmbH (Hrsg.): Typenprogramm von Schrapperanlagen. Firmendruckschrift der Stichweh GmbH. Online (abgerufen am 3. Juli 2026), S. 1–3.</ref> <ref name="Quelle 27">G. Zeppernick: Abbau mit Schrappladern in amerikanischen Steinkohlengruben. In: Glückauf, Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift. Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund (Hrsg.), Nr. 29, 65. Jahrgang, 20. Juli 1929, S. 1006, 1007.</ref> <ref name="Quelle 28">Vermischtes. In: Die Bautechnik. Fachzeitschrift für das gesamte Bauingenieurwesen. Heft 32, 18. Jahrgang, 26. Juli 1940, S. 374.</ref> <ref name="Quelle 29">B. W. Boki, Gregor Panschin: Bergbaukunde. Kulturfond der DDR (Hrsg.), Verlag Technik Berlin, Berlin 1952, S. 54–56.</ref> <ref name="Quelle 30">Thomas Grundhoff, Matthias Kahl: Bauverfahren beim Straßenbau auf wenig tragfähigem Untergrund - Bodenersatzverfahren. In: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen. Bundesanstalt für Straßenbau (Hrsg.), Straßenbau, Heft S 35, Druck und Verlag Wirtschaftsverlag NW, Bergisch Gladbach 2004, ISSN 0943-9323, S. 42.</ref>
</references>
Siehe auch[Bearbeiten]
Anmerkungen[Bearbeiten]
<references group="ANM">
<ref group="ANM" name="Anm. Veith.">Als Hereingewinnen bezeichnet man im Bergbau das rauslösen der Bodenschätze oder Gesteine aus dem festen Gebirgsverband unter Benutzung von Hilfmitteln. Das hereingewonnene Mineral liegt dann, meist als kleine Materialbrocken, zur weiteren Verwendung da. (Quelle: Heinrich Veith: Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Reuth.">Bei Schrappern müssen einige Arbeiten, wie z. B. das Anschlagen der Umlenkrollen, noch manuell getätigt werden. Aus diesem Grund zählen sie nicht als vollmechanische Lademaschine. (Quelle: Ernst-Ulrich Reuther: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band, 12. Auflage.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Roschl.">Schälschrapper sind stoßseitig mit Schneidwerkzeugen ausgestattet. Sie werden an der Abbaufront mittels Haspel entlanggezogen. Dabei wird das vererzte Gestein abgeschält. Eingesetzt wurden Schälschrapper im Kupferschieferbergbau der DDR. (Quelle: Horst Roschlau, Wolfram Heintze: Bergmaschinentechnik.)</ref>
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