Schuttannen
| Schuttannen (Alpe) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Dornbirn (DO), Vorarlberg | |||||
| Gerichtsbezirk | Dornbirn | |||||
| Pol. Gemeinde | Hohenems | |||||
| Koordinaten | 47° 21′ 59″ N, 9° 44′ 42″ O
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dim=1000 | globe= | name=Schuttannen | region=AT-8 | type=city
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|
| Höhe | 1148 m ü. A. | |||||
| Fläche | 1,44 km² | |||||
| Postleitzahl | 6845 Hohenems | |||||
| Bild Das Gasthaus mit dem Staufen im Hintergrund | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; VoGIS | ||||||
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Die Schuttannen liegen in dem Gebiet der österreichischen Stadt Hohenems im Bundesland Vorarlberg und umfassen ein Naherholungsgebiet mit dazugehöriger Alpe. Die Alpe Schuttannen ist mit einer Weidefläche von 144 Hektar Teil der Hohenemser Alpen.<ref name="Mathis, S. 20">Kurt Mathis: Die Hohenemser Alpen: Besitzer - Organisation - Bewirtschaftung (= Kulturkreis Hohenems [Hrsg.]: Schriftenreihe des Kulturkreises Hohenems. Band 12). Hämmerle, Hohenems 2005, ISBN 978-3-902249-80-7, S. 20.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Ausgehend vom Stadtteil Emsreute sind die Schuttannen über die Schuttannenstraße zu erreichen und liegen auf einer Höhe von 1148 m. Das Gebiet ist umschlossen vom Bocksberg, Schwarzenberg, Staufen und dem Schönen Mann. Die Schuttannen liegen im westlichen Bregenzerwaldgebirge, die Berge rundherum sind die Schuttannenberge. Das dazugehörende Skigebiet ist aufgrund seiner Staulage als schneereich bekannt.<ref name="Walser, D.">Dietmar Walser: Hohenems. Hrsg.: Dietmar Walser, Hohenems. Eigenverlag, Hohenems 2011.</ref>
Wortherkunft[Bearbeiten]
Die Bezeichnung Schuttannen findet ihren Ursprung in einer Wettertanne. Diese soll so groß gewesen sein, „dass man sie von Dornbirn aus und von noch viel weiter“ gesehen haben soll.<ref>Hohenemser Straßenbuch</ref>
Alpwirtschaft[Bearbeiten]
Schon im Jahr 1324 diente die Alpe Schuttannen dem Ritter Ulrich I. von Ems als Maisäß.<ref name="Mathis, S. 20"/> Der Alpauftrieb findet Anfang bis Mitte Juni und der Alpabtrieb Ende September oder Anfang Oktober statt.<ref name="Mathis, S. 39">Kurt Mathis: Die Hohenemser Alpen: Besitzer - Organisation - Bewirtschaftung (= Kulturkreis Hohenems [Hrsg.]: Schriftenreihe des Kulturkreises Hohenems. Band 12). Hämmerle, Hohenems 2005, ISBN 978-3-902249-80-7, S. 39.</ref>
Fremdenverkehr[Bearbeiten]
Schon in den Zwanzigerjahren stellten die Schuttannen ein beliebtes Ziel für Skitourengeher dar.<ref>Norbert Peter, "Hohenems - Alte Bilder einen jungen Stadt", 1988, Kulturkreis Hohenems, Seite 218</ref> Im Jahr 1953 eröffnete der Skiverein Hohenems einen Schlepplift am Schwarzenberghang,<ref name="Mathis, S. 68">Kurt Mathis: Die Hohenemser Alpen: Besitzer - Organisation - Bewirtschaftung (= Kulturkreis Hohenems [Hrsg.]: Schriftenreihe des Kulturkreises Hohenems. Band 12). Hämmerle, Hohenems 2005, ISBN 978-3-902249-80-7, S. 68.</ref> im Jahr 1973 wurde ein zweiter Schlepplift mit der Bergstation Eulenwinkel von der Hohenemser Skiliftgesellschaft gebaut.<ref>Norbert Peter, "Hohenems - Alte Bilder einen jungen Stadt", 1988, Kulturkreis Hohenems, Seite 219</ref> Die an die Talstation des Schleppliftes angrenzende Wendelinshütte wird vom Alpenverein Hohenems betreut. Aufgrund der ganzjährigen Erreichbarkeit sind die Schuttannen ein beliebtes Wanderziel für Ausflüge zur Karrenseilbahn, auf die Hohe Kugel oder in das Ebnit.
Straßenverbindung[Bearbeiten]
Der öffentlich befahrbare Teil der Schuttannenstraße endet an der Alpe Schuttannen und wurde im Jahr 2015 durchgehend asphaltiert.<ref>Schuttannenstraße übergeben. Gemeinde Hohenems, 8. September 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Januar 2021; abgerufen am 23. Dezember 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Die Alpe Schuttannen wird von der Linie 175 des Landbus Unterland an Wochenenden, Feiertagen und Schulferien angefahren.<ref>Linie 175. Verkehrsverbund Vorarlberg, 2026, abgerufen am 23. Februar 2026.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Kurt Mathis: Die Hohenemser Alpen: Besitzer – Organisation – Bewirtschaftung (= Kulturkreis Hohenems [Hrsg.]: Schriftenreihe des Kulturkreises Hohenems. Band 12). Hämmerle, Hohenems 2005, ISBN 978-3-902249-80-7.
- Norbert Peter: Hohenems – Alte Bilder einen jungen Stadt (= Kulturkreis Hohenems [Hrsg.]: Schriftenreihe des Kulturkreises Hohenems. Band 6). Hohenems 1988.
- Dietmar Walser: Hohenems. Hrsg.: Dietmar Walser, Hohenems. Eigenverlag, Hohenems 2011.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
