Schwarzberggletscher
| Schwarzberggletscher | ||||||
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Schwarzberggletscher von Osten, rechts das Strahlhorn | ||||||
| Lage | Kanton Wallis, Schweiz | |||||
| Gebirge | Walliser Alpen, Mischabel | |||||
| Typ | Gebirgsgletscher | |||||
| Länge | 3,66 km (2010)<ref name="GletschermessnetzVAW"/> | |||||
| Fläche | 5,33 km² (2004)<ref name="Farinotti2009"/><ref name="FoGDB">WGMS: Fluctuations of Glaciers Database. World Glacier Monitoring Service, Zurich 2013 (DOI:10.5904/wgms-fog-2013-11), abgerufen am 11. Dezember 2013</ref> | |||||
| Exposition | Nordost | |||||
| Höhenbereich | 3650 m ü. M. – 2660 m ü. M. (2005)<ref name="FoGDB"/> | |||||
| Eisvolumen | 0,4 ± 0,1 km³ (2004)<ref name="Farinotti2009"/> | |||||
| Koordinaten | 638188 / 95719
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| Entwässerung | Schwarzbergbach, Mattmarksee, Saaser Vispa, Rhone | |||||
Der Schwarzberggletscher ist ein Gebirgsgletscher<ref name="FoG9"/> im Kanton Wallis und liegt in den Walliser Alpen im hinteren Saastal östlich des Mattmarksees. Im September 2010 wurde die Länge mit 3,66 km ermittelt.<ref name="GletschermessnetzVAW">Vorlage:GLAMOS</ref> Die Messung der Fläche im Jahr 2004 ergab 5,33 km².<ref name="Farinotti2009">Daniel Farinotti, Matthias Huss, Andreas Bauder, Martin Funk: An estimate of the glacier ice volume in the Swiss Alps. In: Global and Planetary Change. 68: 225–231, 2009 (online; PDF; 756 kB).</ref> Die Exposition des Gletschers ist Nordost.<ref name="FoG9">World Glacier Monitoring Service (WGMS): Fluctuations of Glaciers 2000–2005 (Vol. VIII). Zürich 2008 (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.online ( vom 23. September 2013 im Internet Archive); PDF; 820 kB)</ref>
Seinen Ursprung hat der Schwarzberggletscher auf der Nordseite der Roffelhörner (bis 3517 m ü. M.) und des Steinkalkhorns (3333 m ü. M.), über welche die Grenze zwischen Italien und der Schweiz verläuft. In seinem oberen Teil ist der Gletscher mit über zwei Kilometern sehr breit.<ref name="Swisstopo">swisstopo.ch: Swisstopo-Geodatenviewer, Stand November 2012</ref> Er fliesst zunächst nach Norden, flankiert vom Strahlhorn im Westen und dem Grünberghorn (3074 m ü. M.) im Osten, und wird dabei immer schmaler. Im Zungenbereich, der im Jahr 2007 auf 2657 m ü. M.<ref name="SCNAT_127_128">Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze (EKK) der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT): The Swiss Glaciers 2005/2006 and 2006/2007. Glaciological Report No. 127/128. 2011 (online; PDF; 5,5 MB)</ref> oberhalb einer steilen Felswand lag, ist er nur noch rund 500 m breit. Das Schmelzwasser fliesst in den Stausee Mattmark und später mit der Saaser Vispa zur Rhone. Der Schwarzberggletscher ist gegen Westen über den firnbedeckten Pass Schwarzberg Weisstor (3570 m ü. M.) mit dem Findelgletscher verbunden. Gegen Osten hängt er mit dem Seewjinengletscher zusammen, einem 1,5 km²<ref name="FoG9"/> grossen Firnfeld am Nordhang des Rothorns (3230 m ü. M.) westlich des Monte-Moro-Passes.
In seinem Hochstadium während der Kleinen Eiszeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts reichte der Schwarzberggletscher bis ins Tal beim heutigen Mattmarksee hinunter.<ref name="Hug">Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Hrsg.): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 3: Krailigen – Plentsch. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1905, S. 317, Stichwort Mattmark (Scan der Lexikon-Seite).</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:GLAMOS
- Interaktive Vorher-Nachher Vergleichsbilder vom Schwarzberggletscher
- Schwarzberggletscher auf der Plattform ETHorama