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Schweizerisches Bundesarchiv

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Schweizerisches Bundesarchiv
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colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" |Swiss Federal Archives building.JPG
Das Hauptgebäude des Schweizerischen Bundesarchivs
Archivtyp Staatliches Archiv
Koordinaten 46° 56′ 26″ N, 7° 26′ 47″ OKoordinaten: 46° 56′ 26″ N, 7° 26′ 47″ O; CH1903: 600591 / 198830
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Ort Bern
Besucheradresse Archivstrasse 24
3005 Bern<ref>Schweizerisches Bundesarchiv (BAR). In: Eidgenössischer Staatskalender. Abgerufen am 9. September 2026.</ref>
Gründung 1798
Umfang 80'850 Meter analoges Archivgut und 69.4 Terabyte digitales Archivgut (2025)<ref>Zahlen und Fakten (2025). In: Schweizerisches Bundesarchiv. Abgerufen am 9. September 2026.</ref>
Laufzeit des Archivguts
ISIL [[[:Vorlage:ISIL-Link]] CH-000018-2 ]
Träger Schweizerische Eidgenossenschaft
Leitung {{{Leitung}}}
Organisationsform Behörde
Webseite www.bar.admin.ch

Das Schweizerische Bundesarchiv (BAR) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in Bern hat die gesetzliche Aufgabe, archivwürdige Unterlagen der schweizerischen Bundesversammlung, des Bundesrats, der Bundesverwaltung und der Schweizer Vertretungen im Ausland zu sichern, zu erschliessen, zu vermitteln und auszuwerten. Es leistet damit gemäss Bundesgesetz über die Archivierung<ref>Bundesgesetz über die Archivierung vom 26. Juni 1998 (Archivierungsgesetz, BGA) (SR 152.1).</ref> einen Beitrag zur Rechtssicherheit sowie zur kontinuierlichen und rationellen Verwaltungsführung und macht staatliches Handeln nachvollziehbar. Es ist verwaltungstechnisch dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) angegliedert. Direktor des Bundesarchivs ist seit 2018 Philippe Künzler.<ref>Philippe Künzler. In: Eidgenössischer Staatskalender. Abgerufen am 9. September 2026.</ref>

Bezeichnungen[Bearbeiten]

  • 1849–1861 Eidgenössisches Archiv (unter der Bundeskanzlei)
  • 1861–1887 Eidgenössisches Archiv (unter der Kanzlei EDI)
  • 1888 Eidgenössisches Staatsarchiv (unter der Kanzlei EDI)
  • 1889–1909 Staatsarchiv (unter der Kanzlei EDI)
  • 1909–1914 Staatsarchiv (unter dem Sekretariat und Abteilung für Kultur, Wissenschaft und Kunst)
  • 1915–1969 Bundesarchiv (unter dem Sekretariat und Abteilung für Kultur, Wissenschaft und Kunst)
  • 1969–1975 Bundesarchiv (unter dem Sekretariat / Generalsekretariat und Abteilung für kulturelle Angelegenheiten)
  • 1975–1979 Bundesarchiv (unter dem Generalsekretariat EDI)
  • 1979<ref>Die Angaben bis und mit 1979 entstammen der Behördenkartei. In: Schweizerisches Bundesarchiv. Abgerufen am 8. September 2026.</ref> – Schweizerisches Bundesarchiv (unter dem EDI)

Geschichte und Bestände[Bearbeiten]

<ref>Geschichte des Bundesarchives. In: BAR. 15. September 2017, abgerufen am 17. November 2025.</ref> Die ältesten Bestände des Archivs gehen auf das am 18. Dezember 1798 gegründete Zentralarchiv der Helvetischen Republik zurück, darauf folgten die Archive der Mediationszeit (1803 bis 1813), der Tagsatzungsperiode (1814 bis 1848) und des Bundesstaats (seit 1848). Auch diverse Privatarchive von Personen gesamtschweizerischer Bedeutung lagern im Bundesarchiv. Die meisten dieser Unterlagen sind frei zugänglich. Für Unterlagen jüngeren Datums gilt in den meisten Fällen eine Schutzfrist von 30 Jahren. Bei Unterlagen mit besonders schützenswerten Personendaten kann die Schutzfrist auch 50 Jahre oder länger betragen, gemäss dem Bundesgesetz über die Archivierung. Um Einsicht in noch geschützte Unterlagen zu erhalten, kann ein Einsichtsgesuch ans Bundesarchiv gestellt werden. Für die Bewilligung ist dann meist diejenige Stelle zuständig, welche die Unterlagen erstellt hat.

Aktuell befinden sich im Bundesarchiv ca. 70'000 Laufmeter analoge und über 15 Terabyte digitale Unterlagen. Durch die Umstellung der Bundesverwaltung auf die digitale Geschäftsverwaltung (GEVER) werden zukünftig fast nur noch Unterlagen in digitaler Form archiviert werden. Analoge Bestände, die besonders gefragt sind, werden teilweise digitalisiert und online zur Verfügung gestellt.

Das Archiv ist in einem von 1896 bis 1899 unter Theodor Gohl errichteten Archiv- und Bibliotheksgebäude an der Archivstrasse 24 im Berner Kirchenfeldquartier untergebracht. Bis 1931 teilte das Archiv die Räumlichkeiten mit der Schweizerischen Nationalbibliothek. 1980 bis 1985 wurde das Gebäude vollständig renoviert und um einen unterirdischen Magazintrakt erweitert, in dem heute der weitaus grösste Teil der Bestände lagert.

Leiter des Bundesarchivs sowie der Vorgängerinstitutionen[Bearbeiten]

Quelle: HLS<ref>Catherine Santschi: Bundesarchiv. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref>

Amtszeit Name
1799 Philipp Christoph Reibelt (* um 1770–?)<ref>Hans von Rütte; Marco Jorio: "Reibelt, Philipp Christoph". In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). Abgerufen am 1. August 2025.</ref>
1799 Josef Mariä Businger (1764–1836)
1799–1803 Marc Louis Vinet (1770–1828)
1803–1848 Karl Samuel Wild (1765–1848)
1849–1861 Johann Jakob Meyer (1798–1869)
1856–1867 Joseph Karl Krütli (1815–1867)
1868–1913 Jakob Kaiser (1833–1918)
1914–1932 Heinrich Türler (1861–1933)
1933–1954 Léon Kern (1894–1971)
1954–1973 Leonhard Haas (1908–2000)
1974–1990 Oscar Gauye (1928–1990)
1990–2004 Christoph Graf (* 1944)
2004–2017 Andreas Kellerhals (* 1954)
seit 2018 Philippe Künzler<ref>Direktor des Bundesarchivs tritt zurück und wird Beauftragter Open Government Data. Bundesrat, 18. Januar 2018, abgerufen am 26. Mai 2026.</ref><ref>Bundesrat ernennt Philippe Künzler zum neuen Direktor des Bundesarchivs. EDI, 27. Februar 2019, abgerufen am 26. Mai 2026.</ref><ref>Philippe Künzler. In: Eidgenössischer Staatskalender. Abgerufen am 9. September 2026.</ref>

Personalbestand ab 2001[Bearbeiten]

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Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Schweizerisches Bundesarchiv – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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