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Sebastian Wartig

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Sebastian Wartig (* 1989 in Dresden) ist ein deutscher Opern- und Konzertsänger (Bariton).

Leben[Bearbeiten]

Wartig war von 1998 bis 2008 Mitglied des Dresdner Kreuzchors. Er studiert seit 2008 bei Kammersänger Roland Schubert an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, wo er sein Diplom ablegte und die Meisterklasse absolvierte. Wartig war Mitglied im Ensemble der Semperoper Dresden.<ref>Sebastian Wartig. Semperoper, abgerufen am 1. Januar 2015.</ref> 2013 trat Wartig bei der von Rolando Villazón moderierten Fernsehsendung Stars von morgen auf.<ref>ARTEde: Les stars de demain S03E01: Portrait Sebastian Wartig (baryton) auf YouTube</ref>

Im Silvesterkonzert der Semperoper 2014 war er als Feri in der Operette Die Csárdásfürstin an der Seite von Anna Netrebko und Juan Diego Flórez zu hören. Das Konzert unter der Leitung von Christian Thielemann wurde im ZDF übertragen.<ref>Sendung vom 28. Dezember 2014: Die Csárdásfürstin. In: Musik im ZDF. ZDF, 28. Dezember 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Januar 2015;.</ref> Beim Silvesterkonzert des ZDF 2018, welches ebenfalls im ZDF übertragen wurde, trag Wartig als Dr. Falke in Die Fledermaus auf.

Repertoire[Bearbeiten]

Sein Opern-Repertoire umfasst unter anderem Colas (Bastien und Bastienne), Momus (Platée), Sid (Albert Herring), Graf (Die Hochzeit des Figaro), Papageno (Die Zauberflöte), Marullo (Rigoletto), Moralès (Carmen), Schaunard und Marcello (La Bohème), Vater (Hänsel und Gretel), Melot (Tristan und Isolde), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Boris (Moskau, Tscherjomuschki), Frank und Fritz (Die tote Stadt),<ref>Erich Wolfgang Korngold: Die tote Stadt. Abgerufen am 16. Dezember 2018.</ref> und Kaiser Overall (Der Kaiser von Atlantis).<ref>Tod oder Leiden – Dresden zeigt Viktor Ullmanns „Kaiser von Atlantis“ | nmz – neue musikzeitung. Abgerufen am 16. Dezember 2018.</ref> Darüber hinaus gestaltete er die Operetten-Partien Dr. Falke und Frank (Die Fledermaus) sowie Feri (Die Csárdásfürstin).

Zu Wartigs Oratorien-Repertoire gehören u. a. Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium und Johannespassion, Georg Friedrich Händels Utrechter Te Deum, Marc-Antoine Charpentiers Te Deum<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento vom 1. Januar 2015 im Internet Archive)</ref> und Johannes Brahms’ Deutsches Requiem.

Preise und Stipendien[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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