Sebennytos
| colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Sebennytos in Hieroglyphen | |
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<hiero>V13-D58-E8-R8-O49</hiero> Tjeb-netjer Ṯb-nṯr Stadt des heiligen Kälbchens | |
| class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Griechisch | Σεβέννυτος |
Sebennytos (arabisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., DMG Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden., altägyptisch Tjeb-netjer; koptisch Dyebenute; Vorlage:GrcS;<ref>Claudius Ptolemäus, Geographike Hyphegesis 4,5,50; Stephanos von Byzanz: Ethnika s. v. Sebennytos.</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. ‚die sebennytische Stadt‘<ref>Strabon, Geographika 17,1,18.</ref>, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) war eine antike Stadt in Unterägypten, heute am Damietta-Arm (in der Antike der Bukolische oder Phatnische Arm) des Nils im Nildelta gelegen.
Topografie[Bearbeiten]
Lage in Ägypten |
Früher lag Sebennytos auch am westlich davon verlaufenden und danach benannten Sebennytischen Arm des Nils (Vorlage:GrcS), der heute verlandet ist, quasi zwischen zwei Nilarmen. Sebennytos war die Hauptstadt des 12. (antiken) Distrikts (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.; ägypt. sepat) gleichen Namens und liegt nahe Sais fast auf 31° nördlicher Breite. Im Altertum war es ein bedeutender Ort, auf einer Halbinsel zwischen dem Sebennytischen See (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., heute Burlos) und dem Nil gelegen.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Stadt war eine wichtige Handelsstadt für Unterägypten und Memphis. Der Niedergang des Kanalsystems durch Versandung infolge Ablagerungen ließen den Ort an Bedeutung verlieren und haben ihn fast zum Verschwinden gebracht<ref>Jean-François Champollion: L'Égypte sous les pharaons, ou Recherches sur la géographie, la religion, la langue, les écritures et l'histoire de l'Égypte avant l'invasion de Cambyse. Band II, Bure, Paris 1814, S. 191 ff.</ref>. Sebennytos war der Geburtsort von Manetho, einem Historiker und Chronisten der Ptolemäerzeit des 3. Jahrhunderts v. Chr., bekannt für seine "Königslisten". Der letzte, aus Ägypten stammende Herrscher, Pharao Nektanebos II. aus der 30. Dynastie, stammte ebenfalls dorther<ref>Bill Manley: The Seventy Great Mysteries of Ancient Egypt. Thames & Hudson, London 2003, ISBN 0-500-05123-2, S. 101.</ref>. Es existieren Funde einer Tempelruine und weiterer Reste aus ptolemäischer Zeit. Seit alters gibt es auch das Titularbistum „Sebennytus“ der katholischen Kirche.
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Kamal Ahmed Bey: Sébennytos et son temple (= Annales du Service des antiquités de l'Égypte. Band 7, 1907, S. 87–94). Institut français d'archéologie orientale du Caire, Le Caire 1906.
- Hans Bonnet: Sebennytos. In: Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte. Nikol, Hamburg 2000, ISBN 3-937872-08-6, S. 691f.
- Olivier Perdu: La Chefferie de Sébennytos de Piânkhy à Psammétique Ier. In: Revue d'Égyptologie. Band 55, S. 95–111, Paris 2004, Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden., DOI:10.2143/RE.55.1.505307.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Koordinaten: 30° 58′ N, 31° 15′ O
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