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Seceani

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Seceani
Setschan
Temesszécsény
Seceani (Rumänien)
Seceani (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Gemeinde: Orțișoara
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(559) 45° 59′ N, 21° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(559) 45° 58′ 37″ N, 21° 19′ 2″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Einwohner: 559 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung 2021 in Rumänien bei citypopulation.de</ref>)
Postleitzahl: 307308
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf
Postanschrift: loc. Seceani, jud. Timiș, RO–307308

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Ortisoara jud Timis.png
Lage der Gemeinde Orțișoara im Kreis Timiș

Seceani ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf im Kreis Timiș, Banat, Rumänien. Seceani gehört zur Gemeinde Orțișoara.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Seceani liegt im Norden des Kreises Timiș, an der Grenze zum Kreis Arad, auf halber Strecke zwischen Timișoara und Arad, an der Nationalstraße DN69. Die Autobahn Timișoara-Arad hat eine Ausfahrt bei Orțișoara/Seceani.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Vinga Hunedoara Timișană Firiteaz
Orțișoara Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Fibiș
Cornești Murani Bencecu de Jos

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortschaft Zechien wurde 1256 erstmals urkundlich erwähnt. In den päpstlichen Zehntlisten von 1333–1337 erscheint der Ortsname Secsany. Die Ortschaft entstand durch den Zusammenschluss mehrerer Weiler: Secianiul Mic (Kleinsetschan), Secianul Mare (Großsetschan), Macova und andere. 1582 waren die Weiler von Serben bewohnt und hießen Mali Szecsan (Kleinsetschan) und Veli Szecsan (Großsetschan).

Nach dem Frieden von Passarowitz (1718), als das Banat eine Habsburger Krondomäne wurde, war Seceani Teil des Temescher Banats. Nach dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich (1867) wurde das Banat dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Die amtliche Ortsbezeichnung war Temesszécsény. Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Seceani an das Königreich Rumänien fiel. In der Zwischenkriegszeit gehörte Seceani zum Stuhlbezirk Vinga, Kreis Timiș-Torontal.

Kuriositäten

Die Schlammvulkane von Seceani, erstmals von dem Franzosen H. Cognand 1867 entdeckt, befinden sich in vier Kilometer Entfernung von der Autobahnausfahrt Arad-Timișoara.<ref>timpolis.ro, Die unbekannten Vulkane von Seceani</ref>

Bei archäologischen Ausgrabungen wurde die mittelalterliche Erdburg von Seceani freigelegt.<ref>banatour.eu, Die Erdfestung von Seceani</ref>

Demografie[Bearbeiten]

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 1901 1715 76 84 26
1910 1903 1777 37 77 12
1930 1770 1659 42 32 37
1977 1002 0982 03 08 09
2002 0595 0555 06 02 32

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />