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Sedaxan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Sedaxan
Strukturformel ohne Stereochemie
Allgemeines
Name Sedaxan
Summenformel C18H19F2N3O
Kurzbeschreibung

weißes, geruchloses Pulver<ref name=fao />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 688-331-2
ECHA-InfoCard 100.214.982
PubChem 11688533
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 331,36 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,23 g·cm−3<ref name=fao />

Schmelzpunkt

121,4 °C<ref name=fao />

Siedepunkt

zersetzt sich ab 270 °C<ref name=fao />

Löslichkeit
  • sehr schwer in Wasser (0,67 g·l−1 bei 20 °C)<ref name=fao />
  • leicht in Aceton (410 g·l−1) und Dichlormethan (500 g·l−1 bei 25 °C)<ref name=fao />
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.214.982">Eintrag zu N-(2-{[1,1'-bi(cyclopropane)]-2-yl}phenyl)-3-(difluoromethyl)-1-methyl-1H-pyrazole-4-carboxamide in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Sedaxan in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 351​‐​410
P: 273​‐​501<ref name="Sigma">Datenblatt Sedaxane, mixture of isomers bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Sedaxan ist ein Isomerengemisch mehrerer chemischer Verbindungen aus der Gruppe der Pyrazol-4-carbonsäureamide. Es besitzt praktische Bedeutung als Pflanzenschutzmittelwirkstoff.

Verwendung[Bearbeiten]

Sedaxan wurde von Syngenta als Fungizid entwickelt. Sedaxan ist breit wirksam (u. a. gegen Schneeschimmel, Rhizoctonia spp., Flugbrand, Stängelbrand, Steinbrand, Braunfleckigkeit)<ref>Vortrag „Wurzelgesundheit - Die neue Dimension im Saatschutz“, S. 8–11 7. Juni 2013.</ref> und gehört zu den SDH-Hemmern.<ref name=fao>fao.org: Sedaxane, abgerufen am 20. November 2022.</ref>

Zulassung[Bearbeiten]

Sedaxan ist in der europäischen Union als Wirkstoff zugelassen.<ref>Durchführungsverordnung (EU) Nr. 826/2013 der Kommission vom 29. August 2013 zur Genehmigung des Wirkstoffs Sedaxan (PDF)Vorlage:Abrufdatum.</ref> Bisher ist Sedaxan in Deutschland und Österreich, aber noch nicht in der Schweiz zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Sedaxane in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Sedaxan“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />