Seegrehna
Seegrehna
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(795)&title=Seegrehna 51° 50′ N, 12° 33′ O
{{#coordinates:51,831388888889|12,553055555556|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Seegrehna | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 65 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 27,45 km² | |||||
| Einwohner: | 795 (31. Dez. 2019)<ref>Statistischer Bericht 2019. (ODF; 2,5 MB) Stadt Wittenberg, S. 14, abgerufen im September 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 29 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 15. Oktober 1993 | |||||
| Postleitzahl: | 06888 | |||||
| Vorwahl: | 034928 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Seegrehna ist eine Ortschaft und ein Ortsteil von Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.§ 17 der Hauptsatzung der Lutherstadt Wittenberg ( des Vorlage:IconExternal vom 4. Dezember 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF)</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Seegrehna liegt zirka sechs Kilometer südwestlich des Stadtzentrums südlich der Elbe und gehört zum Biosphärenreservat Mittelelbe der UNESCO.
Zum Ortsteil gehören vier kleine Ansiedlungen:<ref name="OT-LSA 2022">Ortsteilverzeichnis (Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile), Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Halle (Saale), Stand 15. Dezember 2022, statistik.sachsen-anhalt.de</ref>
- Bleesern
- Bodemar
- Heinrichswalde
- Hohenroda
Geschichte[Bearbeiten]
Bereits 1004 wird eine Siedlung mit dem slawischen Namen Grodisti (vgl. niedersorbisch groźišćo, „Burgwall“) auf dem Gebiet des heutigen Seegrehna erwähnt.
Die im Ursprung romanische Feldsteinkirche wurde vermutlich im frühen 13. Jahrhundert errichtet. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg erhielt sie eine neue Ausstattung, darunter Deckengemälde des Wittenberger Malers Michael Adolf Siebenhaar. Seit 1983 steht sie unter Denkmalschutz.<ref>Kirche. In: www.hkv-seegrehna.de. Abgerufen am 11. August 2022.</ref>
1522 heiratete der Wittenberger Reformator Andreas Bodenstein (genannt Karlstadt) Anna von Mochau, die Tochter des Seegrehnaer Gutsbesitzers. Von 1526 bis 1529 lebte er mit seiner Familie auf dem Rittergut. 1526 wurde hier über dem spätgotischen Taufstein Bodensteins zweiter Sohn Andreas getauft. Dabei fungierten Philipp Melanchthon, Justus Jonas und Katharina Luther als Paten. Das Ereignis war von großer reformationsgeschichtlicher Bedeutung, denn damit vollzog Bodenstein, der früher das Taufsakrament abgelehnt hatte, in einem wichtigen Punkt die Annäherung an lutherische Positionen.
Im 12. Jahrhundert entstand nahe Seegrehna der Burgward Bleesern, aus dem sich im 14. Jahrhundert ein Vorwerk der herzoglichen Burg in Wittenberg entwickelte. Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert befand sich in Bleesern das Hofgestüt der sächsischen Kurfürsten. Im 17. Jahrhundert wurde dort nach Plänen des sächsischen Oberlandbaumeisters Wolf Caspar von Klengel das bestehende Gestütsgebäude errichtet, das heute als ältestes erhaltenes Bauwerk dieser Art in Deutschland gilt.
Am 26. Februar 1993 wurde der Sportverein Seegrehna 1993 e. V. gegründet.
2002 waren nach einem Deichbruch an der Elbe Teile Seegrehnas vom Hochwasser betroffen.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Kirche
- Rittergut mit historischer Toreinfahrt<ref>Historische Toreinfahrt. In: www.hkv-seegrehna.de. Abgerufen am 11. August 2022.</ref>
- Hofgestüt Bleesern
Der Alte Friedhof Bleesern ist als Baudenkmal ausgewiesen.
Verkehr[Bearbeiten]
Seegrehna liegt an der Landesstraße L 131 zwischen Oranienbaum und Pratau.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Abtsdorf | Apollensdorf | Apollensdorf-Nord | Assau | Berkau | Boßdorf | Braunsdorf | Dobien | Euper | Grabo | Griebo | Jahmo | Karlsfeld | Kerzendorf | Kleinwittenberg | Köpnick | Kropstädt | Labetz | Mochau | Nudersdorf | Piesteritz | Pratau | Reinsdorf | Schmilkendorf | Seegrehna | Straach | Teuchel | Thießen | Trajuhn | Wachsdorf | Weddin | Wiesigk | Wüstemark
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-05
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Ort im Landkreis Wittenberg
- Geographie (Lutherstadt Wittenberg)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg)
- Ersterwähnung 1004
- Gemeindeauflösung 1993
- Ortsteil in Deutschland