Selaru
| Selaru
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Arafurasee | |||||
| Inselgruppe | Tanimbarinseln | |||||
| Geographische Lage | 8° 11′ S, 130° 59′ O
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dim=18708 | globe= | name=Selaru | region=ID-MA | type=isle
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| Fläche | 350 km² | |||||
| Einwohner | 12.249 (2010) 35 Einw./km² | |||||
Selaru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), ehemals Süd-Timorlaut oder Seloe, ist die zweitgrößte der indonesischen Tanimbarinseln. Sie befindet sich am nördlichen Rand der Arafurasee.
Geographie[Bearbeiten]
Die Insel bildet die Südspitze der Tanimbarinseln. Sealru wird durch die Egeronstraße von der Hauptinsel Yamdena getrennt.<ref>Der große Weltatlas. Millennium House, 2009, ISBN 978-1-921209-31-4.</ref> Die Fläche Selarus beträgt 350 km².
Selaru gehört zum Regierungsbezirk ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) Tanimbarinseln und bildet einen eigenen Distrikt, der ebenfalls Selaru heißt. Der Regierungsbezirk ist der indonesischen Provinz Molukken ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) untergeordnet. Zu dem Distrikt Selaru gehören auch die drei im Westen der Egeronstraße liegenden Inseln Anggarmasa (auch Angwarmas, mit dem gleichnamigen Naturreservat), Nuyanat und Batbual. Südwestlich liegt vor der Küste das Eiland Riama. In einer Bucht im Süden von Selaru liegt das Inselchen Adanar.<ref name="MC">Pulau Selaru. Mapcarta; abgerufen am 11. November 2016.</ref>
Selaru ist relative flach und hauptsächlich mit Grasland bewachsen. Um die Insel herum gibt es zahlreiche Korallenriffe. Die größten Orte Selarus sind an der Nordküste Adaut, Kandar an der Ostküste, Namtabung (Namtabun) an der Westküste und im Süden Linga (Lingat) und Fursui.<ref name="Karte">Ethnologische Karte der Tanimbarinseln, abgerufen am 11. November 2016.</ref> Weitere Dörfer sind im Norden Walsuri, Kore, Vulmana, Falar und Lou, im Zentrum Werain und im Süden Abat und Eliase. Im Norden fließt ein kleiner Fluss, der Sungai Weria. Die Südspitze bildet das Kap Arousu.<ref name="MC" /> Im Süden liegt zwischen den Orten Linga und Fursui mit 104 m<ref name="Karte" /> die höchste Erhebung der Insel, der Gunung Vamith.<ref name="MC" />
Einwohner und Kultur[Bearbeiten]
Auf Serelau leben 12.249 Menschen (Volkszählung 2010).<ref name="bps">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Penduduk Indonesia menurut desa 2010. ( vom 27. März 2014 im Internet Archive) (PDF; 6,0 MB; indonesisch) abgerufen am 26. Januar 2013.</ref> Sie gehören meist zur Volksgruppe der Selaru und sind mehrheitlich Christen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Tanimbar Islands. ( vom 25. November 2015 im Internet Archive) Indonesia Traveling; abgerufen am 11. November 2016.</ref> Bekannt sind sie für ihre Ikat-Webereien. Die besten soll es in Kandar geben.<ref name="EI">Selaru: The Tanimbars' Second Largest Island. East Indonesia; abgerufen am 11. November 2016.</ref>
In Adaut, dem größten Ort der Insel und in den anderen Siedlungen im Nordteil der Insel, leben aber vor allem Yamdena, die sonst an der Ostküste der gleichnamigen Insel siedeln.<ref name="EI" />
Zwei große Höhlen nahe Adaut sind so genannte Schädelhöhlen, in denen menschliche Schädel und Skelette verstreut liegen, nicht ungewöhnlich im Südwesten der Molukken. Meist können die Einheimischen keine Aussagen machen, wessen Knochen hier liegen. Die beiden Höhlen bei Adaut sind durch Christen verschlossen worden, doch auf der anderen Seite der Adautbucht gibt es weitere, die unberührt sind.<ref name="EI" />
Ungewöhnlich für die Molukken und sonst eher auf Neuguinea üblich wird auf Selaru in Erdöfen gekocht.<ref name="EI" />
Geschichte[Bearbeiten]
Linga ist eines der beiden ältesten Dörfer der Insel. Im Zweiten Weltkrieg befand sich hier eine Militärbasis der Japaner. Ihre Haupthinterlassenschaft ist eine überwachsene Landbahn. Auch einige japanische Bunker finden sich um Linga.<ref name="EI" />
Transport[Bearbeiten]
Täglich fahren Boote von Adaut nach Saumlaki auf Yamdena und zurück.<ref name="EI" />
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Anggarmasa | Asutubun | Fordate | Keswu | Laibobar | Mitah | Molu | Lima-Inseln | Namoon | Nitu | Nuswotar (Wotar) | Larat | Makasar | Markus | Maru | Selaru (Süd-Timorlaut) | Selu | Sera | Tandula | Watuwawan | Wayangan | Wuliaru | Yamdena (Nord-Timorlaut) Vorlage:Klappleiste/Ende