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Sentō-Palast

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Datei:Sento Imperial Palace - Seika-tei with beach.jpg
Seika-tei mit Suhama Teichrand

Der Sentō-Palast ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Sentō Gosho) ist eine Palast- und Gartenanlage innerhalb des Kaiserlichen Parks in Kyōto ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kyōto Gyoen). Der Garten ist, wie die Gärten der beiden kaiserlichen Villen Katsura und Shugakuin, auf Antrag beim Kaiserlichen Hofamt, Büro Kyōto, zugänglich.

Geschichte[Bearbeiten]

Der ursprünglich Sentō Gosho wurde für den zurückgetretenen Kaiser Go-Mizunoo 1630 fertiggestellt. Zur gleichen Zeit wurde unmittelbar nördlich davon für die Frau des Kaisers der „Tōfukumon-in“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))<ref>Tochter Kazuko des 2. Shogun Tokugawa Hidetada</ref> vollendet. Auch die nachfolgenden Kaiser Reigen, Nakamikado, Go-Sakuramachi und Kōkaku nutzten diese Anlagen. Als aber im Großbrand von 1854 nicht nur Kyōto verwüstet wurde, sondern auch der Palastbezirk abbrannte, und da es auch gerade keine zurückgezogene Kaiserin gab, wurde das Gelände nicht mehr genutzt.

1867 wurde für die amtierende Kaiserin Eishō, Frau des Kaisers Kōmei, am Ort des alten Palastes der zurückgetretenen Kaiserinnen das „Ōmiya Gosho“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) neu gebaut. Dann aber zog die Kaiserin nach Tōkyō, es blieb nur das Hauptgebäude, das „Otsune Goten“, ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) stehen.

Der Garten wurde 1630 vom Gartengestalter und Teemeister Kobori Enshū, Kommissar für Bauangelegenheiten des Shogunats ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), sakubugyō), angelegt. Später wurde der große Teich in einen Nordteich und einen Südteich unterteilt und der Garten insgesamt dem Geschmack der Zeit angepasst. Dennoch ist der ursprüngliche Charakter eines japanischen Wandelgartens erhalten geblieben und bildet eine grüne Oase mitten in der Stadt.

Rundgang[Bearbeiten]

Der im Nordwesten befindliche Ōmiya Gosho wurde bis 1872 von der Kaiserin Eishō als Wohnsitz genutzt. Jetzt wird der Palast für Gäste der Kaiserin oder hohe ausländische Gäste genutzt. Im anschließenden Gelände im Süden fehlt der ehemalige Sentō Gosho, erhalten ist der von beiden Palästen genutzte Garten, die Grünanlagen und Wäldchen, die das zentrale Gewässer umgeben.

  • Nach Betreten der Anlage durch das Außentor sieht man auf die Querseite des Ōmiya-Palastes mit seinen gestaffelten Dächern, die den Eingangsbereich ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), kuruma-yose) überragen.
  • Nordteich und seine Umgebung
    • Yūshin-tei ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Dieses Teehaus wurde 1884 hierher gebracht und ersetzte ein vorher abgebranntes Teehaus.
    • Akosegafuchi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Diese kleine Bucht hat ihren Namen von Akokuso, der später als Ki no Tsurayuki bekannt wurde. Sechs Steinplatten bilden eine flache Brücke ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), rokumai-bashi), um sie zu überqueren.
    • Momoijibashi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Diese einfache Brücke mit Erdbelag überquert den Durchstich, der den Nord- vom Südteich verbindet.
  • Südteich und seine Umgebung
    • Yatsuhashi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine Zickzack-Brücke,<ref>Yatsu ist zwar die Zahl Acht, der Name verweist aber nicht auf die Zahl, sondern auf die Form {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).</ref> die zu einer kleinen Insel im Südteich führt. Die derzeitige ist eine Ergänzung aus der Meiji-Zeit, ausgeführt in Stein, der durch Eisenriegel zusammengehalten wird. Die Brücke führt durch ein Eisenspalier, das mit Wisterien berankt ist.
    • Seika-tei ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Der Begriff Seika, der um Blumen kreist, wurde einem Gedicht von Li Bai entnommen, das als Steinabreibung innen über der Tür angebracht ist. Das Teehaus ist nach dem Prinzip der „Drei Häuser“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), santenshiki) angelegt, also Sake-, Wirts- und Teehaus.
    • Suhama ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein flaches Ufer aus festen, faustgroßen Kieseln am Westrand des Südteiches.

Galerie[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

<references />

Literatur[Bearbeiten]

  • Faltblatt des Gartens
  • Jirō Yamamoto: Kyoto-fu no rekishi sampo (jo). Yamakawa Shuppan, 1999, ISBN 4-634-29260-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sentō Palast – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 35° 1′ 18″ N, 135° 45′ 56″ O

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