Seschemu
| colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Seschemu in Hieroglyphen | |
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| class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Name |
<hiero>S29-T33-G43</hiero> Sšmw<ref>Nigel Strudwick: The Administration of Egypt in the Old Kingdom. The Highest Titles and their Holders. London 1985, S. 137.</ref> |
| colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-passiv" style="text-align:center; font-size:smaller; background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;" | |
Seschemu war ein altägyptischer Würdenträger der 5. Dynastie, möglicherweise zur Zeit des Niuserre (2455 bis 2420 v. Chr.).<ref>Nigel Strudwick: The Administration of Egypt in the Old Kingdom. The Highest Titles and their Holders. London 1985, S. 138.</ref> Seine Mastaba (LS 5) liegt im Norden von Sakkara. Bekannt ist Seschemu hauptsächlich von seiner Scheintür, die Karl Richard Lepsius während seiner Expedition nach Ägypten zeichnen ließ. Nur der Stein mit dem Kopf des Grabinhabers und seinem Namen wurde nach Berlin gebracht ( Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Inventar-Nr. ÄM 1110). Von dieser Expedition stammt auch ein Grundriss des Grabes.
Seschemu trug verschiedene Titel und war unter anderem Gottessiegler in den beiden Barken, Vorsteher der Doppelscheune, Vorsteher aller Arbeiten des Königs aber auch Priester des Re in Setibre. Setibre ist der Name des Sonnenheiligtums von König Neferirkare. Seschemu ist der erste Beamte, für den der Titel Vorsteher der Doppelscheune bezeugt ist. Bei diesem Beamten handelte es sich um die höchste Person in der Scheunenverwaltung.<ref>Petra Andrassy: Untersuchungen zum ägyptischen Staat des Alten Reiches und seinen Institutionen. In: Internetbeiträge zur Ägyptologie und Sudanarchäologie. 2009, Band XI. S. 83 (online).</ref>
Auf der Scheintür erscheinen auch seine Gemahlin, die Priesterin der Hathor, Herrin der Sykomore, Meretites und ein Sohn, dessen Name verloren ist.
Literatur[Bearbeiten]
- C. R. Lepsius, Eduard Naville, Ludwig Borchardt, Kurt Sethe: Unteraegypten und Memphis. (= Denkmäler aus Aegypten und Aethiopien. Nach den Zeichnungen der von Seiner Majestät dem Könige von Preussen, Friedrich Wilhelm IV, nach diesen Ländern gesendeten und in den Jahren 1842–1845 ausgeführten wissenschaftlichen Expedition auf Befehl Seiner Majestät. Text. Erster Band). Hinrichs’sche Buchhandlung, Leipzig 1897, S. 142 (Beschreibung und Grundriss des Grabes); abrufbar über (Lepsius-Projekt Sachsen-Anhalt der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt).
- C. R. Lepsius: Denkmaeler des Alten Reichs. (= Denkmaeler aus Aegypten und Aethiopien. Nach den Zeichnungen der von Seiner Majestät dem Koenige von Preussen, Friedrich Wilhelm IV, nach diesen Ländern gesendeten und in den Jahren 1842–1845 ausgeführten wissenschaftlichen Expedition auf Befehl Seiner Majestät. Zweite Abtheilung. Band IV. Blatt LXXXII–CLIII). Nicolaische Buchhandlung, Berlin, Tafel 97a, Grab 5 (Zeichnung der Scheintür); abrufbar über (Lepsius-Projekt Sachsen-Anhalt der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt).
- Bertha Porter, Rosalind L. B. Moss, Ethel W. Burney: Topographical Bibliography of Ancient Egyptian Hieroglyphic Texts, Reliefs, and Paintings. Band III: Memphis. Teil 2: Ṣaqqâra to Dahshûr. 2., von Jaromír Málek überarbeitete und erweiterte Auflage. Griffith Institute / Ashmolean Museum, Oxford 1981, ISBN 0-900416-23-8, S. 492, Karte XLVI (Volltext als PDF; 34,7 MB); abgerufen über The Digital Topographical Bibliography.
- Nigel Strudwick: The Administration of Egypt in the Old Kingdom. The Highest Titles and their Holders. KPI, London 1985, ISBN 0-7103-0107-3, S. 137–138 (Volltext als PDF; 20,9 MB); abgerufen über Digital Giza – The Giza Project at Harvard University.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Seschemu |
| KURZBESCHREIBUNG | Vorsteher der Doppelscheune |
| GEBURTSDATUM | 26. Jahrhundert v. Chr. oder 25. Jahrhundert v. Chr. |
| STERBEDATUM | 25. Jahrhundert v. Chr. |