Seui
| Seui | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorlage:Platzhalterbild | ||||||
| Staat | Italien | |||||
| Region | Sardinien | |||||
| Provinz | Ogliastra (OG) | |||||
| Koordinaten | 39° 50′ N, 9° 19′ O
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| Höhe | Vorlage:Höhe/Fmt m s.l.m. | |||||
| Fläche | 148,20 km² | |||||
| Einwohner | 1.137 (31. Dez. 2025)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ISTATSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).</ref> | |||||
| Postleitzahl | 08037 | |||||
| Vorwahl | 0782 | |||||
| ISTAT-Nummer | 111081 | |||||
| Bezeichnung der Bewohner | Seuesi | |||||
| Schutzpatron | Rochus von Montpellier | |||||
| Website | comune.seui.su.it | |||||
Seui ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 1137 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) in der Provinz Ogliastra und der historischen Teilregion Barbagia di Seùlo auf Sardinien. Der Ort liegt auf 820 Metern über dem Meer und ist damit der sechsthöchstgelegene Ort Sardiniens.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Region ist bereits seit dem 3. Jt. v.u.Z. besiedelt, was die umliegenden archäologischen Stätten belegen, wie der Nuraghe Ardasai mit einem nuraghischen Dorf.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Im Mittelalter, der Richterzeit auf Sardinien, gehörte Seui zum Judikat Cagliari. Nach dem Untergang des Judikats (1258) fiel es für kurze Zeit an das Judikat Gallura und stand anschließend unter der direkten Kontrolle der Seerepublik Pisa.
1324 wurde Sardinien von den Spaniern des Hauses Aragon erobert, die sich über die gesamte Insel ausbreiteten. 1604 wurde Seui an das Ducato di Mandas übergeben. Aus dieser Zeit stammt das spanische Gefängnis<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 27. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> im Ort, das für die Rechtsdurchsetzung in der Barbagia di Seulo errichtet wurde. Es wurde bis 1975 genutzt.
Nahe des Ortes bei „Fundu 'e Corongiu“<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 27. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> entdeckte der General Alberto La Marmora im Jahr 1827 bei seinen Reisen zur Kartografierung Sardiniens ein Anthrazitvorkommen. Ab 1850 entstand ein Bergbaukomplex, um die Kohle abzubauen. 1960 wurde dieser geschlossen.
Museen und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Im historischen Zentrum von Seui wurde der Museumskomplex „Musei Sehuiense“<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 27. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> eingerichtet, der aus fünf ethnografischen Museen besteht, die die Geschichte des Ortes in verschiedenen Häusern erzählen, die zu einem kulturellen Rundgang verbunden werden können.
- Palazzina Liberty (in der Hauptstraße, mit Ticket Office)
- Casa Farci
- Carcere Spagnolo
- Sa Domu 'e Sa Maja
- Galleria Civica
Feste[Bearbeiten]
Zu Allerheiligen findet mit Su Prugadoriu eine Art Helloween statt, „is animas“ – „die Seelen“ ziehen durch den Ort, zudem die traditionellen Masken des Ortes, die eine geheimnisvolle und unheimliche Atmosphäre verbreiten. <ref>pecora nera: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 31. Oktober 2023, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
Natur[Bearbeiten]
Ein beträchtlicher Teil des Gemeindegebiets von Seui wird vom Wald Montarbu eingenommen. Mit seinen 2.800 Hektar gehört er zu den bedeutendsten Waldgebieten Sardiniens, die in SIC- und ZPS-Gebieten unter Schutz stehen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 27. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer am 23. März 2025; abgerufen am 27. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In seinem Inneren kann man reine Steineichen-, Flaumeichen-, Korkeichen- und Kastanienwälder bewundern; außerdem gibt es Exemplare der Schwarzbuche, der Stechpalme, der Eibe sowie zahlreiche endemische Pflanzenarten von naturkundlichem Interesse. Der Park ist eine Oase der dauerhaften Wiederansiedlung von Wildtieren wie dem Steinadler, dem sardischen Hirsch, dem Damhirsch, dem Mufflon und den weit verbreiteten Wildschweinen.
Höchster Punkt ist mit 1.325 Metern die Punta Margiani Pubusa an der nördlichen Grenze zum Flumendosa und zum Gennargentu-Massiv.
Der Montarbu-Park ist für Touristen und Übernachtungsgäste gut zugänglich. Vom Besucherzentrum der Forstbehörde aus beginnen verschiedene Wanderpfade mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die teilweise auch für Menschen mit Behinderung zugänglich sind.
Geographie[Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt etwa 30 Kilometer im Landesinneren westsüdwestlich von Tortolì im südlichen Gennargentu (Parco nazionale del Golfo di Orosei e del Gennargentu) und gehört seit 2025 zur Provinz Ogliastra.
Verkehr[Bearbeiten]
Durch die Gemeinde führt die Strada Statale 198 di Seui e Lanusei von Serri nach Tortolì. Der Bahnhof von Seui liegt an der Bahnstrecke Mandas–Arbatax, die jedoch nicht regelmäßig bedient wird.
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
