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Shinigami

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Shinigami (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist in der japanischen Kultur die Bezeichnung für den personifizierten Tod (dem Sensenmann in der westlichen Kultur entsprechend) und für Götter, welche die Seelen verstorbener Menschen, die noch an die lebende Welt gebunden sind, in die Welt der Toten führen (dem griechischen Psychopompos entsprechend).

Hintergrund[Bearbeiten]

Datei:ShunsenShinigami.jpg
Shinigami (Ehon hyaku monogatari)

Der Begriff Shinigami entstammt nicht der traditionellen japanischen Mythologie, er entstand erst später und ist eine Zusammensetzung aus Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. japan.go.jp; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> und Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.. Er unterscheidet sich vom westlichen Gottesbegriff und ist eher als Totengeist aufzufassen. Die Shinigami sind in der japanischen Kultur nicht als allmächtig angesehen wie die Götter der westlichen Gottestraditionen und Mythen. Lafcadio Hearn beschreibt in seinem Buch Out of the East den Shinigami wie folgt:

„[…] er, der ihnen, die furchtlos sind, das Grab schöner erscheinen läßt als den Palast, er, den das Volk Shinigami, den Herrn des Todeswunsches, nennt. Für sie birgt die Zukunft keine Schrecken. […] In dem Kreislauf zahlloser Jahre wird sie in den Schönheitsgefilden schweben über dem Nebelreich der traumhaften Zedernschatten.“<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Shinigami bringen niemanden aktiv zu Tode. Im Unterschied zum Sensenmann können Shinigami paarweise auftreten. Sie legen den Zeitpunkt fest, an dem ein Individuum stirbt. Diese Geister, oft als dunkel und bösartig beschrieben, sind normalerweise für Menschen nicht sichtbar. Erst dann, wenn der Tod kurz bevorsteht, zeigen sie sich demjenigen, dessen Tod bestimmt wurde. Sie gelten als suchende Geister, die umherirrende Seelen verstorbener Menschen aufspüren und in das Totenreich führen. Neben diesem sind in der japanischen Religion noch andere Totengeister bekannt: Yūrei Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. oder Bōrei Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., diese können mit einem weißen Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. bekleidet sein.

Aus dem Buddhismus ist ein Dämon namens Mara bekannt, der, anders als Shinigami, die Menschen, die von ihm besessen sind, aktiv in den Selbstmord treibt.

Rezeption[Bearbeiten]

In der japanischen Popkultur treten Shinigami vor allem als Charaktere in Manga und Anime auf, so zum Beispiel in Bleach, Death Note, Fullmoon wo Sagashite, Noragami, Soul Eater, Black Butler, Shinigami no Ballad oder Yami no Matsuei. Die Hauptfigur Hei aus Darker than Black wird auch „Kuro no Shinigami“ zu Deutsch „schwarzer Shinigami“ genannt.

Im Jahr 1971 schrieb der Komponist Ikebe Shin’ichirō eine Oper in zwei Akten mit dem Titel Shinigami (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.),<ref>Kurzprofil und Werke von Ikebe, Shin-ichiro: 1943.9.15- (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) zen-on.co.jp (unter Works – Operas and other works – Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.).</ref> die auf dem Märchen Der Gevatter Tod der Brüder Grimm basiert.

In ihrem Krimi Fünf lässt Ursula Poznanski den Mörder „Shinigami“ als sein Pseudonym wählen.

Romane[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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