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Shotwell (Programm)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Shotwell

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Shotwell 0.30.4 in Arch Linux
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Gnome
Erscheinungsjahr 2009
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem Linux
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Bildverwaltung
Lizenz LGPLv2.1
deutschsprachig ja
wiki.gnome.org/Apps/Shotwell

Shotwell ist eine freie Bilderverwaltungs- und Bildbearbeitungs-Software für Linux. Sie ist Bestandteil der Desktop-Umgebung Gnome 3 und die Standardbildverwaltung der Linux-Distributionen Ubuntu (ab Version 10.10) und Fedora (bis Version 27).

Shotwell wird im Rahmen des Gnome-Projektes entwickelt. Hauptentwickler ist Jim Nelson. Die erste Veröffentlichung war Shotwell Version 0.1.0 im Jahr 2009 unter dem Dach der Yorba Foundation, die aber Anfang 2015 ihre Tätigkeit eingestellt hatte.<ref>About Yorba. In: yorba.org. Abgerufen am 8. Juni 2017.</ref> Seit 2014 wird auch eine Abspaltung von Shotwell im Rahmen des Elementary-OS-Projekts entwickelt. Die Abspaltung wird als „Pantheon Photos“ bezeichnet. Verbesserungen sollen gegebenenfalls in das Originalprogramm übernommen werden.<ref>Oliver Diedrich: Fotoverwaltung Shotwell wird zum ElementaryOS-Projekt. In: Heise online. 28. Januar 2014, abgerufen am 11. Juni 2014.</ref>

Funktionsumfang[Bearbeiten]

Shotwell bietet Werkzeuge zum Import, zur Verwaltung und Bearbeitung sowie zum Export von Bildern. Als Datenbankgrundlage kommt SQLite zum Einsatz.<ref name="LM2013" /> Alle Veränderungen an Bildern sind verlustlos; sie werden in einem gesonderten Verzeichnis, das manuell festgelegt werden kann, gespeichert.<ref name="Spiegel2011" /> Die Originaldatei kann jederzeit wiederhergestellt werden, nicht jedoch Zwischenschritte, da eine Bearbeitungshistorie fehlt.<ref name="LM2013" />

Es werden die Dateiformate JPEG, TIFF, PNG und BMP sowie alle Raw-Formate gelesen, die auch von der Programmbibliothek Libraw unterstützt werden.<ref name="LM2013">Mela Eckenfels: Vier Fotoverwaltungen im Test. In: Linux-Magazin online. September 2013, abgerufen am 11. Juni 2014.</ref>

Der Import ist von externen Speichermedien, von einer angeschlossenen Digitalkamera oder auch von mit F-Spot verwalteten Fotobeständen möglich. Beim Import von einer Digitalkamera bedient sich Shotwell der Programmbibliothek von gPhoto.<ref name="LM2013" />

Nach dem Import von Bildern werden diese in einer Baumstruktur nach Datum, Monaten und Tagen geordnet. Eine Sortierung der Bilder ist zudem nach Schlagworten und Bewertungen möglich.<ref name="Spiegel2011" /> Exif-Daten, IPTC-Metadaten und XMP-Informationen der Bilder können von Shotwell angezeigt und eingeschränkt bearbeitet werden (modifiziert werden können: Titel, Schlagwörter, Datum, Uhrzeit, Bewertung). GPS-Informationen kann Shotwell nicht verarbeiten.<ref name="LM2013" />

Zur Bildbearbeitung steht eine kleine Auswahl von Werkzeugen zur Verfügung. Dazu gehören eine Autokorrektur, eine Blitzaugen-Korrektur, Werkzeuge zur Veränderung des Tonwerts und eine Rotations- und Zuschnittfunktion.<ref name="Spiegel2011" />

Ein Export der Dateien ist beispielsweise zu Facebook, Flickr, Picasa<ref name="Spiegel2011">Robert Seetzen: Software-Test: Die besten Fotoverwalter für Linux – 9. Teil: Shotwell. In: Spiegel Online. 19. November 2011, abgerufen am 11. Juni 2014.</ref> sowie YouTube möglich.<ref name="name">Jim Nelson: Shotwell. In: Projekt-Website. 22. Mai 2014, abgerufen am 11. Juni 2014.</ref> Dafür müssen gegebenenfalls entsprechende Plugins installiert werden. Zudem gibt es weitere Plugins, mit denen die Funktionalität von Shotwell erweitert werden kann.<ref name="LM2013" />

Shotwell unterstützt auch den Import von Videos in den Formaten Ogg Theora, QuickTime, MPEG-4 und AVI durch Integration des Gstreamer-Multimedia-Frameworks.<ref name="LM2013" />

Kritik[Bearbeiten]

In einem Test von vier Fotoverwaltungen für Linux im Linux-Magazin 09/13 lautete das Fazit, dass Shotwell im Vergleich zu Corel AfterShot Pro, Darktable und Digikam schlanker und übersichtlicher sei, dies jedoch auf Kosten der Funktionalität gehe. Für Experten sei Shotwell daher uninteressant.<ref name="LM2013" />
In der Zusammenfassung des Ubuntu-Buches von Markus Fischer zu Ubuntu 12.04 heißt es, dass die Software durchweg einfach ohne verschachtelte Menüführung auskomme und Shotwell sich in Design und Ergonomie an Apples iPhoto orientiere.<ref name="Fischer2012">Marcus Fischer: Shotwell In: Ubuntu GNU/Linux 12.04 LTS. Das umfassende Handbuch. Galileo Computing, 2012, ISBN 978-3-8362-1945-7, Kapitel 5.1</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Shotwell – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />