Siegfried Hecker
Siegfried S. Hecker (* 2. Oktober 1943 in Tomaszew in Polen) ist ein US-amerikanischer Metallurge. Er war von 1986 bis 1997 Direktor des Los Alamos National Laboratory (LANL) und ist Plutonium-Experte.<ref name=":0"></ref>
Heckers Eltern stammten aus Sarajewo und wurden während des Zweiten Weltkriegs nach Polen verlegt.<ref name="reflections">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Reflections (Issue about S. Hecker).] , S. 16, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. November 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seinen Vater starb im Krieg an der Ostfront. Er kam mit seiner Mutter, die wieder geheiratet hatte, über Österreich 1956 in die USA. Hecker studierte Metallurgie an der Case Western Reserve University mit Bachelor-Abschluss 1965, Master-Abschluss 1967 und Promotion 1968. Als Post-Doktorand war er am LANL.
Ab 1970 war Hecker an den General-Motors-Forschungslaboratorien und dann wieder beim LANL, wo er die Materialwissenschaften leitete und von 1986 bis 1997 Direktor des Labors war.
Er setzte sich als Direktor des LANL in den 1990er Jahren für eine Zusammenarbeit mit sowjetischen Kernwaffenspezialisten ein (bekannt als „Lab-to-Lab Cooperation“<ref></ref>), um die Sicherheit des sowjetischen nuklearen Arsenals nach dem Ende der Sowjetunion zu gewährleisten.
Bis 2005 war er außerdem Senior Fellow des Labors. 2005 war er Gastprofessor an der Stanford University und von 2007 bis 2012 Ko-Direktor des Center for International Security and Cooperation (CISAC) des Freeman Spogli Institute for International Studies (FSI) in Stanford, wo er seitdem ein Senior Fellow Emeritus ist. Er ist weiterhin Professor Emeritus (Forschung) am Department of Management Science and Engineering.
Als Metallurge klärte er eine wichtige Frage über die Stabilität bestimmter Gleichgewichtsphasen von Plutoniumlegierungen,<ref name=":0" /> nachdem sich in der sowjetischen und amerikanischen Forschung Diskrepanzen ergaben.
Er war Berater der Nuclear Threat Initiative (NTI) und besuchte die Nuklearanlage Nyŏngbyŏn in Nordkorea zwischen 2004 und 2010 sieben Mal außerhalb offizieller IAEO-Inspektionen zusammen mit anderen US-Experten, um deren nuklearen Status in Bezug auf das nordkoreanische Atomwaffenprogramm zu bewerten.<ref></ref>
Hecker berichtete laufend und schrieb abschließend ein Buch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) zu den Erkenntnissen aus seinen Besuchen, siehe Schriften und Werke.
Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]
2012 erhielt er den Leo Szilard Lectureship Award, 1984 den Ernest-Orlando-Lawrence-Preis und 2009 den Enrico-Fermi-Preis. Außerdem erhielt er die Glenn Seaborg Medal der American Nuclear Society. 1988 wurde er in die National Academy of Engineering und 2002 in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Er ist auswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften.<ref>Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften: Хекер Зигфрид (Hecker, Siegfried). Russische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 12. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2009 wurde er Fellow der American Physical Society.
Schriften und Werke[Bearbeiten]
Plutonium[Bearbeiten]
- (Kapitel 7 des Plutonium Handbook in der 2. Auflage aus dem Jahr 2022, der Nachfolger des Original Plutonium Handbook 1967)
Nichtverbreitung (Nordkorea)[Bearbeiten]
- Siegfried S. Hecker: Nuclear Developments in North Korea. In: Jungmin Kang (Hrsg.): Assessment of the Nuclear Programs of Iran and North Korea. Springer Netherlands, Dordrecht 2013, ISBN 978-94-007-6018-9, S. 3–19, doi:10.1007/978-94-007-6019-6_1.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hecker, Siegfried |
| ALTERNATIVNAMEN | Hecker, Siegfried S. |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Metallurge |
| GEBURTSDATUM | 2. Oktober 1943 |
| GEBURTSORT | Tomaszew, Polen |
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- Metallurg
- Kernphysiker
- Physiker (20. Jahrhundert)
- Physiker (21. Jahrhundert)
- Kernchemiker
- Chemiker (20. Jahrhundert)
- Chemiker (21. Jahrhundert)
- Hochschullehrer (Stanford University)
- Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
- Mitglied der National Academy of Engineering
- Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften
- Fellow der American Physical Society
- US-Amerikaner
- Geboren 1943
- Mann
- Wikipedia:Geburts- oder Sterbeort unbekannt