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Silbernitrid

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Strukturformel
Struktur von Rhenium(VI)-oxid
Vorlage:Farbe N3− 0 Vorlage:Farbe Ag+
Allgemeines
Name Silbernitrid
Andere Namen

Knallsilber (mehrdeutig)

Summenformel Ag3N
Kurzbeschreibung

schwarzer Feststoff<ref name="brauer" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 337,61 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

9,0 g·cm−3<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1003.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Silbernitrid ist eine anorganische chemische Verbindung des Silbers aus der Gruppe der Nitride.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Silbernitrid kann durch Reaktion von Silber(I)-oxid mit Ammoniak in Ethanol gewonnen werden.<ref name="brauer" />

Eigenschaften[Bearbeiten]

Silbernitrid ist ein schwarzer flockiger Feststoff, der schwerlöslich in kaltem Wasser ist. Er ist löslich unter Zersetzung in verdünnten Mineralsäuren. Mit konzentrierten Säuren erfolgt eine explosionsartige Reaktion. An Luft beginnt bei 25 °C eine langsame Zersetzung, ab einer Temperatur von etwa 165 °C erfolgt der Zerfall explosionsartig. Die Verbindung ist sehr empfindlich gegen mechanische Einflüsse auch im feuchten Zustand. Silbernitrid besitzt eine kubisch-flächenzentrierte Kristallstruktur und eine Bildungsenthalpie von +199,1 kJ/mol.<ref name="brauer" /> Das Kristallgitter (a = 4,369 Å) wird durch die kubisch-flächenzentrierte Anordnung der Silberatome gebildet, in deren Oktaederlücken sich der Stickstoff befindet.<ref>Harry Hahn, Edmund Gilbert: Silbernitrid. Metallamide und Metallnitride, 19. Mitteilung. In: Zeitschrift für anorganische Chemie. 258, 1949, S. 77–93, doi:10.1002/zaac.19492580109.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />