Silva Gunbardhi
Silva Gunbardhi (* 2. November 1981<ref>Silva Gunbardhi - Tekste Shqip</ref> in Vlora) ist eine albanische Pop- und Folk-Sängerin, die 2013 in ihrem Heimatland mit dem Song Të ka lali shpirt bekannt wurde. Vor ihrer Karriere als Solokünstlerin nahm Gunbardhi an verschiedenen nationalen Festivals teil, darunter in zwei Ausgaben des bekannten Festivali i Këngës in Tirana.
Leben[Bearbeiten]
Silva Gunbardhi wurde 1981 in der südalbanischen Hafenstadt Vlora geboren und wuchs dort auf. Bereits in jungen Jahren interessierte sie sich für Musik und Gesang. Mit etwa sechs Jahren bewarb sie sich bei einem Singwettbewerb für Kinder. Bei diesem Wettbewerb, an dem sie zweimal teilgenommen hatte, gewann Gunbardhi jeweils den dritten und den zweiten Platz.
Nach ihrem Schulabschluss besuchte Gunbardhi die Universität Vlora und begann ein Lehrstudium in der Fakultät für Sozialwissenschaften und Pädagogik, welches sie jedoch nach etwa zwei Jahren abbrach. Danach war Gunbardhi für einige Jahre am Petro Marko Theater in Vlora tätig. Als ihr Vater starb, beendete sie ihre Arbeit am Theater und zog mit ihrer Familie nach Tirana, um sich auf ihre künftige Karriere als Solokünstlerin zu konzentrieren.
Karriere[Bearbeiten]
Im Jahr 2001 interpretierte Gunbardhi beim bedeutendsten nationalen Wettbewerb Festivali i Këngës gemeinsam mit Kozma Dushi das Lied Gënje! Por thuaj të dua<ref>Silva Gunbardhi & Kozma Dushi - Gënje por thuaj të dua (Festivali i 40-të i Këngës në RTSH). YouTube, abgerufen am 17. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, jedoch schafften sie es nicht auf den 1. Platz. 2005 erschien ihr Debütalbum Plaku, Plaka. Ein Jahr danach qualifizierte Gunbardhi sich ein zweites Mal für das Festivali i Këngës. Mit der Interpretation Dua të jem erreichte sie nicht das Finale.<ref>Festivali i Këngës #45: Silva Gunbardhi - "Dua të jem". EurovisionWorld.com, 2007, abgerufen am 17. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2007 veröffentlichte Gunbardhi während Top Fest am 27. März 2007 ihre Debütsingle Je ti<ref>Silva Gunbardhi - Je ti, 27 Mars 2007 - Top Fest 4. YouTube, 27. März 2007, abgerufen am 17. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>; sie schied jedoch weiteres Mal aus. Im darauf folgenden Jahr nahm sie in Tirana am Wettbewerb Kënga Magjike teil, wo sie es mit Të doja shume bis ins Finale schaffte und den Preis für die Beste Ballade gewann. 2009 veröffentlichte Gunbardhi zusammen mit dem albanischen Sänger Kelly den Song Pyet zemrën.<ref>SILVA GUNBARDHI & KELLY - PYET ZEMRËN ( KENGA MAGJIKE 2009 ). YouTube, 2009, abgerufen am 17. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für dieses Lied gewann sie den Preis für die Beste Interpretation.
Anfang Januar 2013 veröffentlichte Gunbardhi zusammen mit dem Sänger Mandi Nishtulla und Rapper Dafi Derti das Lied Të ka lali shpirt.<ref>“Më quajtën k*rvë, hajdute”- Ku shkuan lekët e “Të ka lali shpirt”? Mandi i Nishtullës përplaset me Silva Gunbardhit: Burri i saj më kërcënon familjarisht hrsg=Panorama. 7. Dezember 2021, abgerufen am 15. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Song stieg bis auf Platz 2 in den albanischen Charts. Er brachte der Sängerin den internationalen Durchbruch und wurde durch das Videoportal YouTube über die Grenzen Albaniens hinaus bekannt. Im September 2019 verzeichnete der Song auf YouTube bereits über 500 Millionen Aufrufe.<ref>"Të ka lali shpirt" by Silva Gunbardhi, Mandi and Dafi reaches 500 million hits on YouTube. Telegrafi, 19. September 2019, abgerufen am 15. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im darauffolgenden Jahr wurde eine zweite Version des Liedes Të ka lali shpirt unter dem Namen Pusni go pak von den beiden bulgarischen Künstlern Desi Slava und Ustata im Duett mit Mandi Nishtulla veröffentlicht.
Zwei Jahre später erschien Gunbardhis erste türkischsprachige Single Bebeğim zusammen mit dem türkischen Sänger und Komponisten Serkan Kaya und Dafi Derti. Bebeğim ist eine andere Version des albanischsprachigen Liedes E kam pas, welches Derti gemeinsam mit Mandi Nishtulla und der Sängerin Sabina Dana im Jahre 2013 veröffentlichte.
Am 17. März 2017 erschien die Kollaboration Lalushe in Zusammenarbeit mit dem Sänger Defri Dervishi.<ref>'Lali is back', this time Silva Gunbardhi brings "Lalushe" (Video). Telegrafi, 17. März 2017, abgerufen am 15. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der 2019 veröffentlichte Song Baba ist einen Hommage an ihren verstorbenen Vater. Zwei Jahre später folgte mit Sa tkam prit eine weitere Duettsingle von Gunbardhi und Derti.<ref>Silva Gunbardhi and Dafi Derti return after a long time with the new project "Sa t kam prit". Telegrafi, 10. Juli 2021, abgerufen am 15. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch die Singles Tequila, Digje Zemren und Marak waren erfolgreich in den Charts vertreten und konnten dort höhere Positionen erreichen.<ref>Silva Gunbardhi fillon punën si kameriere. Telegrafi, 23. August 2018, abgerufen am 15. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Privatleben[Bearbeiten]
Gunbardhi ist seit 2013 mit Dafi Derti liiert, den sie während der Produktion von Të ka lali shpirt kennengelernt hatte.<ref>Dafi Derti: Unë dhe Silva Gunbardhi 1 vit prindër, ajo është partnere me 20 yje. Panorama, 29. Juli 2016, abgerufen am 15. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie und Derti verlobten sich daraufhin und heirateten wenige Monate später. Im April 2015 kam ihr gemeinsamer Sohn zu Welt.<ref>Silva Gunbardhi feston 6-vjetorin e lidhjes me Dafin, ndan me ndjekësit foton e ëmbël. Insajderi, abgerufen am 15. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Trotz des kommerziellen Erfolgs von Të ka lali shpirt war Silva Gunbardhi mit erheblichen finanziellen Problemen konfrontiert. Sie hatte aufgrund ihres Studiums an der Universität in Tirana wenig Zeit, nebenher zu arbeiten und Geld zu verdienen. Zudem war Gunbardhi der Betreuung ihres neugeborenen Sohnes verpflichtet. Sie verriet später in einem Interview vom Nachrichtendienst Telegrafi, dass sie nebenbei in einer Bar arbeitete, um ihre finanzielle Lage zu verbessern.<ref>Silva Gunbardhi deklaroi se nuk është e pasur, po partneri publikon fakte të tjera (Foto). Telegrafi, 6. März 2017, abgerufen am 16. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch ein Rechtsstreit mit ihrem Co-Sänger Mandi Nishtulla konnte im Jahr 2022 beigelegt werden. Grund hierfür waren Tantiemen, die an Gunbardhi, Nishtulla und Derti gezahlt wurden. Die Moderatorin Eni Çobani verkündete im Januar 2022 in einer Ausgabe von E Diela Shqiptare, dass der Konflikt zwischen Gunbardhi und Nishtulla für beendet erklärt worden sei.<ref>“Shihemi në Gjyq” me Mandin dhe Silvën video më e klikuar e momentit në Shqipëri. TV Klan, 3. Januar 2022, abgerufen am 16. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Mandi Nishtulla dhe Silva Gunbardhi përballen në “Shihemi në Gjyq”, lufta për klikimet e “Tka lali shpirt” (VIDEO). Albeu.com, 2. Januar 2022, abgerufen am 16. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Februar 2017 unterzog sich Gunbardhi einer Augenoperation. Nach einer Diagnose im Jahr 2007 erkrankte sie am Grauem Star, der ihr Sehvermögen erheblich beeinträchtigte.<ref>Silva Gunbardhi speaks after eye surgery: My soul knows how much I suffered for 10 years. Telegrafi, 4. Februar 2017, abgerufen am 15. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In einem Interview erklärte Gunbardhi, dass sie die Operation „aufgrund finanzieller Schwierigkeiten lange Zeit hinausgezögert habe“.<ref>Silva Gunbardhi deklaroi se nuk është e pasur, po partneri publikon fakte të tjera (Foto). Telegrafi, 6. März 2017, abgerufen am 15. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Diskografie[Bearbeiten]
Alben
- 2005: Plaku, Plaka
- 2006: Trake truke
Singles
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Gastbeiträge
- 2002: Genjem po thuaj te dua (Kozma Dushi feat. Silva Gunbardhi)
- 2012: Nene e bije (Art Media +, Silva Gunbardhi & Paro)
- 2013: Prinderve (Irma & Eranda Libohova feat. Silva Gunbardhi)
- 2013: Vdeksha une per syrin tend (Art Media + & Silva Gunbardhi)
- 2013: Urome baba (Art Media+ & Silva Gunbardhi)
- 2018: Kolazh Dasme (Irini Qirjako feat. Silva Gunbardhi)
- 2022: Kolazh Dasme 2 (Irini Qirjako feat. Silva Gunbardhi)
- 2022: Pikë e floritit (Free Mc's feat. Silva Gunbardhi)
- 2025: E bukur si hëna (Dafi Derti, Ervin Qerimi, Jozef Pervorfi & Silva Gunbardhi)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gunbardhi, Silva |
| KURZBESCHREIBUNG | albanische Pop- und Folk-Sängerin |
| GEBURTSDATUM | 2. November 1981 |
| GEBURTSORT | Vlora, Albanien |
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