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Simmondsin

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Strukturformel
Strukturformel von Simmondsin
Allgemeines
Name Simmondsin
Andere Namen

2-(Cyanomethylen)-3-hydroxy-4,5-dimethoxycyclohexyl-β-D-glucosid

Summenformel C16H25NO3
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <
PubChem 6437384
ChemSpider 4941947
Wikidata [[:d:Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.|Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.]]
Eigenschaften
Molare Masse 375,4 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

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Simmondsin ist ein cyanogenes Glycosid aus der Jojoba-Pflanze (Simmondsia chinensis). Es enthält eine Acrylnitril-Untereinheit.

Wirkung[Bearbeiten]

Simmondsin ist in den letzten Jahren als Appetitzügler beworben worden auf Grundlage von Versuchen an Ratten, bei denen es bei Einnahme zu einer drastischen Verringerung der Nahrungsaufnahme und des Gewichts gekommen ist.<ref>M. M. Cokelaere et al. (1992): Influence of Pure Simmondsin on the Food Intake in Rats. J. Agric. Food Chem. 40(10); 1839–1842.</ref> Ursache sei keine Geschmacksbeeinträchtigung, sondern es gibt Hinweise auf eine Wirkung auf den Vagusnerv.<ref>G. Flo et al. (2000): The vagus nerve is involved in the anorexigenic effect of simmondsin in the rat. Appetite 34(2); 147–151; PMID 10744903 </ref> Allerdings wurde gleichzeitig auch die Blutbildung gehemmt (leicht makrozytäre, normochrome Anämie). Eine direkte toxische Wirkung ist zwar nicht bekannt, dennoch warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung<ref>Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung (PDF; 125 kB)</ref> vor der Einnahme von simmondsin- bzw. jojobahaltigen Appetitzüglern, da die Wirkung nicht abschließend geklärt ist.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Literatur[Bearbeiten]

  • C. A. Elliger et al. (1974): Structure and stereochemistry of simmondsin. J. Org. Chem. 39(19); 2930–2931.
  • N. Chida et al. (1991): Total synthesis of simmondsin. J. Chem. Soc., Chem. Commun. 588–590, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..
  • N. Chida et al. (1992): Synthesis and absolute configuration of the naturally occurring cyano glucoside simmondsin. J. Chem. Soc., Perkin Trans. 1 1131–1137, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..
  • M. V. Boven et al. (1993): Isolation, purification, and stereochemistry of simmondsin. J. Agric. Food Chem.41(10); 1605–1607.