Simon Triebel
Simon Triebel (* 28. April 1982 in Gießen) ist ein deutscher Gitarrist und Songwriter. Er wurde als einer der beiden Gitarristen der Band Juli bekannt. Mittlerweile arbeitet er auch für viele weitere Künstler als Komponist und Textdichter, teilweise auch als Musikproduzent.
Karriere mit Juli[Bearbeiten]
Triebel war als Teenager Mitbegründer der ursprünglich englischsprachigen Band Sunnyglade, die sich etwa im Jahr 2001 in Juli umbenannte und auf deutschsprachige Texte umorientierte. Nachdem die Band 2003 von Universal Music unter Vertrag genommen worden war, veröffentlichte sie bislang fünf Studioalben: Es ist Juli (2004), Ein neuer Tag (2006), In Love (2010), Insel (2014) und Der Sommer ist vorbei (2023). An allen fünf Alben war Triebel als Gitarrist und Mitautor beteiligt; aus seiner Feder stammen viele Erfolgstitel der Band wie u. a. Perfekte Welle, Geile Zeit, Dieses Leben und Elektrisches Gefühl.
Arbeit für andere Künstler[Bearbeiten]
Seit etwa 2008 arbeitet Triebel auch verstärkt als Komponist und Autor für andere deutsche und internationale Künstler. Zu seinen ersten diesbezüglichen Aktivitäten gehörte der Titel Was hat die Zeit mit uns gemacht? auf Udo Lindenbergs Nummer-eins-Album Stark wie zwei, der auch als Single veröffentlicht wurde sowie im Musical Hinterm Horizont Verwendung fand. Einige Lieder, bei denen er Mitautor war, wurden erfolgreiche Singles, insbesondere Tim Bendzkos Debütsingle Nur noch kurz die Welt retten (2011), Mark Forsters Flash mich (2014) oder Namikas Je ne parle pas français (2018). Mit Alexander Zuckowski war er Produzent und Mitautor von Alvaro Solers 2015 erschienenem Debütalbum Eterno agosto, dessen erste Singleauskopplung El mismo sol in vielen Ländern ein Hit war und für den angloamerikanischen Markt in einer Version mit Jennifer Lopez aufgenommen wurde. 2016 wurde mit Sofia ein weiteres für Alvaro Soler mitverfasstes Lied zum Nummer-eins-Hit in mehreren Ländern, u. a. in Italien und der Schweiz.
Für Leslie Clios Debütalbum Gladys (2013) nahm Triebel bei einigen Songs das Keyboard auf. Für das Album King in the Mirror (2014) von Anna F. spielte er Gitarren und Handclaps ein. Auch im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit Alvaro Soler und Udo Lindenberg nahm er Instrumente und Backgroundgesang auf.
2010<ref>Jürgen Ruopp: Deutsche Musikautorenpreise 2010 in Berlin vergeben. musikmarkt.de, 22. April 2010, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Oktober 2015. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref> und 2013<ref>Lothar Scholz: GEMA Musikautorenpreis 2013: Jury und Nominierte stehen fest. musikmarkt.de, 10. April 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. März 2016; abgerufen am 30. Oktober 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> war Triebel in der Kategorie „Komposition Rock/Pop“ für den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA nominiert. Für seine Mitwirkung an Je ne parle pas français wurde er 2019 in der Kategorie „Erfolgreichstes Werk 2018“ ausgezeichnet.<ref>„Je ne parle pas français“ von Namika feat. Black M ist erfolgreichstes Werk des Jahres 2018. Deutscher Musikautor*innenpreis, 11. März 2019, abgerufen am 21. April 2024.</ref>
Anfang 2015 wurde er vom Musikverlag Budde Music unter Vertrag genommen.<ref>Budde Music nimmt Juli-Mitglied Simon Triebel unter Vertrag. MusikWoche, 2. Februar 2015, abgerufen am 23. April 2024.</ref>
Gemeinsam mit Nicolas Rebscher und Kevin Schroeder schrieb Triebel die Musicaladaption des erfolgreichen Kinofilms Fack ju Göhte. Die Produktion Fack ju Göhte – Das Musical erlebte ihre Premiere im Januar 2018 in München.<ref>Michael Zirnstein: So lässig ist das Fack-ju-Göhte-Musical. Süddeutsche Zeitung, 22. Januar 2018, abgerufen am 22. Januar 2018.</ref>
Diskografie[Bearbeiten]
Mit Juli[Bearbeiten]
Als Autor und Musikproduzent[Bearbeiten]
Simon Triebel als Autor (A) und Produzent (P) in den Charts Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found
Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]
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Platin-Schallplatte
2× Platin-Schallplatte
3× Platin-Schallplatte
6× Platin-Schallplatte
Diamantene Schallplatte
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
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Weblinks[Bearbeiten]
- Simon Triebel bei Discogs
- Simon Triebel bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
- Vorlage:IMDb/1
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Triebel, Simon |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Gitarrist, Songwriter und Musikproduzent |
| GEBURTSDATUM | 28. April 1982 |
| GEBURTSORT | Gießen |
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- Simon Triebel
- Gitarrist
- Songwriter
- Musikproduzent
- Musiker (Deutschland)
- Juli (Band)
- Autor eines Siegerbeitrags zum Bundesvision Song Contest
- Person (Gießen)
- Musik (Gießen)
- Deutscher
- Geboren 1982
- Mann