Zum Inhalt springen

Sinalbin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Glucosinalbin-AnionSinapin-Kation
Allgemeines
Name Sinalbin
Summenformel C30H42N2O15S2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <
EG-Nummer 243-582-3
ECHA-InfoCard 100.039.606
PubChem 656567
ChemSpider 2298805
Wikidata [[:d:Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.|Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.]]
Eigenschaften
Molare Masse 734,83 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt
  • 83–84 °C (Pentahydrat)<ref name="roempp">Eintrag zu Glucosinolate. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>
  • 139 °C (wasserfrei)<ref name="roempp" />
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <

Sinalbin ist ein Senfölglycosid, das unter anderem im Weißen Senf enthalten ist. Es handelt sich dabei um das Salz von Glucosinalbin mit Sinapin.<ref name="roempp" /> Sinapin ist wiederum ein Ester der Sinapinsäure mit Cholin.

Vorkommen[Bearbeiten]

Datei:Sinapis alba 3401.jpg
Weißer Senf (Sinapis alba)

Sinalbin ist die Hauptaromakomponente des Weißen Senfs.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Es wurde 1831 zum ersten Mal aus der Pflanze isoliert.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Aus dem Kation des Sinalbins, Glucosinalbin, wird durch Einwirkung des Enzyms Myrosinase, das in der Zelle der Pflanze an anderer Stelle gespeichert ist, unter Abspaltung der Glucose das Senföl 4-Hydroxybenzylisothiocyanat freigesetzt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Dieses erzeugt den typisch scharfen Geschmack des Senfs.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Nachweis[Bearbeiten]

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Weißen Senfs können durch Einsatz der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie in Kopplung mit der Massenspektrometrie qualitativ und quantitativ nachgewiesen werden.<ref>Andini S, Araya-Cloutier C, Sanders M, Vincken JP: Simultaneous Analysis of Glucosinolates and Isothiocyanates by Reversed-Phase Ultra-High-Performance Liquid Chromatography-Electron Spray Ionization-Tandem Mass Spectrometry., J Agric Food Chem. 2020 Mar 11;68(10):3121-3131, PMID 32053364.</ref>

Quellen[Bearbeiten]

<references />