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Sinquefield Cup

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Datei:SinquefieldCup2015.jpg
Sinquefield Cup 2015

Der Sinquefield Cup ist ein seit 2013 jährlich im Saint Louis Chess Club ausgetragenes Schachturnier für Großmeister der Weltspitze in St. Louis, Missouri. Das Turnier ist nach den Gründern des Schachclubs, dem US-amerikanischen Geschäftsmann und Schachmäzen Rex Sinquefield (* 1944) und seiner Ehefrau Jeanne Cairns Sinquefield (* 1946), benannt.<ref>Sinquefield Cup 2022. In: chess.com. Abgerufen am 29. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Zunächst wurde der Sinquefield Cup als doppelrundiges Turnier mit klassischer Bedenkzeit ausgetragen, 2013 mit vier und 2014 mit sechs Teilnehmern. Besonderes Aufsehen in der Schachwelt erregte der Sinquefield Cup 2014, als Fabiano Caruana die ersten sieben Partien in Folge gewann und am Ende mit drei Punkten Vorsprung den Turniersieg holte, sowie der Sinquefield Cup 2022, als der mit Weiß spielende amtierende Weltmeister Magnus Carlsen von dem jungen Spieler Hans Moke Niemann geschlagen wurde<ref>Carsten Hansen: Niemann Outplays Carlsen, Claims Lead, Crosses 2700. In: chess.com. 7. September 2022, abgerufen am 12. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und daraufhin seinen Rückzug von dem Turnier erklärte.<ref>Ulrich Stock: Magnus Carlsen: Der Schachskandal von St. Louis. In: Die Zeit. 6. September 2022, abgerufen am 12. September 2022.</ref>

Seit 2015 ist der Sinquefield Cup Bestandteil der Turnierserie Grand Chess Tour, zusammen mit dem London Chess Classic und weiteren Turnieren. Entsprechend dem Reglement wurde er seither als einrundiges Turnier mit zehn Teilnehmern gespielt. Am Sinquefield Cup 2019 nahmen erstmals zwölf Spieler teil, darunter auch Weltmeister Magnus Carlsen und Vizeweltmeister Fabiano Caruana.

Bisherige Turniere und Sieger[Bearbeiten]

# Jahr Teilnehmer Sieger
1 2013 4 Norwegen Magnus Carlsen
2 2014 6 Italien Fabiano Caruana
3 2015 10 Armenien Lewon Aronjan
4 2016 10 Vereinigte Staaten Wesley So
5 2017 10 Frankreich Maxime Vachier-Lagrave
6 2018 10 Norwegen Magnus Carlsen<ref>Johannes Fischer: Sinquefield Cup: Drei Sieger nach dramatischer Schlussrunde. In: de.chessbase.com, 28. August 2018, abgerufen am 15. Dezember 2020.</ref>
Vereinigte Staaten Fabiano Caruana
Armenien Lewon Aronjan
7 2019 12 China Volksrepublik Ding Liren<ref>Klaus Besenthal: Ding Liren gewinnt den Sinquefield Cup. In: de.chessbase.com, 30. August 2019, abgerufen am 15. Dezember 2020.</ref>
8 2021 10 Frankreich Maxime Vachier-Lagrave
9 2022 10 Frankreich Alireza Firouzja<ref>Carsten Hansen: Firouzja Wins Sinquefield Cup & The Grand Chess Tour. In: chess.com. 13. September 2022, abgerufen am 21. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
10 2023 9 Vereinigte Staaten Fabiano Caruana<ref>Fabiano Caruana wins 2023 Sinquefield Cup. In: FIDE.com. FIDE, 1. Dezember 2023, abgerufen am 1. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
11 2024 10 Frankreich Alireza Firouzja
12 2025 10 Vereinigte Staaten Wesley So
13 2026 10 Vereinigte Staaten Wesley So

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />