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Sithon

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Sithon ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist in der griechischen Mythologie ein König von Thrakien.

Sithon residiert in der thrakischen Chersonesos<ref name="konon">Konon, Diegeseis 10 (= FGrHist 26 F 10).</ref> oder herrschte über die Odomanten.<ref>Parthenios, Erotica pathemata 6.</ref> Er galt als namengebender Heros der Sithonen, die in der Landschaft Sithonia, dem mittleren Finger der Chalkidike, siedelten.<ref>Vergleiche Strabon, Geographika 7,329 fr. 11.</ref>

Sithon ist ein Sohn des Poseidon, der ihn mit der Nymphe Ossa zeugte,<ref name="konon" /> oder des Ares.<ref name="tzetzes">Johannes Tzetzes, Scholien zur Alexandra Lykophrons 583, 1161, 1356.</ref>

Mit der Quellnymphe Anchiroe, einer Tochter des Neilos, hat er die Töchter Pallene und Rhoiteia.<ref name="tzetzes" /> Laut Konon stammt die wegen ihrer Schönheit berühmte Tochter Pallene aus der Verbindung mit der im chalkidischen Mende lebenden Nymphe Mendeis<ref name="konon" /> Sithon wollte Pallene nur dem zur Gemahlin geben, der ihn im Kampf überwinden würde. Dadurch finden unter anderem Merops, König im makedonischen Anthemusia, und Periphetes, König von Mygdonien, den Tod. Als mit zunehmendem Alter seine Kräfte nachlasseen, sollen die Freier unter sich selbst kämpfen und der Sieger soll Pallene und sein Königreich erhalten. Kleitos und Dryas treten unter diesen Bedingungen zum Kampf an. Als Kleitos mithilfe Pallenes den Kampf für sich gewinnen kann – die in Kleitos verliebte Pallene brachte ihren alten Erzieher dazu, den Wagenlenker des Dryas zu bestechen, der daraufhin den Wagen des Dryas manipulierte –,<ref name="konon" /> will Sithon sein Versprechen nicht einhalten und seine Tochter lieber töten, indem er sie auf den für Dryas aufgeschichteten Scheiterhaufen legen lässt.<ref name="parthenios">Parthenios, Erotica pathemata 6.</ref> Dies verhindert entweder ein plötzlicher Regen oder die Erscheinung Aphrodites. Nach Sithons Tod erben Kleitos und Pallene Herrschaft und Land, das in Pallene umbenannt wird.<ref name="konon" /><ref name="parthenios" /><ref>Stephanos von Byzanz s. v. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).</ref>

Nach einer bei Nonnos von Panopolis überlieferten Variante verliebte sich Dionysos in Pallene, die von ihrem Vater missbraucht worden war. Um Sithon zu bestrafen und die vielen gestorbenen Freier zu rächen, fordert er die Hand Pallenes. Sithon lässt den Gott mit der Tochter kämpfen, der sie im Ringkampf bezwingt und im Anschluss Sithon mit dem Thyrsos tötet. Dike, die personifizierte Gerechtigkeit, tanzt bei seinem Tod, und Dionysos heiratet Pallene.<ref>Nonnos, Dionysiaka 48,90–237.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

<references />