Sittard
| [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Flagge |
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Wappen | |||||
| Staat |
| |||||
| Provinz | Datei:Flag of Limburg (Netherlands).svg Limburg | |||||
| Gemeinde | Flagge der Gemeinde Sittard-Geleen Sittard-Geleen | |||||
| Fläche – Land – Wasser |
18,07 km² 17,98 km² 0,09 km² | |||||
| Einwohner | 37.635 (1. Jan. 2024<ref name="cbs">Kerncijfers wijken en buurten 2024. In: StatLine. CBS, 14. Oktober 2024, abgerufen am 20. Oktober 2024.</ref>) | |||||
| Koordinaten | 51° 0′ N, 5° 52′ O
{{#coordinates:50,997975|5,8703638888889|primary
|
dim= | globe= | name= | region=NL-LI | type=city
}} |
| Bedeutender Verkehrsweg | N276 N294 N297 56 56n | |||||
| Vorwahl | 046 | |||||
| Postleitzahlen | 6131–6137 | |||||
Sittard ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt im südlichen Teil der niederländischen Provinz Limburg unmittelbar an der deutschen Grenze bei Selfkant. Sie hatte 37.635 Einwohner (Stand: 1. Januar 2024)<ref name="cbs" /> und ist seit 2001 Teil der Gemeinde Sittard-Geleen, die 92.428 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026) auf einer Fläche von 80,58 km² zählt.
Name[Bearbeiten]
Der Ortsname Sittard erscheint erstmals im 12. Jahrhundert in Urkunden, in der Form "Siter" im Jahre 1157 in einer Urkunde der Basilika Unserer Lieben Frau in Maastricht, sowie in der Form "Sithert" in einer Kölner Schreinsurkunde.<ref>Sittard, kantl.be</ref>
Obwohl der Ortsname Sittard in zahlreichen Schreibvarianten sehr häufig vorkommt, vor allem im Rheinland, in Limburg und in Brabant, konnte bislang keine befriedigende Bedeutungserklärung gefunden werden.<ref name=dnbl>Sittard: (Kollen-) berg-flank, Naamkunde. Jaargang 6(1974), dbnl.org</ref> Allerdings weiß man durch Urkunden aus der Zeit des Frankenkönigs Karl, dass mit dem Begriff "Sitroth" Waldstücke bezeichnet wurden ("dominationemque in siluam que dicitur sitroth"), die einem bestimmten Zweck dienten, etwa der Holzentnahme.<ref>Der Wald Sitroth: Urkunden Nr. 1-18 aus der Zeit 779 bis und mit 800, willmanns.ch</ref><ref>5. 795, 16. Merz., in: Wilhelm Crecelius, Collectae ad augendam nominum propriorum Saxonicorum et Frisiorum scientiam ... , archive.org</ref> Diese Deutung würde zur weiten Verbreitung des Namens passen, da Holzeinschlag praktisch überall stattfand. Siehe dazu auch den Sittarderhof in Widdeshoven. Es existieren jedoch noch weitere Ansätze zur Namensdeutung.<ref name=dnbl/>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort ist in karolingischer Zeit zwischen 700 und 1000 entstanden. Er gehörte um das Jahr 1200 zum Herzogtum Limburg und erhielt 1243 Stadtrechte. Im Jahr 1400 wurde Sittard zusammen mit den Orten Born und Susteren für 70.000 Goldgulden an das Herzogtum Jülich verkauft, bei dem es bis zum Einmarsch der Franzosen 1794 verblieb.
1543, im Dritten Geldrischen Erbfolgekrieg, erlitten die habsburgischen Truppen der Maria von Ungarn (1505–1558), Generalstatthalterin der Niederlande seit 1531, in der Schlacht bei Sittard am Ostersonntag eine Niederlage gegen die mit Frankreich verbündeten Truppen Wilhelms V. (1516–1592) von Jülich-Kleve-Berg. Im Krieg, den der französische König Ludwig XIV. gegen die Vereinigten Provinzen der Niederlande führte, wurde die Stadt 1677 fast völlig zerstört.
1794 wurde Sittard (wie das ganze Linke Rheinufer) von französischen Revolutionstruppen erobert; die Franzosenzeit begann. 1798 wurde Sittard Kantonshauptort (Chef-lieu) im Département de la Roer der französischen Republik. Am Ende der Befreiungskriege gegen Napoleon kam Sittard 1815 (im Wiener Kongress) zum Königreich der Vereinigten Niederlande, wurde 1830 bis 1839 Bestandteil des neu entstandenen Königreichs Belgien und gehört seit 1839 durchgehend zu den Niederlanden.
Im Zweiten Weltkrieg Mai 1940 bis Ende 1944 waren die Niederlande von Truppen der Wehrmacht besetzt (→ Niederlande unter deutscher Besatzung).
Sport[Bearbeiten]
Bekanntester Verein der Stadt ist der Fußballklub und aktuelle Erstligist Fortuna Sittard, der seine Spiele im Fortuna-Sittard-Stadion austrägt. Im April 2018 stieg der Verein in die niederländische Eredivisie (höchste Spielklasse) auf.<ref>Nach 16 Jahren: Fortuna Sittard ist zurück in der Ehrendivision. In: Aachener Zeitung. Zeitungsverlag Aachen, 29. April 2018, abgerufen am 29. April 2018.</ref>
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- St. Petruskirche (seit 1299 Kapitelkirche, mit 80 m hohem Turm)
- Basilika Unserer Lieben Frau vom Heiligen Herzen (neugotisch)
- St. Michael, die Kirche wurde zwischen 1659 und 1661 von den Dominikanerpatres als Klosterkirche des kurz zuvor gegründeten Dominikanerklosters erbaut.
- Schloss Grasbroek
- Schloss Limbricht
- St.-Rosa-Kapelle, Kapelle zu Ehren der heiligen Rosa von Lima, der Schutzpatronin von Sittard
- Regina Carmeli Bezinningshuis der Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu (lateinisch Carmel D. C. J. de Collenberg), die „Schwestern vom Kollenberg“
Sittard im Film[Bearbeiten]
Der an Deutschland angrenzende Stadtteil und Villenviertel Kollenberg diente neben dem Studiogelände von First Floor Features in Almere als Drehort für Flodder. Ab etwa 2005 veränderte sich das Straßenbild der ehemaligen Kulisse durch Neubauten.
Politik[Bearbeiten]
Sitzverteilung im Gemeinderat[Bearbeiten]
Bis zur Auflösung der Gemeinde ergab sich seit 1981 folgende Sitzverteilung:
| Partei | Sitze<ref>Sitzverteilung im Gemeinderat, abgerufen am 28. August 2018 (niederländisch)</ref> | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1981Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. a | 1986 | 1990 | 1994 | 1998 | |
| Partij Nieuw Sittard | 11 | 9 | 9 | 7 | 9 |
| CDA | 11 | 10 | 12 | 11 | 8 |
| GroenLinks | — | — | 2 | 2 | 4 |
| VVD | 1 | 2 | 2 | 3 | 3 |
| PvdA | 2 | 4 | 3 | 3 | 3 |
| PPR | — | — | — | — | |
| D66 | 0 | — | 1 | 2 | 1 |
| Algemeen Ouderen Verbond/Unie 55+ | — | — | — | — | 1 |
| Lijst Wagemans (Vrouwenpartij) | — | — | — | 1 | — |
| Anti Racistische Partij | — | — | — | 0 | — |
| Lijst Mager | — | 0 | 0 | — | — |
| SP | — | — | 0 | — | — |
| Progressief Sittard | — | 2 | — | — | — |
| Alternatief Sittard | — | 0 | — | — | — |
| Lijst Clevers | — | 0 | — | — | — |
| Samenwerkende Groepering Sittard | 2 | — | — | — | — |
| PSP | 0 | — | — | — | — |
| Lijst Voots | 0 | — | — | — | — |
| CPN | 0 | — | — | — | — |
| Gesamt | 27 | 27 | 29 | 29 | 29 |
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
Wirtschaft[Bearbeiten]
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Matthias von Sittard (1522–1566), Dominikaner, Theologe, Schriftsteller und kaiserlicher Hofprediger
- Franz Agricola (zwischen 1545 und 1550–1621), Theologe, Pfarrer und KanonikusDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Reinhard Cloet (1580–1651), Jurist und Gesandter des Herzogtums Jülich-Berg
- Emmerich Fünkler († 1643), Benediktiner, Abt der Klöster St. Marien in Stade und St. Januarius in Murrhardt.
- Bernhard Pothast (1824–1904), Priester, Musiker und KomponistDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Charles Beltjens (1832–1890), Schriftsteller und DichterDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Felix Rutten (1882–1971), Schriftsteller und DichterDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Jos Wielders (1883–1949), ArchitektDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Nicolaes Reubsaet (1843–1887), Tonkünstler und MusikerDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Frederic Hoefer (1850–1938), OberstleutnantDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Alphons Laudy (1875–1970), SchriftstellerDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Gulielmus Cobben (1897–1985), römisch-katholischer Bischof von Helsinki
- Frans Gijzels (1911–1977), Politiker (KVP)
- Toon Hermans (1916–2000), Kabarettist, Sänger und Dichter (Ehrenbürger von Sittard)Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Leo Horn (1916–1995), Internationaler FußballschiedsrichterDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Germ Hofma (1925–2018), Fußballspieler
- Jo Erens (1928–1955), VolkssängerDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
- Jan Nolten (1930–2014), Radrennfahrer
- Jan Notermans (1932–2017), Fußballer
- Eddy Beugels (1944–2018), Radrennfahrer
- Willy Dullens (1945–2024), Fußballspieler
- Jan Wehrens (1945–2023), Künstler
- Jan Krekels (* 1947), Radrennfahrer
- Cor Boersma (* 1949), Radrennfahrer
- Huub Stevens (* 1953), Fußballtrainer
- Francine Houben (* 1955), Architektin
- Rineke Dijkstra (* 1959), Fotografin
- Mike van Diem (* 1959), Filmregisseur und Drehbuchautor
- Wim Hof (* 1959), Extremsportler
- Willy Janssen (* 1960), Fußballspieler
- Wilbert Suvrijn (* 1962), Fußballspieler
- Arnold Vanderlyde (* 1963), Boxer
- Danny Nelissen (* 1970), Radrennfahrer
- Laurence Stassen (* 1971), Politikerin
- Peter van Wees (* 1973), Skeletonfahrer
- Carl van Wegberg (* 1977), Musicaldarsteller
- Vincent Heitzer (* 1979), deutscher Kirchenmusiker und Domkapellmeister am Bamberger Kaiserdom
- Bas Diederen (* 1980), Triathlet und Ironman-Sieger
- Romero Regales (* 1986), niederländisch-curaçaoischer Fußballspieler
- Demi Schuurs (* 1993), Tennisspielerin
- Tom Marx (* 1994), Eishockeyspieler
- Ivar Stavast (* 1998), Handballspieler
- Alec Smit (* 1999), Handballspieler
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 wurde mit Straßennamen in Sittard geehrt
Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zu Sittard[Bearbeiten]
- Helga Paetzold (1933–1990), Kunstweberin (lebte bis zu ihrem Tod in Sittard)
- Rens Blom (* 1977), Leichtathlet
- Maria Tauscher (1855–1938), Ordensschwester und Selige, verstarb in Sittard
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Website der Gemeinde Sittard-Geleen (niederländisch)
- Stichting Historie Sittard (niederländisch)
- Generalmutterhaus der Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu (deutsch, niederländisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>