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Sitten

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Vorlage:Hinweisbaustein

Sitten
Sion
Datei:Sion - Wappen.svg
Wappen von Sitten
Sion
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton WallisDatei:Wappen Wallis matt.svg Wallis (VS)
Bezirk: Sitten (Sion)w
BFS-Nr.: 6266i1f3f4
Postleitzahl: 1950 Molignon
1950–1951 Sion
1967 Bramois
1991 Salins
1992 Les Mayens-de-Sion
UN/LOCODE: CH SIR
Koordinaten: 593997 / 120194Koordinaten: 46° 13′ 59″ N, 7° 21′ 39″ O; CH1903: 593997 / 120194
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dim=5000 globe= name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. region=CH-VS type=city
  }}
Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.
Höhenbereich: Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH–Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH m ü. M.<ref>Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH </ref>
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Einwohner: iVorlage:FormatNumDef (31. Dezember 2025)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Statistik; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref>
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Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
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Stadtpräsident: Philippe Varone (FDP)
Website: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.
Datei:Sion depuis Nax - 2022.jpg
Blick auf Sitten von Nax
Blick auf Sitten von Nax
Lage der Gemeinde
Vorlage:Imagemap Bezirk Sion
Weitere Karten
Stadt Sitten
Stadt Sitten
{w

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Sitten (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Walliser Patois <phonos file="Frp-Nendaz-Chyoun.ogg">Chyoun</phonos>/?,<ref>Yè é ouey i noûtro patouè: dictionnaire du patois de Nendaz: 1998</ref> walliserdeutsch Sittu, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine Munizipalgemeinde, eine Burgergemeinde mit einem Burgerrat und der Hauptort des Kantons Wallis, Schweiz. Sitten ist Hauptort des Bezirks Sitten und liegt an der Mündung der Sionne in die Rhone.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Stadt Sitten liegt auf etwa Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M. im Mittelwallis beidseits der Rhone. Der alte Siedlungskern befindet sich nördlich des Rhoneufers. Er wird vom Bachlauf der Sionne durchflossen, der heute streckenweise unterirdisch gefasst ist.

Im Stadtgebiet münden ausserdem von Norden die Lienne und die Morge sowie von Süden die Borgne und die Printze in die Rhone.

Topografie[Bearbeiten]

Das Gelände der Altstadt fällt vom Norden nach Süden und Südwesten in Richtung des Flusslaufes spürbar ab. Dabei ergibt sich eine Höhendifferenz von über 30 Metern. Durch den Schüttungskegel der Sionne wurde die Rhone in einem Bogen leicht in Richtung Südost und von der Altstadt abgedrängt.

Im Osten des historischen Stadtkerns schliesst sich der Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M. hohe Fels Valère und nordöstlich eine weitere Felserhebung mit der Festungsruine Tourbillon Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M. an. Im Westen, mit einem Abstand von etwa 1000 Metern zur Altstadt, grenzt der dominante Mont d’Orge (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) an das heutige bebaute Areal der Stadt. Die jüngeren Stadtteile um den Bahnhof und auf dem südlichen Rhoneufer sind flache Ebenen aus quartären Ablagerungen. Auf weiteren Sedimentterrassen liegen im westlichen Stadtgebiet der regionale Flughafen Sitten und ausgedehnte Gewerbegebiete.

Ausserhalb der alten Stadtsiedlung umfasst das Stadtgebiet die Ortschaften Uvrier im Osten bis zur Mündung der Lienne in die Rhone sowie südlich des Flusses die in jüngerer Zeit nach Sitten eingemeindeten Bramois, Salins und Les Agettes. Im Westen ist bei der Brücke über die Morge das Gewerbegebiet Pont de la Morge entstanden.

Auf dem Gipfel des Oldenhorns befindet sich ein Dreikantonseck zu den Kantonen Bern und Waadt (Welt-Icon

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   |name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.
   |region=CH-BE/CH-VD/CH-VS
   |type=landmark
  }}).

Die Flächennutzung von Sitten gliedert sich in einen urbanen, historischen Bebauungsbereich der Stadt, an dessen Randbereich sich vorzugsweise der Übergang in eine lockere Bebauung zu Gewerbezwecken vollzieht, ferner in steile Hanglagen mit intensivem Wein- und Obstbau und in die flussnahe Ebene mit weiteren landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Anlagen sowie umfangreichen Verkehrseinrichtungen.

Klima[Bearbeiten]

Sitten hat wie das gesamte mittlere Wallis ein sehr mildes Klima, da es von den hohen Bergketten der Walliser und Berner Alpen umringt ist. Heisse, trockene Sommer und kalte, trockene Winter sind die Folge. Es herrscht ein Steppenklima, weshalb nebst Reben auch verschiedene Kakteenarten gedeihen.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2010-05-29;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Die Jahresmitteltemperatur für die Normalperiode 1991 bis 2020 betrug 10,7 °C, wobei im Januar mit 0,5 °C die kältesten und im Juli mit 20,6 °C die wärmsten Monatsmitteltemperaturen gemessen wurden. Im Mittel sind hier rund 88 Frosttage und 6 Eistage zu erwarten. Sommertage gibt es im Jahresmittel rund 75, während normalerweise 21 Hitzetage zu verzeichnen sind. Mit 20,9 Hitzetagen pro Jahr für die Normalperiode 1991 bis 2020 zählte Sitten schweizweit die höchste Anzahl Tage, an welchen die Temperatur auf 30 °C oder mehr stieg. Zudem ist Sitten, zusammen mit Zermatt, mit 61 % relativer Sonnenscheindauer der sonnigste Ort der Schweiz.

Der Allzeitrekord wurde am 8. Mai 2003 mit 37,6 °C gemessen.

Die Messstation des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) liegt auf Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.

Sitten
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
52
 
5
-3
 
 
40
 
8
-2
 
 
37
 
14
2
 
 
34
 
18
5
 
 
52
 
22
9
 
 
48
 
25
13
 
 
62
 
27
15
 
 
60
 
27
14
 
 
38
 
22
10
 
 
43
 
17
6
 
 
50
 
10
1
 
 
68
 
5
-2
Vorlage:Farbe Temperatur (°C)   Vorlage:Farbe Niederschlag (mm)
Quelle: MeteoSchweiz, Normalperiode 1991–2020<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Sitten
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format
Mittl. Tagesmin. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format
Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Sonnenstunden (h/d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Format
Regentage (d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Luftfeuchtigkeit (%) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format
Quelle: MeteoSchweiz, Normalperiode 1991–2020<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:ETH-BIB-Sitten-LBS H1-019041.tif
Luftbild (1955)

Ausgrabungen haben ergeben, dass die Gegend des heutigen Sitten bereits in der Steinzeit besiedelt war. Die Dolmen von Petit-Chasseur (2900 bis 2200 v. Chr.) gehören zu den herausragenden Relikten des Megalithbaus im Alpenraum. 2008 wurde eine der grössten keltischen Nekropolen der Schweizer Alpen mit über 200 Gräbern freigelegt. Die Gräber stammen aus der ersten Eisenzeit zwischen 800 und 500 v. Chr.

Als im Jahr 15 v. Chr. die Römer das bis dahin keltische Wallis erobert hatten, entstand auf dem Gelände der heutigen Stadt eine römische Siedlung, deren keltischer bzw. römischer Ortsname nicht überliefert ist. Die lateinische Bezeichnung Sedunum für Sitten stammt sicher vom einst im Wallis ansässigen Stamm der Seduner. Vermutlich entstand die römische Siedlung an der Stelle des Oppidums der Seduner.<ref>Albert Hamon: Sion et les Sédunes. In: Annales valaisannes. 1996, S. 153–157.</ref><ref>Walter Drack, Rudolf Fellmann: Die Römer in der Schweiz. Theiss, Stuttgart/Raggi, Jona, 1988, S. 507.</ref>

Im Jahre 580 wurde der Bischofssitz von Martigny hierher verlegt, und ab 999 amtierte der Bischof des Bistums Sitten gleichzeitig als Landesherr.

Nahe der Stadt, auf dem Felde «la Planta», siegten am 13. November 1475 Oberwalliser und Berner über die Savoyer.

Am 6. August 1918 wurde wegen der Spanischen Grippe in der École normale des filles eine Pflegestation eingerichtet. Zehn Tage später waren bereits alle Betten belegt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Im Mai 1933 gründete der Faschist Adolphe Sauthier den Front valaisan, seine Organisation wurde ein Jahr später eine Walliser Sektion der Schweizerischen Faschistischen Bewegung. Auch seine Zeitung Le Courrier de Sion verbreitete faschistische Propaganda.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Als sich die Schweiz im Zweiten Weltkrieg befand, hielt General Henri Guisan in Sitten im September 1941 eine grosse Parade der Schweizer Armee ab.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

1968 wurde die Gemeinde Bramois (deutsch Brämis) mit Sitten zusammengelegt, 2013 folgte die Gemeinde Salins und 2017 Les Agettes.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1610 1670 1786 1798 1811 1837 1846 1850 1860 1870 1888 1900 1910 1920 1930 1950 1980 1990 2000 2010 2012 2014 2016 2018 2020 2022
Einwohner 1835 1905 1880 2201 2790 2668 2815 3307 3030 5456 6099 6751 7254 6964 8657 11'770 22'877 25'336 27'171 31'673 32'497 33'628 33'999 34'708 34'978 36'650
Bevölkerung ab 15 Jahren nach Religionsbekenntnis, 2018<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Statistik (BFS); ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Christentum
  
76 %
– römisch-katholisch
  
68 %
– evangelisch-reformiert
  
3 %
– andere christliche Konfession
  
5 %
Islam
  
5 %
andere Religionen
  
1 %
konfessionslos
  
18 %

Sprachen[Bearbeiten]

Während Sitten in der Mitte des 19. Jahrhunderts noch eine zweisprachige Stadt war (1870 sprachen über 50 % der Einwohner Deutsch), hat Französisch inzwischen die deutsche Sprache weitgehend verdrängt. Etwa 70 % der Sittener sind französischer, nur noch 3,8 % deutscher und 4,6 % italienischer Muttersprache.<ref>sion.ch Rapport Statistiques de gestion de la ville de Sion S. 10, Sprachen, die in Sitten gesprochen werden.</ref>

Konfessionen[Bearbeiten]

Die Bevölkerung gehört grossmehrheitlich der römisch-katholischen Pfarrgemeinde Sitten an, die zum Dekanat Sitten des Bistums Sitten gehört. Die evangelisch-reformierte Minderheit gehört zur protestantischen Kirchgemeinde Sitten der Evangelisch-Reformierten Kirche des Wallis.

Politik[Bearbeiten]

Stadtparlament[Bearbeiten]

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Der Sittener Generalrat (conseil général) besteht aus 60 Mitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen (Stand November 2020):<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.. Stadt Sion (PDF; 72 kB).</ref>

Stadtregierung[Bearbeiten]

Die Exekutive der Stadt Sitten, der Conseil municipal, besteht aus neun Mitgliedern. Die parteipolitische Zusammensetzung für die Legislaturperiode 2021–2024 ist folgendermassen: FDP 3, Mitte 3, SP 1, Grüne 1, SVP 1.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stadt Sitten; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Stadtpräsident[Bearbeiten]

Stadtpräsident von Sitten ist seit 2017 Philippe Varone (FDP). Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Nationalratswahlen[Bearbeiten]

Wähleranteile bei den Schweizer Parlamentswahlen 2023 in der Gemeinde Sitten:

Mitte 25,6 % (+0,8), SVP 20,9 % (+6,9), SP 20,6 % (−0,8), Grüne 15,3 % (−3,2), FDP 13,6 % (−2,3), glp 3,2 % (+2,4), PdA 0,8 % (+0,8).<ref>Bundesamt für Statistik: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. In Sitten gibt es mehrere Museen, darunter ein Musée d’art du Valais, ein Naturhistorisches Museum, ein Archäologisches Museum und das Musée de Valère, das Kultgegenstände, Mobiliar, Waffen und Uniformen ausstellt.

Das Sion Festival ist eines der bedeutendsten klassischen Musikfestivals der Schweiz und findet jährlich in der Stadt Sitten im Kanton Wallis statt. Es wurde 1964 vom ungarischen Geiger Tibor Varga gegründet und hiess ursprünglich Festival international de musique Tibor Varga.

Charakteristisch für Sitten ist das Stadtbild mit den beiden markanten Hügeln Valère (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) mit der Wallfahrtskirche Notre-Dame de Valère (12./13. Jahrhundert) und Tourbillon (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) mit der Ruine des ehemaligen bischöflichen Schlosses Tourbillon aus dem 13. Jahrhundert. Die Basilika von Valeria (französisch Basilique de Valère) ist die Kirchenburg auf dem südlichen der zwei Burghügel an der östlichen Altstadtgrenze. Sie beherbergt die älteste spielbare Orgel der Welt, die um 1430 gebaut wurde. In den Häusern auf Valeria befindet sich das kantonale historische Museum. Auf dem westlichen Ausläufer des Tourbillon-Hügels stehen die Reste der ehemaligen Bischofsburgen Majoria und Vidomnat, in welchen seit 1947 das Kunstmuseum Wallis untergebracht ist.<ref>Patrick Elsig: Die Schlösser von Sion-Sitten. Bern: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, 2019.</ref>

Westlich der Stadtsiedlung liegt der dritte Hügel Mont d’Orge auf Stadtgebiet, auf welchem sich die Überreste der mittelalterlichen Burg Burg Montorge befinden.

In der Altstadt westlich der zwei Hügel befindet sich die Kathedrale Notre-Dame-du-Glarier aus dem 15. Jahrhundert mit einem romanischen Turm, der aus dem 12. Jahrhundert stammt. Südwestlich der Kathedrale steht neben dem Gebäude der Kantonsverwaltung die Kirche St. Theodul. Sie wurde 1516 vom Baumeister Ulrich Ruffiner als spätgotischer Bau begonnen, jedoch erst zwei Jahrhunderte später fertiggestellt.

Bedeutende Gebäude an der Rue du Grand-Pont sind das kantonale Grossratsgebäude und das Rathaus der Stadt. Dieses wurde 1657 bis 1665 im Renaissancestil erbaut und birgt in seinem Treppenvorhaus römische Inschriftensteine. Sein Turm trägt eine astronomische Uhr.

Sehenswerte Bauten im Stadtzentrum sind ausserdem:

  • Die Kollegiumskirche (Sainte-Trinité)
  • Die Chapelle de Tous-les-Saints am Hügel Valeria<ref>Chapelle de Tous-les-Saints auf ETHorama</ref>
  • Das Palais du Gouvernement (Regierungsgebäude)
  • Die Mediathek Wallis
  • Die Maison de la Diète<ref>Maison de la diète. bourgeoisie-de-sion.ch. Abgerufen am 4. Juli 2022.</ref>
  • Der Hexenturm, ein Rest der alten Stadtbefestigung
  • Das Haus Supersaxo<ref>Charles-André Meyer, Patrice Tschopp: Les Supersaxo et leur maison à Sion. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 519). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1992, ISBN 978-3-85782-519-4.</ref>
  • Das Schloss La Majorie<ref>Château La Majorie auf ETHorama</ref>
  • Das Kantonsgericht
  • Das Kapuzinerkloster Sitten, dessen Erweiterungsbau ein herausragendes Bauwerk der modernen Architektur ist<ref>Bourgeoisie de Sion (Hrsg.): Le Couvent des Capucins. Sion 2017.</ref>
  • Die Kirche Église du Sacré-Cœur mit der chapelle de la Sainte Trinité<ref>Paroisse du Sacré-Cœur. Abgerufen am 4. Juli 2022.</ref>
  • Die Villa Veuillet (auch Villa Soleil)<ref>La villa «Soleil» classée monument historique. In: Le Nouvelliste, 13. Juni 2008, abgerufen am 9. Juni 2026.</ref>
  • Platz Sous-le-Scex, archäologische Installation<ref>Sion: la place Sous-le-Scex offre une vitrine sur 7000 ans d’histoire. cath.ch. Abgerufen am 4. Juli 2022.</ref>

Weitere Baudenkmäler ausserhalb des Stadtzentrums:

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Sport[Bearbeiten]

In Sitten wurde 2021 ein Wellenbecken ausschliesslich zum Surfen in Betrieb genommen.<ref>Martina Koch, Priska Dellberg, Roger Brunner: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Von Sitten aus sind viele Wintersportgebiete des Wallis erreichbar, weshalb sich die Stadt schon mehrmals um die Austragung der Olympischen Winterspiele beworben hat, zuletzt um jene von 2006. Damals wurde Sitten jedoch von der Bewerbung Turins (Torino 2006) geschlagen.

Bei einer Volksabstimmung im Kanton Wallis im Juni 2018 entschied sich eine Mehrheit von 53 Prozent gegen eine finanzielle Unterstützung des Kantons für der Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2026 in Sitten.<ref>Jörg Krummenacher: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Bekanntester Fussballverein ist der zweifache Schweizer Fussballmeister und dreizehnfache Cupsieger FC Sion, der erst in seinem vierzehnten Cupfinal, an dem er teilnahm, bezwungen werden konnte. Ausserdem ist der FC Sion die erste Mannschaft, welche als Zweitligist Cupsieger wurde. Der Eishockeyclub Sion HC spielte in den 1960er und 1970er Jahren regelmässig in der NLB.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Weinbau[Bearbeiten]

Die Stadt gilt als eine der trockensten der Schweiz, und ihr Klima ist auch überdurchschnittlich mild. Dank seinem Klima besitzt Sitten nach Satigny GE und Chamoson VS die drittgrösste Weinanbaufläche der Schweiz. Bekannteste Weine aus dem Wallis sind der weisse Fendant (aus der Chasselas-Traube gekeltert) und der rote Pinot Noir sowie der Dôle, ein Verschnitt aus Pinot-Noir- und Gamay-Trauben. Der grösste Weinproduzent der Schweiz, Provins, hat seinen Sitz ebenfalls in Sitten.

Weitere Gewerbezweige[Bearbeiten]

Neben dem Weinbau spielen auch Obst- und Gemüseanbau, Uhren-, Elektroapparate-, Tabak- und Holzverarbeitungsindustrie eine Rolle.

Der Dienstleistungssektor konzentriert sich vor allem auf den Fremdenverkehr.

Seit 1995 hat das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Sitten eine Aussenstelle, im Valée de la Sionne befindet sich eine Forschungsstation des SLF.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackVorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

Das Spital Sitten (französisch: Hôpital de Sion) ist eines der wichtigsten Krankenhäuser im Kanton Wallis und spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung der Region. Rund 40 % aller akut erkrankten Patientinnen und Patienten im Wallis werden dort behandelt. Das Spital ist auch ein anerkanntes Ausbildungszentrum für medizinisches Personal. Es gilt als zentrale Einrichtung für Spitzenmedizin und komplexe Eingriffe im Wallis.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof Sitten liegt an der wichtigen Simplonlinie, die im Westen von Genf kommt und jenseits des Tunnels in Richtung Mailand fortgeführt wird.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Seit August 1998 deckt die Bus Sédunois mit vier Linien die Quartiere der Stadt Sitten ab. Die Firma Theytaz – Excursions S.A. bedient mit zwei Linien das Skigebiet Thyon 2000 und die Strecke durchs Val d’Hérémence an den Fuss der Grande-Dixence-Staumauer. Die restlichen 16 Linien werden von der PostAuto AG abgedeckt.

Datei:Verkehrsbetriebe Sion 2026.png
Liniennetzplan Verkehrsbetriebe in Sitten
Datei:MAN Lion's City in Sion VS.jpg
MAN Lion’s City als Postauto in Sitten
Betreiber Linie Strecke Haltestellen
Bus Sédunois BS11 Sitten, SUVA – Sitten, Garenne 25/24
BS12 Aproz Village – Sitten, Gare Sud 11
BS13 Sitten, Gare – Sitten, Gravelone 9/5
BS14 Bramois – Sitten, Centre Funéraire 22
Theytaz – Excursions 371 Sitten, Gare – Thyon 2000 29
372 Sitten, Gare – Dixence, Le Chargeur 22
Postauto 311 Sitten, Gare – Martigny, gare 54
331 Sitten, Gare – Aven, village 28
341 Sitten, Gare – Savièse 30
342 Sitten, Gare – Anzère, télécabine 32
351 Sitten, Gare – Anzère, centre 27
353 Sitten, Gare – Crans-sur-Sierre, poste 33
354 Sitten, Gare – St-Romain, centre 17
361 Sitten, Gare – Basse-Nendaz, village 20
362 Sitten, Gare – Siviez 33
363 Sitten, Gare – Veysonnaz, station 19
364 Sitten, Gare – Mayens-de-l’Ours, télécabine 26
381 Sitten, Gare – Les Haudères, centre 30
386 Sitten, Gare – La Crettaz 30
388 Sitten, Gare – Mayens-de-Nax, télésiège 23
411 Sitten, Gare – Siders, gare routière 30
412 Sitten, Gare – Siders, gare routière 15

Flughafen[Bearbeiten]

Etwas westlich von der Stadt wurde ein kleiner Flughafen angelegt.

Strassenverkehr[Bearbeiten]

Auf der Autobahn A9 ist Sitten über zwei Anschlussstellen erreichbar. Parallel dazu verläuft die Hauptstrasse 9, die das Stadtzentrum tangiert.

Sonstiges[Bearbeiten]

Seit Juni 2016 läuft das Projekt «Smartshuttle»: Die PostAuto AG testet auf einer 1,5 km langen Rundstrecke zwei autonom fahrende Shuttle des französischen Herstellers Navya.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Eine Mitfahrt ist kostenlos möglich.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

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