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Skadow

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Stadt Cottbus
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(558)&title=Skadow 51° 48′ N, 14° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(558) 51° 48′ 15″ N, 14° 21′ 14″ O
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Höhe: 64 m ü. NHN
Fläche: 4,6 km²
Einwohner: 558 (30. Sep. 2022)<ref>Einwohner nach Ortsteilen. In: cottbus.de. Stadtverwaltung Cottbus – Fachbereich Bürgerservice, 30. September 2022, abgerufen am 4. Dezember 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Eingemeindet nach: Döbbrick
Postleitzahl: 03054
Vorwahl: 0355
Datei:Cottbus Skadow.svg
Karte
Lage von Skadow in Cottbus
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Skadow, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist gemessen an der Einwohnerzahl der kleinste Ortsteil der Stadt Cottbus in Brandenburg. Vom 1. Januar 1974 bis zum 6. Dezember 1993 gehörte das Dorf zur damaligen Gemeinde Döbbrick, davor war Skadow eine eigenständige Gemeinde.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort liegt fünf Kilometer nordnordöstlich von Cottbus am linken Ufer der Spree. Nachbarorte sind Döbbrick Ost im Norden, Maust und Willmersdorf im Nordosten, Neu Lakoma, Lakoma und Ausbau Saspow im Südosten, Saspow im Süden, Schmellwitz im Südwesten, Masnick’s Häuslergut und Sielow im Westen sowie Döbbrick im Nordwesten.<ref name="DE-BB_VIEWER">BrandenburgViewer der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB)</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Gasthaus und Pension Schirgott, Skadower Hauptstraße 15 (Cottbus).png
Gasthaus im Ort

Skadow wurde im Jahr 1407 mit der Schreibweise „Schadow“ erstmals urkundlich erwähnt. Rudolf Lehmann beschreibt den Ort als Sackgassendorf, im historischen Ortszentrum ist ein länglicher Anger angelegt. Der Ortsname geht auf einen Personennamen zurück, der wiederum von dem sorbischen Wort „škóda“ für „Schaden“ abgeleitet ist.<ref>Arnošt Muka: Serbski zemjepisny słowničk. Nakł. Maćica Serbska, Budyšin 1927, S. 106.</ref>

Skadow gehörte zur Herrschaft Cottbus und somit ab dem 15. Jahrhundert zur Mark Brandenburg. Das Gut gehörte zunächst den Herren von Köckritz und wurde später von den Herren von Zabeltitz gekauft. Seit 1652 gehörte der Ort anteilig zum Amt Peitz und zum Amt Cottbus,<ref>Rudolf Lehmann (Hrsg.): Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz. Band 2: Die Kreise Cottbus, Guben, Spremberg und Sorau. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-90-7, S. 104.</ref> das Amt Peitz wurde 1832 dem Amt Cottbus angegliedert, dieses wiederum wurde 1874 aufgelöst. Danach bildete die Landgemeinde Skadow bis 1945 mit Brunschwig (bis 1904), Döbbrick, Merzdorf, Saspow und Schmellwitz den Amtsbezirk Schmellwitz im Landkreis Cottbus.

In der DDR gehörte Skadow ab 1952 zum Kreis Cottbus (ab 1954 Kreis Cottbus-Land) im Bezirk Cottbus. Am 1. Januar 1974 wurde Skadow nach Döbbrick eingemeindet und dort zu einem Ortsteil. Nach der Wiedervereinigung lag Skadow zunächst im Landkreis Cottbus in Brandenburg. Im Rahmen der späteren Eingemeindung von Döbbrick nach Cottbus wurde Skadow am 6. Dezember 1993 zu einem Ortsteil der kreisfreien Stadt.<ref>Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg (Hrsg.): Beitrag zur Statistik – Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 – Brandenburg an der Havel – Cottbus – Frankfurt (Oder) – Potsdam. Band 19.1. Potsdam 2006, S. 10 ff. (statistik-berlin-brandenburg.de [PDF; 275 kB; abgerufen am 28. Dezember 2018]).</ref><ref>Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (Hrsg.): Orts- und Gemeindeverzeichnis Brandenburg. 2007.</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 299
1890 336
1910 407
Jahr Einwohner
1925 418
1933 444
1939 465
Jahr Einwohner
1946 484
1950 471
1964 404
Jahr Einwohner
1971 384

Gebietsstand des jeweiligen Jahres<ref name="StatBB">Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. (PDF; 331 kB) Landkreis Spree-Neiße. Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg, Dezember 2006, abgerufen am 4. Dezember 2022.</ref>

Der Volkskundler Arnošt Muka ermittelte für seine Statistik über die Sorben in der Lausitz im Jahr 1884 in Skadow 324 Einwohner, von denen alle Sorben waren.<ref>Arnošt Muka: Statistik der Lausitzer Sorben. Deutsch von Robert Lorenz, Domowina-Verlag, Bautzen 2019, ISBN 978-3-7420-2587-6, S. 146.</ref> Im Jahr 1956 hatten noch 72,0 Prozent der Einwohner Sorbischkenntnisse, in der folgenden Zeit ging diese Zahl weiter zurück.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:325 Skadower Hauptstrasse 33.JPG
Denkmalgeschütztes Gehöft in Skadow

In der Skadower Hauptstraße Nummer 33 befindet sich ein unter Denkmalschutz stehendes Vierseiten-Gehöft.

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Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skadow/Škódow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Ortsteile:
Branitz (Rogeńc) | Dissenchen (Dešank) | Döbbrick (Depsk) | Gallinchen (Gołynk) | Groß Gaglow (Gogolow) | Kahren (Kórjeń) | Kiekebusch (Kibuš) | Madlow (Módłej) | Merzdorf (Žylowk) | Mitte (Srjejź) | Sachsendorf (Knorawa) | Sandow (Žandow) | Saspow (Zaspy) | Schmellwitz (Chmjelow) | Sielow (Žylow) | Skadow (Škódow) | Spremberger Vorstadt (Grodkojske pśedměsto) | Ströbitz (Strobice) | Willmersdorf (Rogozno)

Wohnplätze:
Ausbau Saspow (Zaspicke Wutwaŕki) | Branitz Nord (Rogeńc Pódpołnoc) | Branitz Süd (Rogeńc Pódpołdnjo) | Branitzer Siedlung (Rogeńske Sedlišćo) | Brunschwig (Brunšwik) | Döbbrick Ost (Depsk Pódzajtšo) | Gärtnersiedlung (Gjartnaŕske Sedlišćo) | Hammergraben Siedlung (Sedlišćo pśi Góramśicy) | Heidesiedlung (Sedlišćo pód Gólu) | Karlshof (Wólšyna) | Klein Ströbitz (Strobick) | Kutzeburger Mühle (Radlikojski Młyn) | Lakoma (Łakoma) | Maiberg (Majberk) | Masnick’s Häuslergut (Maznikojc Budki) | Neu Lakoma (Nowa Łakoma) | Nutzberg (Nuzberk) | Schlichow (Šlichow) | Wappenhaus (Woponowy Dom) | Windmühlensiedlung (Na Wětšniku)

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