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Skimmien

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Skimmien
Datei:Skimmia.JPG

Skimmia japonica

Systematik
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Seifenbaumartige (Sapindales)
Familie: Rautengewächse (Rutaceae)
Unterfamilie: Toddalioideae
Gattung: Skimmien
Wissenschaftlicher Name
Skimmia
Thunb.

Die Skimmien (Skimmia) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Die vier bis acht Arten gedeihen in den warm-gemäßigten Gebieten Asiens in Bergwäldern an lichtschattigen und kühlen Standorten mit hoher Boden- und Luftfeuchtigkeit. Sie sind im Himalaya, östlichen Asien, Japan und auf den Philippinen verbreitet. Die wohl bekannteste Art der Gattung ist Skimmia japonica; von ihr gibt es einige Zuchtformen, die als Zierpflanzen verwendet werden.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Skimmia laureola Blanco1.128.png
Illustration von Skimmia laureola
Datei:Skimmia japonica SZ68.png
Illustration von Skimmia japonica
Datei:Skimmia confusa B.JPG
Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Skimmia ×confusa
Datei:Skimmia japonica, blossom2.jpg
Blütenstände von Skimmia japonica
Datei:Skimmia reevesiana4.jpg
Habitus, Laubblätter, Blütenstände und Früchte von Skimmia reevesiana

Erscheinungsbild und Laubblätter[Bearbeiten]

Skimmia-Arten sind immergrüne Sträucher oder kleine Bäume. Die wechselständigen, gestielten, einfachen, ledrigen Laubblätter besitzen glatte Ränder.

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]

Skimmia-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). An einer Pflanze sitzen in endständigen, thyrsenförmigen Blütenständen viele jeweils nur weibliche oder männliche Blüten zusammen.

Die kleinen, eingeschlechtigen oder manchmal zwittrigen Blüten weisen einen Durchmesser von 6 bis 15 Millimetern auf und sind meist vier- oder fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die meist vier oder fünf (drei bis sieben) Kelchblätter sind höchstens an ihrer Basis kurz verwachsen. Die meist vier oder fünf (drei bis sieben) Kronblätter sind frei. In den männlichen Blüten sind meist vier oder fünf (drei bis sieben) freie Staubblätter und ein rudimentäres Gynoeceum vorhanden. Es ist ein Diskus vorhanden. In weiblichen Blüten sind zwei bis fünf Fruchtblätter zu einem oberständigen, zwei- bis fünfkammerigen Fruchtknoten verwachsen. In jeder Fruchtknotenkammer ist nur eine Samenanlage vorhanden, selten sind es zwei. Der Griffel ist kurz bis mehr oder weniger so lang wie der Fruchtknoten. Es können Staminodien vorkommen.

Früchte und Samen[Bearbeiten]

Die bei Reife roten bis schwarzen steinfruchtähnlichen, fleischigen Beeren besitzen einen Durchmesser von 6 bis 12 Millimetern und enthalten ein bis fünf einsamige ledrige Kammern. Die eiförmigen bis ellipsoiden Samen besitzen eine häutige Samenschale und enthalten reichlich Endosperm sowie einen geraden Embryo mit zwei länglichen bis fast kreisförmigen, abgeflachten Keimblättern (Kotyledonen).

Inhaltsstoffe und Verwendung in der Küche[Bearbeiten]

Alle Pflanzenteile sind schwach giftig. Skimmien enthalten Alkaloide. In den holzigen Pflanzenteilen ist Skimmin enthalten und die Blätter enthalten Sosolin, Dictamnin, Skimmianin, Edulin und Platydosmin.

Trotzdem werden zum Beispiel die Blätter von Skimmia laureola gekocht gegessen oder als Gewürz verwendet.

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Skimmia wurde 1783 durch Carl Peter Thunberg mit der Typusart Skimmia japonica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thunb. in Nova Genera Plantarum, S. 58<ref name="biodiversitylibrary" /> aufgestellt.<ref name="tropicos" /> Ein Synonym für Skimmia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thunb. ist Laureola Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.M.Roem. Die Gattung Skimmia gehört zur Unterfamilie Toddalioideae in der Familie der Rutaceae.<ref name="GRIN" />

Es gibt nur vier bis acht Skimmia-Arten<ref name="GRIN" />:

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="tropicos"> Skimmia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="biodiversitylibrary"> Erstveröffentlichung eingescannt bei biodiversitylibrary.org. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skimmien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien