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Smiley

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Datei:Laughing-smiley.svg
Einfacher Smiley

Ein Smiley [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈsmaɪ̯liːSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.] (der oder das, Mehrzahl Smileys; von Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist ein Symbol, das ein lächelndes Gesicht zeigt (🙂). Im erweiterten Sinn wird der Begriff in der elektronischen Kommunikation für Emoticons und Emojis mit verschiedenen Gesichtsausdrücken verwendet, etwa für den „Zwinkersmiley“<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> (😉).

Geschichte[Bearbeiten]

In einem 1771 in Regensburg gedruckten Buch über die Gründung der Freimaurerloge "St. Charles de la Constance" im Jahr 1765 befindet sich eine Illustration mit einem bekrönten Smiley.<ref>Ältester Smiley entdeckt: Hat ein Regensburger das weltweit bekannte Symbol erfunden?, www.idowa.de, 29. Mai 2015</ref>

Im 19. Jahrhundert gab es im Zeitungsdruck typographische Spielereien mit Gesichtern.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

1938 schrieb Ludwig Wittgenstein, dass durch einfach gezeichnete Gesichtsausdrücke flexiblere und vielgestaltigere Beschreibungen als nur durch Adjektive möglich seien.<ref name="qz2018">Olivia Goldhill: Ludwig Wittgenstein was one of the great 20th-century philosophers. He also invented the emoji, qz.com, 28. April 2018, abgerufen am 1. Mai 2018</ref><ref>Ludwig Wittgenstein: Vorlesungen und Gespräche über Ästhetik, Psychologie und Religion, S. 23, Vandenhoeck & Ruprecht, 1968, Übersetzung aus dem Englischen, abgerufen am 1. Mai 2018</ref>

Eine nasenlose Variante des Smileys, die vom amerikanischen Werbegrafiker Harvey Ball gezeichnet wurde, wurde in den 1960er Jahren bekannt.<ref>Vorlage:Cite web</ref> Er zeichnete im Dezember 1963 zwei Punkte und einen gebogenen Strich in einen Kreis auf ein gelbes Blatt Papier. Balls Auftraggeber war die Versicherungsgesellschaft State Mutual Life Assurance Cos. of America, die mit den Ansteckbuttons das Betriebsklima heben wollte. Ball erhielt für den Entwurf 45 Dollar. Das Zeichen wurde rechtlich nicht gesichert, fand jedoch schnell große Popularität.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Ende der 1980er Jahre machte sich die Musikbewegung Acid House den Smiley zum Erkennungszeichen.<ref>A design for life theguardian.co.uk vom 21. Februar 2009 (englisch).</ref> Während des „Second Summer of Love“ wurde auch das Rauschmittel Ecstasy populär und sorgte vor allem in den europäischen Medien für eine Hysterie, worauf viele Warenhäuser aus Angst vor Image-Schäden sämtliche Smiley-Artikel aus dem Sortiment nahmen.

Der als Oz bekannt gewordenen Graffiti-Sprayer Walter Josef Fischer sprühte ab 1992 in Hamburgs Straßen zehntausende von Smileys.<ref>Bruno Schrep: Als ob es Dreck wäre. In: Der Spiegel 48/1999.</ref> Seine Motivation beschreibt er damit „die Menschen zum Lächeln bringen zu wollen.“<ref>Annika Stenzel, Kai von Appen: Sprayen gegen den Kommerz. STRASSENBILD Der Sprayer Walter Fischer alias „Oz“ steht in Hamburg wieder vor Gericht. Sachbeschädigung wirft ihm die Anklage vor, für ihn sind die Tags und bunten Bilder eine Form der Stadtgestaltung. In: TAZ (die Tageszeitung) Nord, 15. Juli 2011, Seite 23; Zitat: „Drückt er sich deswegen lieber mit Smileys aus, statt mit Worten? Fischer sagt, er wolle die Menschen zum Lächeln bringen. ‚Wenn an der Ecke ein Smiley ist, freut sich sogar die Polizei oder ärgert sich, da ist schon wieder so einer.‘ Vor allem Kinder würden sich über die lächelnden Gesichter freuen, darum habe er auch eins auf eine graue Schulwand gesprüht.“ (taz.de, abgerufen am 11. Januar 2014.)</ref>

Datei:Franklin Loufrani, the owner of the Smiley face.png
Franklin Loufrani, Gründer der Smiley Company

1996 meldete der französische Journalist Franklin Loufrani zunächst in Frankreich ein Geschmacksmuster auf das stilisierte gelbe Gesicht an, mit im Vergleich zu Balls Entwurf leicht veränderten Proportionen. Die Grafik sollte nach der Dominanz von Negativschlagzeilen über Studentenunruhen und Vietnamkrieg als Auflockerung positiv konnotierte Zeitungsartikel kennzeichnen. Loufrani gründete die Smiley Licensing Corporation, die Nutzungsrechte für das Smiley in über 100 Ländern hält (Stand 2011). Harvey Ball kämpfte danach um seine Anerkennung als wahrer Vater des Smileys und gründete die World Smile Foundation, die den ursprünglichen Geist des Smileys propagieren soll. Er starb am 12. April 2001.<ref name=":0" />

Im Jahr 2005 wollte sich Microsoft die Umwandlung von ASCII-Zeichen in Smileys schützen lassen, was jedoch nicht gelang.<ref>Vorlage:Cite web</ref>

Im Jahr 2010 wurde von den deutschen Verbraucherschutzministern der Vorschlag eingebracht, Smileys für die Illustration einer „Hygieneampel“ zu verwenden.<ref>Claudia Fuchs: Kritik am Smiley als Hygiene-Siegel. In: Berliner Zeitung, 12. Oktober 2010.</ref>

Am deutschen Marineschiff Mosel befindet sich an den Aufbauten ein Smiley in großem Format.

Der Marskrater Galle ähnelt einem Smiley.

Galerie[Bearbeiten]

Elektronische Form[Bearbeiten]

Datei:Face-smile.svg Datei:Face-wink.svg Datei:Face-surprise.svg
Datei:Face-confused.svg Datei:Face-sad.svg Datei:Face-crying.svg
Datei:Face-grin.svg Datei:Face-devil-grin.svg Datei:Face-tongue.svg
Datei:Face-angel.svg Datei:Face-blush.svg Datei:Face-kiss.svg
Häufig verwendete Smileys, hier in einer Umsetzung des Tango Desktop Project (mit der Maus berühren für eine Beschreibung)

Die ursprüngliche Form des elektronischen Smileys besteht aus ASCII-Zeichen und kann so in allen Nachrichtenformen verwendet werden, unabhängig von einer Unterstützung für Grafikformate. Die Grundformen :-) für positive Gefühle und Witze und :-( für negative Gefühle wurden am 19. September 1982 vom späteren Informatikprofessor Scott E. Fahlman vorgeschlagen, der damit als Erfinder der elektronischen Smileys gilt. Diese Grafiken deuten nach links gekippte Gesichter an, die fröhlich oder traurig aussehen.

In Unicode, im Unicodeblock Verschiedene Symbole, existieren seit längerem drei Zeichen mit der Darstellung eines stilisierten stirnrunzelnden oder lächelnden Gesichts:

Code dezimal Zeichen Name
U+2639 &#9785; ☹ WHITE FROWNING FACE
U+263A &#9786; ☺ WHITE SMILING FACE
U+263B &#9787; ☻ BLACK SMILING FACE

2011 wurden weitere Emoticons in Unicode 6.0 eingeführt, die im Unicodeblock Smileys von U+1F600 bis U+1F64F kodiert sind:<ref>Unicode 6.0 Standard: Emoticons (PDF, englisch; 129 kB)</ref>

😀😁😂😃😄😅😆😇😈😉😊😋😌😍😎😏😐😑😒😓😔😕😖😗😘😙😚😛😜😝😞😟😠😡😢😣😤😥😦😧😨😩😪😫😬😭😮😯😰😱😲😳😴😵😶😷😸😹😺😻😼😽😾😿🙀🙁🙂🙃🙄🙅🙆🙇🙈🙉🙊🙋🙌🙍🙎🙏.

Weitere Smileys sind in den Unicodeblöcken Verschiedene piktografische Symbole, Zusätzliche piktografische Symbole und Piktografische Symbole, erweitert-A enthalten:<ref>Emoji List, v14.0, unicode.org, abgerufen am 23. Januar 2022.</ref>

👿🤐🤑🤒🤓🤔🤕🤗🤠🤢🤣🤤🤥🤧🤨🤩🤪🤫🤬🤭🤮🤯🥰🥱🥲 🥳🥴🥵🥶🥸 🥹 🥺🧐🫠 🫡 🫢 🫣 🫤 🫥.

Eingabe[Bearbeiten]

Auf Microsoft-Windows-Systemen können Smileys unter anderem eingegeben werden, indem während des Drückens und Haltens der ALT-TASTE der entsprechende dezimale Code über den Numerischen Block (auch Zehnertastatur) eingegeben wird<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Microsoft; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> (Beispiel: gedrückte ALT-TASTE + 9786 ergibt ☺) bzw. durch die Tastenkombination Windowstaste + : (Punkt/Doppelpunkt Taste).<ref>Kevin Soldato: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

[{{canonicalurl:Commons:Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.|uselang=de}} Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.] – Album mit Bildern, Videos und AudiodateienSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
[[wikt:Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.|Wiktionary: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.]] – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />