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Snopki

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Snopki
Vorlage:Platzhalterbild
Snopki (Polen)
Snopki (Polen)
Snopki
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Pisz
Gmina: Pisz
Geographische Lage: 53° 38′ N, 21° 46′ OKoordinaten: 53° 38′ 14″ N, 21° 46′ 7″ O
 {{#coordinates:53,637222|21,768611|primary
dim=10000 globe= name= region=PL-28 type=city
  }}
Einwohner: 1000 (2011)
Postleitzahl: 12-200<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 1183 (polnisch) (Memento vom 26. Oktober 2022 im Internet Archive)</ref>
Telefonvorwahl: (+48) 87
Kfz-Kennzeichen: NPI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 58: Olsztynek–Szczytno–Ruciane-Nida ↔ Pisz–Biała Piska–Szczuczyn
Jabłoń–Wąglik–Wąglik-Kolonia → Snopki
Eisenbahn: Lötzen–Johannisburg, 1945 stillgelegt
Nächster int. Flughafen: Danzig

Snopki [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.ˈsnɔpki] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Pisz (Stadt- und Landgemeinde Johannisburg) im Powiat Piski (Kreis Johannisburg).

Geographische Lage[Bearbeiten]

Snopki liegt in der östlichen Woiwodschaft Ermland-Masuren, drei Kilometer westlich der Kreisstadt Pisz (Johannisburg).

Geschichte[Bearbeiten]

Ortsgeschichte[Bearbeiten]

Das nach 1785 Schnopken und bis 1938 Snopken genannte Dorf<ref>Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Wartendorf</ref> mit Försterei wurde im Jahre 1515 als Freigut nach Magdeburger Recht gegründet<ref name="Sczuka">Snopki/Wartendorf bei Familienforschung Sczuka</ref>. Eine (Neu-?) Gründung erfolgte 1723 als Schatulldorf.

Am 8. April 1874 wurde Snopken Amtsdorf und damit namensgebend für einen Amtsbezirk<ref name="Jehke">Rolf Jehke, Amtsbezirk Snopken/Wartendorf</ref>, der – 1938 in „Amtsbezirk Wartendorf“ umbenannt – bis 1945 bestand und zum Kreis Johannisburg im Regierungsbezirk Gumbinnen (ab 1905: Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte. Das Forsthaus Snopken war dem Gutsbezirk Oberförsterei Breitenheide zugeordnet.<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen. Heft 1: Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen. Verlag des Königlichen Statistischen Landesamts, Berlin 1907, S. 116/117.</ref>

Am 1. Dezember 1910 waren in Snopken 633 Einwohner gemeldet<ref>Landkreis Johannisburg im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Dezember 2024; abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref>, im Jahre 1933 waren es bereits 710<ref name="Rademacher">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>. Am 3. Juni (amtlich bestätigt am 16. Juli) 1938 wurde Snopken aus politisch-ideologischen Gründen der Abwehr fremdländisch klingender Ortsnamen in „Wartendorf“ umbenannt. Die Zahl der Einwohner belief sich 1939 auf 694<ref name="Rademacher"/>.

In Kriegsfolge kam das Dorf 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und erhielt die polnische Namensform „Snopki“. Heute ist es Sitz eines Schulzenamtes<ref>Sołtysi w Gminie Pisz</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und als solches eine Ortschaft im Verbund der Stadt- und Landgemeinde Pisz (Johannisburg) im Powiat Piski (Kreis Johannisburg), bis 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahre 2011 zählte Snopki 1.000 Einwohner<ref>Snopki bei Polska w liczbach</ref>.

Amtsbezirk Snopken/Wartendorf (1874–1945)[Bearbeiten]

Der am 8. April 1874 errichtete Amtsbezirk Snopken wurde am 15. November 1928 in „Amtsbezirk Wartendorf“ umbenannt. Er bestand ursprünglich aus 13 Landgemeinden bzw. Gutsbezirken<ref name="Jehke"/>:

Name Änderungsname
1938 bis 1945
Polnischer Name Bemerkungen
Bärenwinkel Niedźwiedzi Róg vor 1908 in den Amtsbezirk Weissuhnen umgegliedert
Faulbruch Imionek 1928 nach Maldaneyen eingemeindet
Fischerbude
Guszianka, Forst
Jeglinnen Wagenau Jeglin
Johannisburg, Forst 1929 in den Gutsbezirk Johannisburger Heide, Anteil Johannisburg, Forst, eingegliedert
Karwik Karwik
Konzewen Warnold Końcewo vor 1908 in den Amtsbezirk Weissuhnen umgegliedert
Maldaneyen Maldaneien Maldanin
Snopken Wartendorf Snopki
Warnold-See 1903/1907 Bildung des Gutsbezirks Domänen-Amt Schnittken aus dem Gutsbezirk Warnold-See; war 1895 unbewohnt
Weissuhnen
bis vor 1912 „Groß Weissuhnen“
Wejsuny vor 1908 in den Amtsbezirk Weissuhnen umgegliedert
Wonglik Balzershausen Wąglik

Am 1. Januar 1945 gehörten aufgrund diverser Strukturveränderungen nur noch sechs Orte zum Amtsbezirk Wartendorf: Balzershausen, Johannisburger Heide (Anteil Johannisburg, Forst) Karwik, Maldaneien, Wagenau und Wartendorf.

Kirche[Bearbeiten]

Bis 1945 war Snopken resp. Wartendorf in die evangelische Kirche Johannisburg<ref>Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 491</ref> in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die römisch-katholische Kirche Johannisburg<ref name="Sczuka"/> im Bistum Ermland eingepfarrt. Heute gehört Snopki weiterhin zur Kreisstadt Pisz, jetzt eine Pfarrei im Bistum Ełk der Römisch-katholischen Kirche in Polen bzw. in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Schule[Bearbeiten]

Datei:Snopki1.jpg
Blick auf den Soldatenfriedhof in Snopki

Snopken wurde 1737 ein Schulort. Der Unterricht fand mehrklassig statt<ref name="Sczuka"/>.

Soldatenfriedhof[Bearbeiten]

In Snopki besteht heute noch ein Soldatenfriedhof<ref>Soldatenfriedhof Snopki (Snopken), Friedhofsinformationen</ref> zum Gedenken der Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg, darunter 21 Deutsche und 43 unbekannte Soldaten. Der Friedhof liegt westlich vor dem Dorf. Auf einigen Grabsteinen befinden sich die Namen deutscher und auch russischer Gefallener.

Verkehr[Bearbeiten]

Snopki liegt an der verkehrstechnisch bedeutenden polnischen Landesstraße 58, die die südliche Woiwodschaft Ermland-Masuren durchzieht und in die Woiwodschaft Podlachien führt. Außerdem führt eine Regionalstraße aus südlicher Richtung in den Ort.

Bis 1945 war Snopken resp. Wartendorf eine Bahnstation an der Bahnstrecke Lötzen–Johannisburg, die in Folge des Krieges stillgelegt und deren Anlagen fast gänzlich demontiert sind.

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

  • Florian Loewenau (1912–1979), deutscher Ordensgeistlicher, Missionar in Brasilien und Prälat der Territorialprälatur Óbidos

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Snopki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Amtssitz: Pisz

Schulzenämter: Babrosty (Babrosten) | Bogumiły (Bogumillen/Brödau) | Borki (Adlig Borken) | Ciesina (Erdmannen) | Hejdyk (Heydik/Heidig) | Imionek (Faulbruch) | Jagodne (Jegodnen/Balkfelde) | Jeglin (Jeglinnen/Wagenau) | Jeże (Gehsen) | Kałęczyn (Kallenzinnen/Dreifelde) | Karpa (Karpa/Karpen) | Karwik (Karwik) | Kocioł (Groß Kessel) | Kocioł Duży | Kociołek Szlachecki (Adlig Kessel) | Kwik (Quicka) | Liski (Lisken) | Łupki (Lupken) | Łysonie (Lyssuhnen/Lissuhnen) | Maldanin (Maldaneyen/Maldaneien) | Maszty (Masten) | Pietrzyki (Pietrzyken/Wiesenheim) | Pilchy (Pilchen) | Pogobie Średnie (Mittel Pogobien/Mittelpogauen) | Pogobie Tylne (Hinter Pogobien/Hirschwalde) | Rakowo (Adlig Rakowen/Raken, Domäne) | Rakowo Piskie (Adlig Rakowen/Raken, Dorf) | Rostki (Rostken) | Snopki (Snopken/Wartendorf) | Stare Guty (Gutten (J)) | Szczechy Małe (Klein Zechen) | Szczechy Wielkie (Groß Zechen) | Szeroki Bór Piski | Trzonki (Trzonken/Mövenau) | Turośl (Turoscheln/Mittenheide) | Turowo (Turowen/Turau) | Turowo Duże (Rakowken/Sernau) | Uściany Stare (Alt Uszanny/Grünheide) | Wąglik (Wonglik/Balzershausen) | Wiartel ((Groß) Wiartel) | Zawady (Sawadden/Ottenberge) | Zdory (Sdorren/Dorren) | Zdunowo (Sdunowen/Sadunen)

Andere Ortschaften: Anuszewo (Annussewen/Brennerheim) | Czarny Róg (Faulbruchswerder) | Dziadki (Dziadtken/Jagdwiesen) | Jabłoń (Jablon/Wasserborn) | Jaśkowo (Jaschkowen/Reiherswalde) | Jaśkowo (Osada leśna) | Kulik (Kullik) | Lipa Przednia (Vorder Lippa/Vorder Oppendorf) | Lipa Tylna (Hinter Lippa/Hinter Oppendorf) | Lisie Jamy (Lischijami/Abbau Dorren) | Niedźwiedzie (Niedzwedzen/Reinersdorf) | Piskorzewo (Königsdorf) | Rybitwy (Ribittwen/Ribitten) | Szparki (Sparken) | Uściany Nowe (Neu Uszanny/Fichtenwalde) | Wądołek (Wondollek/Wondollen) | Wąglik-Kolonia | Wiartel Mały (Klein Wiartel) | Wielki Las (Wielgilasz/Tannenheim) | Zimna (Zymna/Kaltenfließ)

Untergegangene Orte: Dłutowo (Dlottowen/Fischborn) | Dziadowo (Dziadowen/Königstal) | Paski Wielkie (Groß Pasken/Abbau Königstal) | Szeroki Ostrów (Spirdingswerder)

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