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Solana Matorral

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Solana Matorral
Gemeinde Pájara
Datei:Jandia 2004.jpg
Abendliche Hauptstraße in Solana Matorral
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
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Solana Matorral (Kanarische Inseln)
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: Kanarische InselnDatei:Flag of the Canary Islands.svg Kanarische Inseln
Provinz: Las Palmas
Insel: Fuerteventura
Comarca: Vorlage:Metadaten Comarca ES
Gerichtsbezirk: Vorlage:Metadaten Gerichtsbezirk ES
Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city(2044) 28° 4′ N, 14° 18′ WKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city(2044) 28° 4′ N, 14° 18′ W
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Einwohner: 2.044 (2011) INE
Postleitzahl(en): E–35625
Ortskennzahl: 35015000800

Solana Matorral (auch: Jandía Playa oder Playa de Jandía)<ref name="DuMont_S257" /> ist ein Ort auf der Kanarischen Insel Fuerteventura, Spanien. Er liegt auf der Halbinsel Jandía, die den südlichen Teil von Fuerteventura darstellt, und gehört wie Morro Jable zur Gemeinde Pájara. Solana Matorral ist ein Ortsteil von Morro Jable und hat 2.044 Einwohner (2011).<ref>Einwohnerzahlen des Instituto Nacional de Estadistica</ref> Der Ort zählt zu den wichtigsten Touristenzentren der Insel.<ref name="intermedia" />

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang des Sandstrandes. Am Strand von Solana Matorral befindet sich ein Naturschutzgebiet, die Salzsteppe von Jandía. Entlang der Küstenstraße befinden sich diverse Geschäfte, Hotels und Appartement-Anlagen. Parallel zu dieser verläuft eine Strandpromenade, die sich entlang der Strände von Jandía bis nach Morro Jable erstreckt. Dabei passiert sie die Salzsteppe von Jandía und den Leuchtturm von Jandía. Mit einem gesicherten Radweg wird die Strandpromenade zudem von Läufern genutzt.

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Hotel entstand 1966.<ref name="intermedia">Fuerteventura Spezial-Report Jandia Süd: Vom Fischerdorf zur Touristenmetropole. Auszüge aus dem Titelthema der 2. Ausgabe 2003 des Fuerte Fan Magazins. In: fuerteventure-infos.de. Intermedia Fuerteventura S.L., 2003, abgerufen am 21. Oktober 2009.</ref> Gut zehn Jahre später existierten vier weitere Hotels in der Ortschaft.<ref name="intermedia" /> Der erste Robinson Club entstand 1972 an der Jandía Playa und war damit eine der ersten Möglichkeiten, einen Cluburlaub zu verbringen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Leuchtturm[Bearbeiten]

Datei:Fuerteventura Lighthouse Morro Jable.JPG
Leuchtturm und Salzsteppe von Jandía

Der Leuchtturm von Solana Matorral befindet sich an der Spitze der Halbinsel Punta de Jandía im Bereich der Strände Sotavento, Matorral und dem Strand von Jandía. Es handelt sich um einen modernen Leuchtturm, der den Fischer- und Handelsbooten als Orientierung dient. Der Standort des Leuchtturms ist von der Salzsteppe von Jandía umgeben.

Salzsteppe von Jandía[Bearbeiten]

Bei der Salzsteppe von Jandía handelt es sich um ein Naturschutzgebiet. Durch die Gezeiten wird das Gelände überflutet. Dadurch bilden sich Tümpel, in denen durch die Verdunstung bedingt das Meersalz zurückbleibt und sich Salzlaken bilden. Die Salzsteppe von Jandía zählt zu den größten Salinen der Kanaren. Der Zugang zu diesem Naturschutzgebiet ist nur beschränkt möglich.

Pottwal-Skelett[Bearbeiten]

Datei:Jandia - Pottwal-Skelett.JPG
Skulptur eines Pottwal-Skeletts

Im Jahr 2005 strandete ein 15 Meter langer Pottwal bei Matas Blancas an der Costa Calma.<ref name="DuMont_S257">Susanne Lipps: Fuerteventura: Mit Extra-Reisekarte und 10 Entdeckungstouren. DuMont Reiseverlag, 2010, ISBN 3-7701-7278-7 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Gesellschaft zur Erforschung der kanarischen Meeressäuger SECAC (Sociedad para el Estudio de los Cetáceos en el Archipiélago Canario) nahm das Skelett des Meeressäugers in das Projekt Senda de los Cetáceos (Weg der Meeressäuger) auf, das seit dem Jahr 2000 die Skelette von etwa einem Dutzend Walen und Delfinen an markanten Orten Fuerteventuras auszustellen plant.<ref name="kanarenexpress_2011-03-04">Kanarenexpress: Neun Meter langer Pottwal gestrandet, Fuerteventura, 4. März 2011</ref> Bis dahin wurden die Skelette eines 19 Meter langen Finnwals südlich des Flughafens in Salinas del Carmen sowie eines etwa sechs Meter langen Cuvier-Schnabelwal an der südlichsten Landspitze am Leuchtturm der Punta de Jandía errichtet.<ref name="fuerteventurazeitung_2011-11-20" /> Das 14,5 Meter lange Skelett des Pottwals wurde an der Avenida del Saladar in der Nähe des Leuchtturms von Jandía Playa aufgestellt.<ref name="fuerteventurazeitung_2011-11-20">fuerteventurazeitung.de: Vandalismus am Walskelett in Jandía, 20. November 2011</ref> Im November 2011 wurde das Skelett Opfer von Vandalismus, wobei eine Flosse abgebrochen und einige Zähne aus dem Kiefer entfernt wurden.<ref name="fuerteventurazeitung_2011-11-20" /> Es wird vermutet, dass das Ziel des Vandalismus der Diebstahl von Elfenbein der Zähne des Meeressäugers war.<ref name="fuerteventurazeitung_2011-11-20" /> Allerdings hatten die Restauratoren bereits vor der Aufstellung des Skeletts die Zähne durch entsprechende Nachbildungen ersetzt.<ref name="fuerteventurazeitung_2011-11-20" /> In Reiseführern wird bei dem Skelett von einem „ökologischen Mahnmal“ gesprochen.<ref name="DuMont_S257" />

Panorama[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Morro Jable – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />