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Sommern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Mit Sommern wird das nachträgliche Einschneiden von feinen Längsrillen in Motorradreifen mittels eines Reifenhobels bezeichnet.<ref name="Knitt">Stefan Knittel: Motorrad Lexikon. BLV Verlag, 1981, ISBN 3-405-12226-0, S. 55</ref> Der Reifenhobel – auch Gilsterhobel, nach dem Gebrauchsmuster<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.motorradonline.de (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) (abgerufen am 25. Dezember 2015)</ref><ref name="motor">Motorangs Gilsterhobelseite (abgerufen am 14. Juni 2014)</ref> – hat mehrere Klingen im Abstand von ca. 3 bis 5 mm. Damit wird die Lauffläche des Reifens bearbeitet, indem man wenige mm tief in Längsrichtung in den Gummi schneidet. Die so entstehenden Gummistege ähneln in ihrer Funktion heutigen Lamellenreifen.<ref name="motor" /> Das Sommern von Motorradreifen wird heute nicht mehr durchgeführt, da moderne Radialreifen eine bessere Haftreibung aufweisen als frühere Diagonalreifen.<ref name="Knitt" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />