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Sool GL

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GL ist das Kürzel für den Kanton Glarus in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Soolf zu vermeiden.
Sool
Datei:GW-GL-Sool.gif
Wappen von Sool
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton GlarusDatei:Wappen Glarus matt.svg Glarus (GL)
Bezirk: keine Bezirkseinteilungw
Politische Gemeinde: Glarus Südi2
Postleitzahl: 8762
frühere BFS-Nr.: 1629
Koordinaten: 725310 / 206908Koordinaten: 47° 0′ 5″ N, 9° 5′ 11″ O; CH1903: 725310 / 206908
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Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.
Höhenbereich: 504–2435 m ü. M.
Fläche: Vorlage:FormatNumDef km²
Einwohner: 246 (31.12.2020)
Einwohnerdichte: Vorlage:Str replace Einw. pro km²
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Karte
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Datei:Karte Gemeinde Sool 2007.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2011

Sool war eine ehemalige politische Gemeinde des Kantons Glarus in der Schweiz.

Das Dorf wurde im Rahmen der Glarner Gemeindereform auf den 1. Januar 2011 mit den Gemeinden Betschwanden, Braunwald, Elm, Engi, Haslen, Linthal, Luchsingen, Matt, Mitlödi, Rüti (GL), Schwanden (GL) und Schwändi zur neuen Gemeinde Glarus Süd zusammengelegt.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

Auf rotem Grund eine weisse Burg mit einer goldenen aufgehenden Sonne über dem Tor.

Das Wappen ist erst um 1700 erstmals dokumentiert.

Geographie[Bearbeiten]

Datei:ETH-BIB-Schwanden, Sool, Mitlödi, Ennetlinth v. S. aus 600 m-Inlandflüge-LBS MH01-002262.tif
Historisches Luftbild mit Schwanden (vorn), Sool (Mitte), Mitlödi und Ennetlinth (Hinter­grund) aus 600 m von Walter Mittelholzer von 1919

Zur Gemeinde gehören Obersool, Untersool und der Weiler Warth. Ein Felssturz vom Guppen hat in vorgeschichtlicher Zeit mit seinen Trümmermassen das ganze Tal gesperrt, bis die Linth sich ihren Lauf durch die Talsperren wieder bahnte. Die Gemeinde liegt über Linth und Sernf auf stark wasserdurchlässigem Untergrund. Die Nachbargemeinden von Sool sind Mitlödi, Ennenda, Engi, Schwanden, Obstalden und der Kanton St. Gallen. Von der Gemeindefläche sind 1,2 % besiedelt, 23,6 % dienen der Landwirtschaft, 42 % sind bewaldet und 33,2 % sind unproduktiv.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1850 550
1950 429
1990 259
2005 298
2020 246<ref name="Einwohnerzahlen">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Glarus Süd, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Sool hat sich keine Industrie oder Gewerbe etabliert, darum sind 80 % der Erwerbstätigen Pendler.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Gemeindename stammt vom althochdeutschen sol (=Suhle, Tümpel) ab. Solche Tümpel waren bis zur Trockenlegung im 19. und 20. Jahrhundert im Untersool zahlreich vorhanden. Im Habsburger Urbar wurde Sool um 1300 erstmals urkundlich erwähnt.

Der Handelsweg ins Sernftal führte im Mittelalter durch Sool. Der Ort war nach Glarus kirchgenössig, seit 1349 nach Schwanden. Die Einwohner traten 1528 der Reformation bei. Obersool das Dorfzentrum wurde nach dem Dorfbrand 1713 wieder aufgebaut.

Ein erstes Schulhaus konnte 1832 bezogen werden. Seit 1848 leitet die Gemeinde Wasser von auswärtigen Quellen in die Ortschaft, zuerst in Holzleitungen, ab 1875 in Zement- und Eisenrohren. Die Wasserversorgung verbesserte sich 1955, als die Quellen im Gheist gefasst und in das Reservoir Weid geleitet wurden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Lochsite[Bearbeiten]

Die Lochsite in Schwanden oberhalb der Sernftalstrasse ist eine der bekanntesten geologischen Stätten der Schweiz. Die Alpenüberschiebung ist hier besonders gut sichtbar.

Die Glarner Hauptüberschiebung wurde in der Lochsite wissenschaftlich untersucht. Die Plattentektonik führte vor rund 30 Millionen Jahren im Bereich der Glarner Alpen zu einer Faltung, bei der ältere Gesteinsschichten (permischer Verrucano) über den jüngeren (eozäner Schiefer) zu liegen kamen. Da Arnold Escher von der Linth am 1. August 1840 hier die Erklärung zur Bildung der Alpen fand, findet die Lochsite noch heute das Interesse der Geologen. Sie ist frei zugänglich. Es werden Führungen für Gruppen angeboten.<ref>Vorlage:Toter Link/CoreFerienregion Elm (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive)Vorlage:Toter Link/archivebotSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Eine naturgetreue Nachbildung der Lochsite ist im naturhistorischen Museum von New York ausgestellt.

Ruine Sola[Bearbeiten]

Die mittelalterliche Ruine Sola steht auf einem Hügel über dem Dorf und kann das ganze Jahr lang besichtigt werden. Sie ist auch im ehemaligen Gemeindewappen von Sool angebildet.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sool GL – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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  • Karin Marti-Weissenbach: Sool GL. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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