Spagenhof
Spagenhof Markt Absberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Spagenhof 49° 9′ N, 10° 54′ O
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dim=10000 | globe= | name=Spagenhof | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | ca. 405 m ü. NHN | |||||
| Postleitzahl: | 91720 | |||||
| Vorwahl: | 09175 | |||||
Spagenhof ist ein abgegangener Gemeindeteil des Marktes Absberg im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Trotz seiner Lage auf dem Grund des Igelsbachsees ist Spagenhof ein amtlicher Gemeindeteil von Absberg.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Spagenhof lag in der Gemarkung Absberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Oktober 2024.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Der Einödhof lag nordöstlich von Absberg nahe dem Igelsbach im Bereich des heutigen Igelsbachsees. Knapp nördlich lag die Griesmühle.<ref>Bayerische Uraufnahme. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Oktober 2024.</ref>
Ortsnamensdeutung[Bearbeiten]
Der Ortsname wird gedeutet als „Hof mit Stecken-/Rutenzaun“<ref>Karl Kugler: Erklärung von tausend Ortsnamen der Altmühlalp und ihres Umkreises. Eichstätt 1873, S. 204</ref> oder als „Hof an einem langgestreckten, schmalen Flurstück“, einem „Spagen“.<ref>Robert Schuh: Gunzenhausen. Ehemaliger Landkreis Gunzenhausen. Reihe Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Mittelfranken, Bd. 5: Gunzenhausen. München: Kommission für bayer. Landesgeschichte 1979, S. 272 f.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Die Erstnennung stammt von 1335. 1343 wird der Ort in einer Urkunde „Dorf ze Spagen“ genannt. Die Einöde gehörte als Eichstätter Lehen den Herren von Absberg.
1542 wird das Gut erstmals als „baurnhoff und ein Scheferey dabey“ beschrieben. Seit 1652 gehörte es dem Deutschen Orden in Absberg<ref>Robert Schuh: Gunzenhausen. Ehemaliger Landkreis Gunzenhausen. Reihe Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Mittelfranken, Bd. 5: Gunzenhausen. München: Kommission für bayer. Landesgeschichte 1979, S. 272</ref> und seit 1806 zur bayerischen Marktgemeinde Absberg. 1824 wurde der Spagenhof von sechs Personen bewohnt.<ref name="HistAtlasFI8">Hanns Hubert Hofmann: Gunzenhausen-Weißenburg. In: Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. Reihe I, Heft 8. Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1960, DNB 452071089, S. 230 (Digitalisat).</ref> 1856 bestand die Einöde aus drei Häusern mit zwei katholischen Familien und elf „Seelen“ und gehörte zum Kgl. Landgericht Gunzenhausen.<ref>Eduard Vetter: Statistisches Hand- und Addreßbuch von Mittelfranken im Königreich Statistisches Hand- und Addreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Ansbach 1867, S. 157</ref> Hauptsächlich wurde Schäferei betrieben. 1912 zählte man acht Einwohner,<ref>Meyers Orts- und Verkehrs-Lexikon des Deutschen Reichs. Band 1, Leipzig 1912, S. 4</ref> 1950 vier Einwohner.<ref name="HistAtlasFI8" />
Die letzten Besitzer waren Michael und Maria Ortner, die den Hof als Wohnhaus nutzten<ref>Spagenhof auf fraenkisches-seenland.de</ref>. In den 1980er Jahren wurde der Spagenhof im Zuge der Errichtung des Fränkischen Seenlandes abgebrochen.
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Spagenhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 358 (Digitalisat).
Weblinks[Bearbeiten]
- Geschichte des Spagenhofes
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Spagenhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Spagenhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
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