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Spreddig

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Spreddig
Gemeinde Hambergen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Spreddig 53° 17′ N, 8° 50′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 53° 17′ 4″ N, 8° 49′ 47″ O
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Fläche: 2,56 km²<ref name="vz95"/>
Eingemeindung: 1. April 1929
Eingemeindet nach: Ströhe
Postleitzahl: 27729
Vorwahl: 04793
Spreddig (Niedersachsen)
Spreddig (Niedersachsen)
Lage von Spreddig in Niedersachsen

Spreddig ist ein Ortsteil der Gemeinde Hambergen im Landkreis Osterholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1929 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Spreddig ist eine zerstreut bebaute Ansiedlung östlich der Bundesstraße 74 zwischen Hambergen im Nordwesten, Heilsdorf im Nordosten und Ströhe im Süden.

Geschichte[Bearbeiten]

Spreddig wurde im 18. Jahrhundert als Moorkolonie im Amt Osterholz des Königreichs Hannover gegründet.<ref>Die Geschichte der Kirchengemeinde Hambergen</ref><ref>Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 145 (google.de).</ref> Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Osterholz im Departement der Wesermündung.<ref name="lasius">Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 105 (google.de).</ref> 1814 fiel Spreddig an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Osterholz. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Dort gehörte Spreddig ab 1885 zum Kreis Osterholz. Am 1. April 1929 wurde Spreddig nach Ströhe eingemeindet.<ref>Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 24</ref> Ströhe wiederum wurde am 1. April 1937 nach Hambergen eingemeindet.<ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1812 051 <ref name="lasius"/>
1845 116 <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 138 (google.de).</ref>
1871 174 <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref>
1885 180 <ref>Volkszählung 1885</ref>
1895 179 <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref>
1910 205 <ref>Der Kreis Osterholz im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023;.</ref>

Kultur[Bearbeiten]

In Spreddig hat der Heimatverein Ströhe/Spreddig an der Sandstraße eine Museumsanlage mit einer Moorkate nach historischem Vorbild errichtet.<ref>Webseite der Museumsanlage Ströhe-Spreddig</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />