Sprekelia formosissima
Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.
| Sprekelia formosissima | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Sprekelia formosissima 1.jpg
Sprekelia formosissima | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Sprekelia | ||||||||||||
| Heist. | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Sprekelia formosissima | ||||||||||||
| (L.) Heist. |
Die Jakobslilien (Sprekelia) sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Amaryllidoideae innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die einzige Art ist in Mexiko verbreitet.<ref name="POWO, 2023" /> Da die Form der Blüte an das Kreuz der Ritter von St. Jakob erinnert, haben sich in verschiedenen Sprachen Trivialnamen wie Jakobslilie eingebürgert.
Beschreibung[Bearbeiten]
Die Sprekelia formosissima ähnelt im Aufbau den Rittersternen, obwohl sie nur Wuchshöhen von etwa 30 Zentimeter erreicht und somit um einiges kleiner ist. Die schwertförmigen, grundständigen Laubblätter sind viel zierlicher. Der rötliche, hohle Blütenstandsschaft trägt, im Unterschied zu Hippeastrum, nur eine kreuzähnliche, karminrote Blüte, die sich aus einem ziemlich langen Zwiebelhals entwickelt. Die Zwiebel selbst ist rund, fast so groß wie eine Hyazinthenzwiebel und von einer dunkelbraunen Zwiebeldecke umhüllt.
Systematik[Bearbeiten]
Die Gattung Sprekelia wurde 1755 durch Lorenz Heister in Beschreibung eines neuen Geschlechts, 15, 19 aufgestellt.<ref name="tropicos" /> Der Gattungsname Sprekelia ehrt Johann Heinrich von Spreckelsen (1691–1764), der die ersten Sprekelia-Exemplare an Lorenz Heister schickte<ref name="WorldDictionaryOfPlantNames" />. Nach neueren Forschungen, ist die Art nun zu Zephyranthes eingeordnet, als Zephyranthes formossima.<ref>Citation Needed. In: Retcon Game. University Press of Mississippi, 2017, ISBN 978-1-4968-1132-5, doi:10.14325/mississippi/9781496811325.003.0047.</ref>
Die Gattung Sprekelia gehört zur Tribus Hippeastreae in der Unterfamilie Amaryllidoideae innerhalb der Familie der Amaryllidaceae. Früher wurde sie auch in die Familie der Liliaceae eingeordnet.<ref name="GRIN" /> Andere Autoren stellen diese Gattung auch zur Familie der Alliaceae. Die Gattungen Sprekelia und Hippeastrum sind eng verwandt, genauso wie diese wurden sie früher der Gattung Amaryllis zugeordnet.
Es gibt eine Sprekelia-Art:<ref name="POWO, 2023" />
- Sprekelia formosissima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Herb. (Syn.: Hippeastrum formosissimum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Loudon, Amaryllis formosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Amaryllis karwinskii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Zucc., Sprekelia glauca Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl., Sprekelia stenopetala Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lem., Sprekelia ringens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.Morren, Sprekelia karwinskii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Zucc.) M.Roem., Sprekelia heisteri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Trew ex Kunth, Sprekelia clintiae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Traub): Es ist die Typusart in Lorenz Heister: Beschreibung eines neuen Geschlechts, 1755, 15, 19 veröffentlicht; ihr Basionym ist Amaryllis formosissima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. Sie ist in Mexiko verbreitet.<ref name="POWO, 2023" />
Ehemals zugehörige Arten[Bearbeiten]
- Sprekelia howardii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lehmiller ist nun ein synonym von Zephyranthes sprekeliopsis (Christenh. & Byng) Nic.García & Meerow.<ref>Royal Botanic Gardens, Kew. (o. D.-c). Zephyranthes sprekeliopsis (Christenh. & Byng) Nic.García & Meerow. Plants of the World Online. Abgerufen am 18. April 2023, von https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:77210021-1</ref> Diese Art wurde 2000 in David J. Lehmiller: A New Species of Sprekelia (Amaryllidaceae). In: Herbertia, 1999, 54, S. 228–231 erstbeschrieben. Sie kommt nur im südlichen Mexiko vor. Sie ist viel kleiner als Sprekelia formosissima und auch die Blütenhüllblätter sowie die Laubblätter sind schmaler. Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Guerrero vor.<ref name="POWO, 2023" />
- Sprekelia cybister Herb. ist nun ein synonym von Hippeastrum cybister (Herb.) Benth. ex Baker<ref>Royal Botanic Gardens, Kew. (o. D.-a). Hippeastrum cybister (Herb.) Benth. ex Baker. Plants of the World Online. Abgerufen am 18. April 2023, von https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:60471380-2</ref>
- Sprekelia spectabilis Hoehne ist nun ein synonym von Hippeastrum angustifolium Pax<ref>Royal Botanic Gardens, Kew. (o. D.-a). Hippeastrum angustifolium Pax. Plants of the World Online. Abgerufen am 18. April 2023, von https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:122734-2</ref>
Die Verwandtschaft der Sprekelia mit Hippeastrum ist so eng, dass mitunter Hybriden möglich sind.<ref>Sprekelia | Pacific Bulb Society. (o. D.). Abgerufen am 18. April 2023, von https://www.pacificbulbsociety.org/pbswiki/index.php/Sprekelia</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Pascal Vigneron, 2006: Sprekelia bei amaryllidaceae.org
- Sprekelia bei pacificbulbsociety.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="tropicos"> Eintrag bei Tropicos. Abgerufen am 8. Februar 2012 </ref> <ref name="POWO, 2023">Royal Botanic Gardens, Kew. (o. D.-b). Sprekelia Heist. Plants of the World Online. Abgerufen am 18. April 2023, von https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:1639-1</ref> <ref name="WorldDictionaryOfPlantNames"> Umberto Quattrocchi: CRC World Dictionary of Plant Names: Common Names, Scientific Names, Eponyms, Synonyms, and Etymology. CRC Press Inc., 2000, S. 2543. ISBN 0-8493-2676-1 </ref> </references>