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Squeeze (Album)

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Squeeze
Studioalbum von The Velvet Underground

Veröffent-
lichung

Februar 1973

Label(s)

Polydor

Format(e)

LP, MC

Genre(s)

Pop-Rock

Titel (Anzahl)

11

Besetzung

Produktion

Doug Yule (als „The Velvets“)

Chronologie
Live at Max’s Kansas City
(1972)
Squeeze Live 1969
(1974)

Squeeze ist das fünfte und letzte Studioalbum von The Velvet Underground. Es ist das einzige Album, an dem keines der ursprünglichen Mitglieder beteiligt war.

Hintergründe[Bearbeiten]

Nachdem mit der Veröffentlichung des Albums Loaded 1970 der Frontmann und Songwriter Lou Reed die Band verlassen hatte, übernahm Doug Yule die Führung der Band. In wechselnden Besetzungen, unter anderem mit Dougs Bruder Billy Yule, bestand diese Band bis 1973 weiter, auch auf Drängen des Managers Steve Sesnick hin, der den Namen The Velvet Underground aus kommerziellen Gründen beibehalten wollte, obwohl bereits vor dem Ausstieg der letzten Urmitglieder Maureen Tucker und Sterling Morrison 1971 keinerlei Verbindung mehr zu der ursprünglichen Band bestand:

„Wir spielen zwar zur Zeit noch die alten Nummern, wollen aber im Laufe der Zeit immer mehr davon wegkommen und neue Sachen machen. Natürlich erwarten die Leute von Velvet Underground das Stück ,Heroin', und deshalb überlegen wir uns auch, ob wir uns nicht einen anderen Namen zulegen sollen. Drei von uns sind dafür, während ich und Manager Steve den alten beibehalten wollen. Natürlich spielen ökonomische Gesichtspunkte dabei eine Rolle: Mit dem Namen Velvet Underground bekommen wir einfach mehr Auftritte.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Maureen Tucker<ref>Interview mit dem Magazin Sounds, 1971.</ref>

Yule, der in den letzten Jahren des Bestehens das einzige konstante Mitglied war, spielte das Album Squeeze größtenteils allein ein; das Schlagzeug bediente der Deep-Purple-Schlagzeuger Ian Paice.<ref>The Velvet Underground | album reviews, abgerufen am 22. Mai 2009.</ref>

Die Plattenhülle nannte als einzige Angaben „All Titles written by Doug Yule“ und „Arranged and Produced by The Velvets“. Das Cover war im Stil von Loaded gezeichnet und trug als neues Label-Zeichen eine Banane mit der Aufschrift Loaded Records.<ref name="sounds773">jogi: The Velvet Underground: Squeeze. In: Sounds. Nr. 7. Sounds-Verlag, Hamburg Juli 1973, S. 42.</ref>

Auf physischen Tonträgern wurde das Album nach 1973 nicht wieder aufgelegt, 2012 erschien es als Bootleg. Digital ist es dagegen erhältlich. Seit 2013 wird eine remasterte Fassung über Download- und Streamingdienste angeboten, die nicht zum offiziellen Bandkatalog gehört.<ref>Squeeze (Remastered). In: Apple Music. Abgerufen am 20. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Titelliste[Bearbeiten]

Alle Songs stammen aus der Feder von Doug Yule.

1. Little Jack – 3:27
2. Crash – 1:22
3. Caroline – 2:35
4. Mean Old Man – 2:53
5. Dopey Joe – 3:08
6. Wordless – 3:03
7. She’ll Make You Cry – 2:45
8. Friends – 2:39
9. Send No Letter – 3:12
10. Jack & Jane – 2:57
11. Louise – 5:44

Rezeption[Bearbeiten]

Quelle Bewertung
AllMusic SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Review von Stephen Thomas Erlewine auf allmusic.com (abgerufen am 1. Februar 2025)</ref>

Squeeze gilt weithin als Doug-Yule-Soloalbum.<ref>Doug Yule – Discography, abgerufen am 22. Mai 2009.</ref> Obwohl Yule sich stilistisch an den ruhigeren Stücken auf Loaded orientiert, fiel die Reaktion auf die Veröffentlichung allgemein negativ aus.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Rarebird's Velvet Underground Reviews (Memento vom 22. Januar 2010 im Internet Archive), abgerufen am 22. Mai 2009.</ref> Die ursprünglichen Mitglieder distanzierten sich später von diesem Album; in der 1995 erschienenen Zusammenstellung Peel Slowly and See ist es nicht enthalten. In den Liner Notes zu dieser Zusammenstellung wird Squeeze als „an embarrassment to the VU discography“ („eine Peinlichkeit für die VU-Diskografie“) bezeichnet.

Das Magazin Rolling Stone wählte Squeeze auf Platz 2 der 50 schlechtesten Alben von großartigen Bands und Musikern.<ref>50 Genuinely Horrible Albums by Brilliant Artists auf rollingstone.com (abgerufen am 1. Februar 2025)</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste The Velvet Underground