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St. Alexander (Mellrich)

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Datei:St.-Alexander-Kirche, Mellrich.jpg
St. Alexander (Mellrich)
Datei:Mellrich - St. Alexander - 2.jpg
Innenansicht

Die katholische Pfarrkirche St. Alexander ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Mellrich, einem Ortsteil von Anröchte im Kreis Soest (Nordrhein-Westfalen).

Geschichte und Architektur[Bearbeiten]

Erstmals wurde 1313 eine Kirche in Mellrich urkundlich erwähnt. Das Patronatsrecht hatte das Stift Meschede. Propst Wilhelm von Arnsberg gab dieses an das Kloster Annaborn. Nach der Vereinigung dieses Klosters mit dem Stift St. Walburgis in Soest, kam auch das Patronatsrecht an diese Einrichtung.<ref>Johann Suibert Seibertz: Diplomatische Familiengeschichte der alten Grafen von Westfalen zu Werl und Arnsberg. Arnsberg, 1845 S. 221f.</ref> Eine weitere barocke Vorgängerkirche ist belegt.<ref>[1]</ref> Sie ist ortsbildprägender Mittelpunkt des Dorfes. Das derzeitige Gebäude ist ein Langhaus mit flacher Holzdecke. Es wurde von 1845 bis 1846 nach Plänen der preußischen Oberbaudeputation in Berlin errichtet. Die ursprünglichen Pläne wurden von Karl Friedrich Schinkel überarbeitet<ref>Hinweis auf Schinkel</ref>. Der klassizistische, vierachsige Saal schließt mit einem eingezogenen Chor. Der romanische Westturm des 13. Jahrhunderts wurde nach einem Brand, 1884 um ein Geschoss erhöht und es wurde ihm ein achteckiger Helm aufgesetzt. Eine neuromanische Umgestaltung der Kirche wurde 1863 durch Arnold Güldenpfennig vorgenommen. Das Langhaus wurde gewölbt und die ehemals flachen Schlüsse der Ostwand wurden Apsiden eingefügt. Die Fassung des Raumes, erstellt durch A. Wittkopp, wurde 1998 restauriert. Im Langhaus wurden 1963 die Pfeiler und die Gewölbe abgebrochen und eine Flachdecke eingezogen. Die Chorgestaltung wurde beibehalten.<ref>Ursula Quednau (Bearb.): Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen, Band II: Westfalen. Deutscher Kunstverlag, Berlin / München 2011, ISBN 978-3-422-03114-2, S. 17.</ref> Die ehemalige Vikarie, die um 1760 errichtet wurde, war das Geburtshaus des Bischofs von Paderborn, Franz Drepper. Dieses Gebäude wurde in den Jahren 1988/89 in ein Pfarr- und Jugendheim umgebaut.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Dezember 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.anroechte.de</ref> Die Kirche war 2006 wegen einer Holzwurmbehandlung der Orgel und einer Umgestaltung des Chorraumes zwei Monate geschlossen.<ref>Umgestaltung</ref>

Ausstattung[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ursula Quednau (Bearb.): Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen, Band II: Westfalen. Deutscher Kunstverlag, Berlin / München 2011, ISBN 978-3-422-03114-2, S. 17.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: St. Alexander – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 51° 32′ 33,1″ N, 8° 17′ 35,3″ O

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