St Briavels Castle
St Briavels Castle ist eine Burg im Dorf St Briavels in der englischen Grafschaft Gloucestershire. Bekannt ist die Burg für ihr riesiges Torhaus aus der Zeit König Eduards I.
St Briavels Castle wurde ursprünglich zwischen 1075 und 1129 als königliches Verwaltungszentrum für den Forest of Dean errichtet. Im 13. Jahrhundert wurde die Burg zuerst zum bevorzugten Jagdschloss von König Johann Ohneland und dann zum wichtigsten Zentrum für die Fertigung von Bolzen in England, von denen große Mengen für Armbrüste in der mittelalterlichen Kriegskunst benötigt wurden. Im 14. und 15. Jahrhundert ging der Besitz der Burg mehrmals zwischen königlichen Günstlingen hin und her und langsam nahm ihre Bedeutung ab und ihr Erscheinungsbild verschlechterte sich. St Briavels Castle diente hauptsächlich als Gerichtsgebäude und berüchtigtes Schuldgefängnis. Die Haftbedingungen dort wurden 1775 vom Gefängnisreformer John Howard dokumentiert. Nach örtlichen Umtrieben und einer Parlamentsuntersuchung in den 1830er-Jahren setzten Reformen im 19. Jahrhundert der Nutzung der Burg als Gefängnis ein Ende.
Ausgedehnte Renovierungsarbeiten an der Wende zum 20. Jahrhundert sorgten dafür, dass St Briavels Castle 1948 als Jugendherberge übernommen werden konnte. Auch heute noch erfüllt es diese Rolle, wird von English Heritage verwaltet und ist öffentlich zugänglich. Die Burg ist als historisches Bauwerk I. Grades gelistet und gilt als Scheduled Monument.
Architektur[Bearbeiten]
St Briavels Castle liegt auf einem prominenten Sporn über dem River Wye an der Westgrenze des Forest of Dean.<ref name="Remfry1" /> Das Gebäude ist vornehmlich aus örtlichem Old-Red-Sandstein und Kalkstein errichtet.<ref name="CurnowJohnson91" /> Das Burggelände ist von einem verfüllten Graben umgeben, der heute ein Garten ist. Der Graben war ursprünglich ein Wassergraben, der von einer Quelle darunter gespeist wurde.<ref name="Urban503" />
Der Donjon der Burg, der einstürzte und im 18. Jahrhundert abgerissen wurde, hatte ursprünglich einen rechteckigen Grundriss im normannischen Stil, 15,6 Meter × 13,9 Meter, und stand auf einem Mound aus Ton und Stein.<ref name="Verey333" /><ref name="CurnowJohnson92" /> Der intakte Donjon war etwa 20 Meter hoch und sah denen von Goodrich Castle und White Castle ähnlich, die beide etwa zur gleichen Zeit im selben Stil in der Region entstanden.<ref name="CurnowJohnson93" />
Der Donjon wurde durch eine steinerne Kurtine geschützt, die heute noch existiert und den Burghof einfriedet.<ref name="CurnowJohnson94" /> Ihr unregelmäßig-vielseitiger Grundriss legt den Schluss nahe, das sie an der Stelle eines früheren Erdwerkes entstand.<ref name="Verey333" /><ref name="CurnowJohnson92" /> Sie hatte ursprünglich einen kleinen, runden Turm an der Südostecke und vermutlich ein Tor in der Südmauer neben den Donjon.<ref name="CurnowJohnson94" /> Andere, heute abgerissene Gebäude waren eine Schmiede und zugeordnete Gebäude entlang der Nordostseite des Burghofes.<ref name="CurnowJohnson95" /> Auf der Nordwestseite des Burghofes finden sich aber noch etliche mittelalterliche Wohngebäude, z. B. ein Rittersaal, ein Solar und eine Kapelle. Dort waren ursprünglich die Unterkünfte für den Konstabler der Burg und den König.<ref name="CurnowJohnson95" /> Diese Gebäude wurden im 19. Jahrhundert restauriert, so, wie sie heute sind.<ref name="CurnowJohnson95" /> Einige Details, wie das Rittersaalgebäude, der offene Kamin und die Kapitelle scheinen aus dem 13. Jahrhundert zu stammen.<ref name="Verey333" /><ref name="CurnowJohnson92" /> Der Rittersaal und der Solar bilden ein zweistöckiges Gebäude mit einem Grundriss von 23 Metern × 10 Metern. Daneben steht die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert, in der sich spätere Einbauten und Fenster aus dem 17. Jahrhundert finden.<ref name="CurnowJohnson9698" /> An einem Ende des Wohntrakts befindet sich der bekannte “Forester’s-Horn”-Kamin, verziert mit dem Horn des Jagdaufsehers, einem Symbol für das Forstrecht und die Autorität der Burg.<ref name="Urban503" /><ref name="CurnowJohnson97" /> Die Gebäude enthalten auch ein Kellerverlies; Graffiti von 1671 zeigen, dass es zu dieser Zeit noch in Gebrauch war.<ref name="Pettifer80" /><ref name="Verey333" />
Das Torhaus von St Briavels Castle beschreibt Nikolaus Pevsner in seinem Werk The Buildings of England als „(…) großartig (…) ein sehr schönes Beispiel königlicher Maurerarbeit aus dieser Zeit.“<ref name="Verey332" /> Es handelt sich um ein massives Gebäude mit zwei großen D-förmigen Türmen, die eine breite und 14,8 Meter lange Torpassage flankieren. Sie sind oben durch einen großen Raum verbunden.<ref name="CurnowJohnson99" /><ref name="Verey332" /> Diese Art Torhaus wird oft wegen der massiven Größe der Verteidigungsanlagen innen und außen „Donjon-Torhaus“ oder „Torhaus-Donjon“ genannt.<ref name="King119" /><ref name="CurnowJohnson99" /><ref name="Verey332" /> Das erste Torhaus dieser Art wurde auf Caerphilly Castle gebaut, weitere Exemplare finden sich in Nordwales und auf Tonbridge Castle.<ref name="King119" /> Einmalig am Torhaus von St Briavels Castle ist, dass es durch drei Fallgatter gesichert ist, auch wenn einige Torhäuser, wie z. B. auf Harlech Castle und auf Beaumaris Castle, mit Schlitzen für drei Fallgatter ausgerüstet wurden; es wurden jeweils nur zwei Fallgatter installiert.<ref name="King119" /> Bemerkenswert ist auch die Existenz kleinerer Fallgatter zur Verteidigung der Eingänge von der Passage zu den Portierslogen.<ref name="Verey332" /> Das Torhaus war ursprünglich höher als es heute ist und der Eingang war wohl mit einer Zugbrücke ausgestattet, die im 20. Jahrhundert entfernt wurde.<ref name="CurnowJohnson100" />
Die Fundamente des Torhauses sind durch große „Eckblätter“ vor Unterminierung geschützt. Dieses Konstruktionsdetail ist typisch für Burgen in den Welsh Marches, z. B. Goodrich Castle und Tonbridge Castle, aber anders als diese hat St Briavels Castle eine solide, achteckige Anordnung anstatt einer rechteckigen, was mit der Form der runden Türme korrespondiert.<ref name="CurnowJohnson99" /><ref name="Pettifer9697" /><ref name="Thompson114" /> Das Torhaus ist gut geschützt mit Ausnahme der oberen Fenster auf der Rückseite. Die oberen Geschosse waren für hochgestellte Gäste gedacht und diese Fenster sorgten für adäquate Beleuchtung der Schlafgemächer.<ref name="CurnowJohnson99" /> Die Südostseite des Torhauses ist aber relativ modern, da sie nach einem Einsturz in der Vergangenheit neu aufgebaut wurde.<ref name="CurnowJohnson100" />
Geschichte[Bearbeiten]
11. und 12. Jahrhundert[Bearbeiten]
St Briavels Castle scheint aus normannischer Zeit zu stammen, auch wenn der Ort selbst in früherer Zeit gegründet wurde.<ref name="Remfry1" /> Die Gegend erhielt William FitzOsbern, der erste Earl of Hereford, 1067. Er ließ eine Reihe von Burgen in der gesamten Region bauen, z. B. Chepstow Castle, Monmouth Castle, Clifford Castle und Wigmore Castle.<ref name="Remfry1" /> Es scheint aber, das FitzOsbern keine Burg auf dem Gelände in St Briavels errichten ließ, und die Revolte von FitzOsberns Sohn, Roger de Breteuil, führte zur Übernahme des Dorfes durch die königlichen Verwalter des Forest of Dean.<ref name="Remfry1" />
St Briavels Castle wurde irgendwann zwischen 1075 und 1129 auf königliches Geheiß hin gebaut, aber der genaue Bauzeitraum ist nicht bekannt.<ref name="Remfry2" /> Walter de Gloucester, der Sheriff von Gloucester und sein Sohn, Miles de Gloucester, machten St Briavels Castle zum Verwaltungszentrum des Forest of Dean.<ref name="Remfry1" /> Der Standort der Burg liegt weit hinter der englisch-walisischen Grenze, wo es vor der Invasion nur wenig walisische Präsenz gab. Daher scheint die Burg eher zum Zweck der königlichen Regentschaft denn zum Schutz der Welsh Marches nach Westen errichtet worden zu sein.<ref name="CurnowJohnson91" /> Ähnliche Fälle im Südwesten Englands sind z. B. Restormel Castle und Lydford Castle in Devon und Cornwall, beide regionale königliche Verwaltungszentren.<ref name="CurnowJohnson92" /> Eine andere Sichtweise geht davon aus, dass St Briavels Castle zusammen mit den königlichen Burgen Bristol Castle und Gloucester Castle zum Schutz des Ästuars des Severn im Süden gedacht war.<ref name="Emery15" /> Diese frühe Burg war eine Motte, deren Donjon vermutlich aus Holz war.<ref name="CurnowJohnson92" />
Miles de Gloucester und sein Partner Pain FitzJohn verstärkten ihren Griff auf die walisische Grenze in den letzten Jahren der Regentschaft von Heinrich I., aber nach dem Tod des Königs 1135 glitt England in den Bürgerkrieg der Anarchie, da die Fraktionen von König Stephan und Kaiserin Matilda um die Kontrolle über das Land kämpften.<ref name="Remfry2" /> Pain FitzJohn fiel schon früh in den Kämpfen, aber Miles de Gloucester bekannte sich zu Matilda und erlangte die Kontrolle über die Burg in eigenem Namen.<ref name="Remfry2" /> 1141 bestätigte die Kaiserin Miles de Gloucester als Earl of Hereford und verlehnte ihm offiziell St Briavels Castle.<ref name="Remfry2" /> Unter Miles de Gloucester entkam die Burg den schlimmsten Kämpfen der Anarchie. Miles‘ Sohn, Roger FitzMiles, behielt die Burg bis in die Regentschaft von Heinrich II., dem Sohn der Kaiserin. Aber eine Konfrontation mit dem neuen König sorgte dafür, dass ihm das Earldom aberkannt und die Burg wieder in königliches Eigentum überführt wurde, erneut als Teil des Forest of Dean.<ref name="Remfry2" /> König Heinrich II. ließ in den 1160er-Jahren den hölzernen Donjon durch ein steinernes Exemplar ersetzen.<ref name="CurnowJohnson92" />
Die königlichen Wälder unterlagen im Frühmittelalter besonderer, königlicher Rechtsprechung; das Forstrecht war “schroff und willkürlich, einzig eine Frage des königlichen Willens”.<ref name="Huscroft97" /> Die Wälder sollten dem König Jagdgründe bieten und ihn mit Rohmaterial, Gütern und Geld versorgen.<ref name="Huscroft97" /> Im Forest of Dean konnte man jagen, aber er war für den König wegen der großen Ressourcen an Bäumen, die man zu Holzkohle verarbeiten konnte, und den Eisenlagerstätten im Kalkstein der Region noch wichtiger als größeres Zentrum für Metallverarbeitung.<ref name="CurnowJohnson92" /><ref name="Pounds200" /> Die vor Ort gefertigten Güter aus Eisen wurden in der Burg gelagert, bevor sie zu anderen königlichen Liegenschaften transportiert wurden.<ref name="Remfry2" /> Die gefertigten Mengen waren beträchtlich; 1172 z. B. erhielt Heinrich II. 100 Äxte, 1000 Pickel, 2000 Schaufeln und 60.000 Nägel von St Briavels Castle.<ref name="Remfry2" /> König Richard Löwenherz nahm 50.000 Hufeisen von St Briavel mit sich auf den Kreuzzug.<ref name="Remfry2" /> Der Konstabler von St Briavels Castle hatte eine große Zahl von Verantwortlichkeiten im Wald, z. B. die Verwaltung der Rechte und Privilegien der Metallarbeiter, was durch den Miners' Court und den Hundreds Court (dt.: Gericht der Bergleute und Gericht der Harde) auf der Burg gewährleistet wurde.<ref name="CurnowJohnson91" /><ref name="Rudge22" />
13. Jahrhundert[Bearbeiten]
König Johann Ohneland jagte jedes Jahr im November im Forest of Dean und nutzte St Briavels Castle als Operationsbasis für diese Ausflüge. Der König bewirtete den walisischen Herrn Gruffyd ap Cadwallon 1207 auf der Burg.<ref name="Remfry3" /><ref name="CurnowJohnson96" /> Dieses royale Interesse führte zu weiteren Bauarbeiten und wesentlichen Investitionen; für £ 291 wurde in den folgenden vier Jahren gebaut.<ref name="Remfry3" /><ref name="CurnowJohnson96" /> Eine steinerne Kurtine ersetzte das frühere, hölzerne Exemplar zwischen 1209 und 1211, komplett mit Turm und Tor.<ref name="CurnowJohnson94" /> Im Burghof wurden etliche Wohngebäude für den König errichtet.<ref name="CurnowJohnson95" /> 1236–1237 wurde eine hölzerne Kapelle in der Burg gebaut.<ref name="CurnowJohnson98" /> Der Ausbau der Burg wurde vermutlich durch die erhöhten Steuern auf die Metallarbeiten in der gesamten Gegend finanziert und zum Ende von Johann Regierungszeit war die Burg fast schon fertig ausgebaut.<ref name="NichollsA11" /><ref name="Remfry3" />
1217 wurde die Carta de Foresta genehmigt, teilweise, um die schlimmsten Exzesse königlicher Rechtsprechung zu mildern.<ref name="Huscroft173" /> Das Forstrecht aber erlaubte es, eine große Zahl an Geldstrafen für örtliche Bauern zu verhängen, die zahlreiche Vorschriften brachen, sodass sowohl Wild als auch Bäume im Wald geschützt wurden.<ref name="Birrell149" /> In den Gerichtsverhandlungen, die auf St Briavels Castle abgehalten wurden, wurden relativ viele Geldstrafen, sowohl für illegalen Holzeinschlag als auch für Wilderei verhängt.<ref name="Birrell154" /> Die Burg diente bald danach auch als Gefängnis, zum Teil für Straftäter nach dem Forstrecht als auch für Leute, die ihre Geldstrafen nicht zahlen konnten.<ref name="Pugh79" />
Nach dem Tod von Johann Ohneland wurde St Briavels Castle das wichtigste Zentrum der englischen Bolzenproduktion. Die Armbrust war ein wichtiger militärischer Fortschritt gegenüber dem alten Pfeil und Bogen. In der Zeit König Richard Löwenherz‘ war sie die bevorzugte Waffe. Viele Armbrüste und noch mehr Bolzen wurden zur Versorgung der königlichen Truppen benötigt.<ref name="Pounds108" /> Armbrüste wurden vorwiegend im Tower of London gefertigt, aber St Briavels Castle, wohin der umgebende Wald die Rohstoffe lieferte, wurde zum nationalen Zentrum für die Herstellung von Bolzen.<ref name="Pounds110" />
1228 kamen John Malemort, Wilhelm der Schmied und Wilhelm der Fiederer auf der Burg an und begannen mit der Produktion in einer Schmiede im Burghof.<ref name="Remfry3" /><ref name="CurnowJohnson95" /> 1233 erreichte man eine Produktionsmengen von 120.000 Bolzen in einer Periode von 120 Tagen, wobei ein Mann wie Malemort bis zu 100 Bolzen pro Tag schaffte.<ref name="CurnowJohnson91" /><ref name="Pounds109" /><ref name="Remfry3" /> Die Bolzen wurden dann in Fässer verpackt und in großer Menge im ganzen Königreich verteilt.<ref name="Pounds109" /> Weitere Eisenwaren aus der Burg wurden nach Hereford geschickt, um dort Belagerungsgerät zu bauen.<ref name="CurnowJohnson92" /> Die Fertigungskapazität von St Briavels Castle verlieh dem König einen entscheidenden Vorteil gegenüber möglichen feindlichen Baronen; die Versorgung der Marcher Lords, die von den Walisern bedroht wurden, mit Waffen von der Burg aus war eine der Quellen der königlichen Macht in dieser Zeit.<ref name="Pounds146" />
Da die Burg nun ein Zentrum des Waffenbaus war, wurde sie weiter gesichert; ein neuer Verteidigungsgraben, frisch reparierte Mauern und eine neue Kapelle kamen hinzu.<ref name="Remfry3" /> Die Burg wurde während des Aufstandes von Richard Marshal gegen König Heinrich III. in den Jahren 1233 und 1234 mit einer Garnison von königlichen Truppen belegt, was den Schluss nahelegt, dass sie damals beträchtlichen militärischen Wert hatte.<ref name="Remfry4" /> Ein weiterer Indikator für die militärische Bedeutung der Burg und des umgebenden Waldes waren die £ 20 Jahresgehalt, die der Konstabler 1287 erhielt. Dies war genauso viel wie die Gehälter von Konstablern viel größerer Burgen, wie Rhuddlan Castle oder Nottingham Castle.<ref name="Pounds88" />
Unter König Eduard I. wurde das massive Torhaus zum Schutz des Eingangs zur Burg gebaut, einschließlich besonderen Schutzes gegen Unterminierung desselben.<ref name="Pettifer80" /> Es gab Spekulationen darüber, dass der königliche Architekt James of St. George für die Bauarbeiten verantwortlich sein könnte, die in den Jahren 1292 und 1293 zum Preis von £ 477 durchgeführt wurden.<ref name="CurnowJohnson99103" /> Der Grund für den König, damals die Burg erweitern zu lassen, sind unklar, da die Burg sehr weit von der walisischen Grenze entfernt und nicht in unmittelbarer Gefahr eines Angriffs war.<ref name="CurnowJohnson103" /> Eine populäre Erklärung besteht darin, dass wegen der Menge der Waffen und des Geldes, die damals dort eingelagert waren, das Torhaus zur Verbesserung der inneren Sicherheit der Burg gebaut wurde. Der Einbau zusätzlicher Fallgatter stützt ebenfalls diese Erklärung.<ref name="CurnowJohnson103" /> Im Jahre 1300 wurde die alte, hölzerne Kapelle in Stein neu errichtet und 1310 wurde eine Erweiterung der Burgmauern zum Preis von £ 40, genannt „The Peel“ errichtet. Diese folgte der Linie des alten Mounds und schützte den Donjon zusätzlich.<ref name="CurnowJohnson9498" />
14.–17. Jahrhundert[Bearbeiten]
St Briavels Castle blieb während der Regierungszeit Eduards II. ein wichtiger Ort, weil die Welsh Marches eine Schlüsselregion in den Kriegen zwischen dem König, seinen Favoriten und verschiedenen Fraktionen von Adligen in dieser Zeit war.<ref name="Weir129" /> Roger d’Amory war in diesen frühen Jahren von Eduards Regierungszeit Konstabler der Burg. D’Amory war königlicher Favorit und Eduard II. besuchte die Burg mehrere Male, wobei in dieser Zeit die Räume und Quartiere umfangreich renoviert wurden.<ref name="CurnowJohnson99" /> Um £ 500 kosteten die Arbeiten, eine wesentliche Summe.<ref name="CurnowJohnson99" />
D’Amory wurde von Hugh le Despenser dem Jüngeren aus der Gunst des Königs verdrängt und d’Amory kämpfte gegen den König im Despenser War 1321–1322. Nach dem Krieg stellte König Eduard die Welsh Marches unter die Verwaltung der Despensers, wobei Hugh le Despenser der Ältere die Verantwortung für St Briavels übernahm.<ref name="MacKenzie323" /><ref name="Vicker117" /> Die Despensers ernannten Robert Sapy zum Statthalter von St Briavels Castle und der anderen konfiszierten Burgen in den Welsh Marches.<ref name="Fryde176" /> Als Folge des rauen Regiments der Despensers kam es zu Gewaltausbrüchen in der gesamten Region und Sapys Vertreter wurde im Juli 1325 auf seinem Weg von St Briavels Castle nach London angegriffen; seine Augen wurden ausgestochen, seine Arme und Beine gebrochen und all seine Aufzeichnungen und sein Geld wurden geraubt.<ref name="Fryde176" /> Eduard und die Despensers wurden bald danach von Eduards Gattin, Isabelle de France, abgesetzt.<ref name="Weir255" /> Isabella von Frankreich unternahm es nach ihrem Sieg, ihre eigenen Ländereien auszudehnen und nahm St Briavels Castle und etliche andere Burgen in Besitz.<ref name="Weir257" /> Als Isabella 1330 von ihrem Sohn, Eduard III., gestürzt wurde, fiel die Burg an die Krone zurück.
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts kam in England zunehmend der Konflikt zwischen den Yorkisten und den Lancastrianern auf. St Brivaels Castle wechselte mehrmals zwischen diesen Parteien den Besitzer, spielte aber keine größere Rolle in dem eigentlichen Konflikt. Anfangs fiel die die Burg an den Sohn König Eduards, Thomas of Woodstock, 1. Duke of Gloucester; als dieser nach seinem Aufstand gegen König Richard II. die königliche Gunst verlor, erhielt Thomas le Despenser 1397 die Burg auf Lebenszeit als Teil des Lohns für seine Dienste für König Richard.<ref name="Dunn59" /> Mit Thomas le Despensers eigenem Verlust der Macht unter König Heinrich IV. fiel die Burg dann an König Heinrichs Sohn, John of Lancaster, 1. Duke of Bedford.<ref name="MacKenzie323" /> Henry de Beauchamp, 1. Duke of Warwick, ein enger Freund Heinrichs VI., erhielt St Briavels Castle und den Forest of Dean um 1445.<ref name="Hicks31" /> William Herbert erhielt die Burg 1467 als Lohn für seine Unterstützung von Eduard IV. und der yorkistischen Fraktion in den Rosenkriegen; er wurde dann auf Geheiß des Lancastrianers Richard Neville, 16. Earl of Warwick, hingerichtet, der die Burg für sich selbst beanspruchte.<ref name="NichollsB14" /> Der Earl of Warwick fiel 1471 in der Schlacht von Barnet, aber, nachdem die Burg kurze Zeit von ‘’Robert Hyet’’ gehalten wurde, gab König Heinrich VII. sie an Nevilles Witwe, Anne Neville, 16. Countess of Warwick, zurück.<ref name="NichollsB14" /> Nach dem Tod von Anne Neville fiel die Burg an Thomas Baynham.<ref name="NichollsB14" />
Zu dieser Zeit aber befand sich St Briavels Castle viele Jahre lang in einer Phase des langsamen Niedergangs, ähnlich wie viele andere königliche Burgen in der Region, wie z. B. Bristol Castle und Gloucester Castle.<ref name="Emery15" /> Kleinere Verbesserungen wurden angebracht, so z. B. im 15. Jahrhundert verschiedene Fenster zur Belichtung in die inneren Gebäude der Burg eingebaut<ref name="CurnowJohnson96" /> und im 17. Jahrhundert die Kapelle wesentlich umgebaut. Diese Veränderungen waren aber nicht so entscheidend, dass man behaupten könnte, dass diese Burgen erfolgreich in luxuriösere Wohngebäude umgestaltet worden wären.<ref name="CurnowJohnson98" />
Unter den Königen Jakob I. und Karl I. wurde St Briavels Castle traditionsgemäß an die Earls of Pembroke verlehnt.<ref name="NichollsB16" /> Im englischen Bürgerkrieg hielt Philip Herbert, der 4. Earl of Pembroke und Freund des Königs die Burg.<ref name="NichollsB16" /> Philip Herbert schlug sich auf die Seite der Parlamentaristen, aber St Briavels Castle spielte nur eine untergeordnete Rolle im Bürgerkrieg.<ref name="NichollsB16" /> Mit der Stuart-Restauration und der Einsetzung von Karl II. als englischem König 1660 wurde die Burg den Earls of Pembroke weggenommen und stattdessen Edward Somerset, 2. Marquess of Worcester, auf Lebenszeit verlehnt. Nach dem Tod von Edward Somerset erhielt Henry Somerset, 1. Duke of Beaufort, das Anwesen. Nachdem dieser ein paar Jahre später in Ungnade gefallen war, wechselte die Burg erneut ihren Besitzer. Die folgenden Besitzer waren bescheidenere Personen des englischen öffentlichen Lebens als dies in den vorhergehenden Jahren der Fall gewesen war.<ref name="MacKenzie323" />
18. und 19. Jahrhundert[Bearbeiten]
Im 18. Jahrhundert wurden viele Gebäude im Burghof angerissen, um Baumaterialien zu gewinnen, z. B. Blei von der Dacheindeckung.<ref name="CurnowJohnson95" /> Der Donjon brach 1752 teilweise zusammen, 1777 brachen auch die verbliebenen Reste des Gebäudes ein.<ref name="BrayleyTombleson" /><ref name="Storer2" /><ref name="Pastscape" /> Viktorianische Autoren machten sowohl das Alter der Gebäude als auch den Diebstahl von Bausteinen durch örtliche Bauern für den Einsturz verantwortlich.<ref name="Thomas59" /> Der berühmte Kamin mit dem Forest-Horn wurde zwischen 1783 und 1824 von seinem ursprünglichen Standort auf die Westseite des Gebäudes verschoben.<ref name="CurnowJohnson97" /> Zwar erreichte St Briavels Castle nicht den pittoresken Status anderer Burgruinen in der Gegend, aber Besucher bemerkten in georgianischer Zeit, dass „eine wunderschöne und romantische Szenerie die Ruine umgebe“.<ref name="Storer2" />
Die Burg war nun prinzipiell ein Gefängnis und Gerichtsgebäude, immer noch unter einem Konstabler und dem Forstrecht, das 1217 eingeführt worden war.<ref name="King5" /><ref name="CurnowJohnson95" /> Die verbleibenden Gebäude im Burghof wurden in einen Gerichtssaal und einen Raum für die Jury umgebaut, wobei die Westseite des Torhauses als Gefängnis diente.<ref name="CurnowJohnson95" /> St Briavels Castle war vornehmlich ein Schuldgefängnis – in England konnten bis zum Debtor's Act von 1869 Schuldner, die ihre Schulden oder Geldstrafen nicht bezahlen konnten, unbegrenzt ins Gefängnis gesteckt werden, um sie zur Zahlung zu bewegen. Die Zustände in dem Burggefängnis wurden nach dem Besuch des Gefängnisreformers John Howard 1775 als Teil seiner Untersuchung für die Erstausgabe seines Buches The State of the Prisons, das zwei Jahre später veröffentlicht wurde, zunehmend bekannter. Howard befand das Gefängnis „in äußerst reparaturbedürftigem Zustand“; die beiden Insassen waren in einem einzelnen Raum eingesperrt, fast das ganze Jahr über ohne Bewegungsmöglichkeit, ohne frisches Wasser, finanzielle Unterstützung oder Feuerholz.<ref name="Brown182" /> Unter den Graffiti an den steinernen Wänden des Burggefängnisses findet man die klagende Inschrift eines Gefangenen aus dieser Zeit: „For I have been here a great space; An I am weary of the place.“ (dt.: Weil ich eine lange Zeit hier bin, bin ich des Platzes überdrüssig.)<ref name="King5" />
1831 gab es ausgedehnte Aufstände im Forest of Dean, angeführt von Warren James.<ref name="NichollsA122" /> Nach einer militärischen Intervention wurden die Aufständischen zerstreut und die Ordnung wiederhergestellt, aber es wurde eine Reihe von Beschwerden über die Anwendung des örtlichen Rechts auf Bergleute und Metallarbeiter geführt.<ref name="NichollsA112" /> Es hatte Angriffe gegen St Briavels Castle durch unzufriedene Ortsansässige vor und während der 1780er-Jahre gegeben, aber der Grad der Gewalt war in diesem Falle viel höher.<ref name="Fisher13" /> Es folgte ein Act of Parliament, mit dem eine Reihe von Kommissaren eingesetzt wurde, die die örtlichen Praktiken und kürzlichen Ereignisse auf der Burg untersuchten.<ref name="NichollsA112" />
Das Schuldgefängnis der Burg wurde besonders intensiv begutachtet. Es kam heraus, dass es bei 397 von 402 Fällen, die vor das Gericht in St Briavels Castle gebracht wurden, um extrem kleine Summen von £ 5 oder weniger (entsprechend £ 373 im Jahre 2009) ging, was in den Augen der Bevölkerung in viktorianischer Zeit zunehmend inakzeptabel war.<ref name="NichollsA113" /> Eine Geldstrafe von £ 7 (entsprechend £ 522 im Jahre 2009) wurde ebenfalls für jeden Fall verlangt, was den Prozess beschwerlich für die örtlichen Armen machte, die in dieser Weise verfolgt wurden.<ref name="NichollsA113" /> Bei der Untersuchung fand man heraus, dass der Wärter des Schuldgefängnisses, das bis zu sechs Gefangene beherbergen konnte, vom Konstabler ernannt wurde und ein Teil seines Einkommens darin bestand, dass jeder Gefangene 1 Shilling pro Woche für die Benutzung eines Bettes im Gefängnis zahlen musste. Da es dafür keine öffentlichen Gelder gab, waren die Gefangenen zur Beschaffung des Essens und anderer lebensnotwendiger Dinge auf ihre Angehörigen oder Freunde angewiesen, oder auf Spenden von den Pfarrgemeinden, in denen sie vorher gelebt hatten.<ref name="HouseOfLords40" /><ref name="SEPD175" />
Das Burggefängnis befand man in immer noch sehr schlechten Zustand. Die Kommissare notierten, dass das Gefängnis „nur ein Fenster [hatte], das einen Fuß breit und zurückgesetzt war. Es war nicht zu öffnen (…) Es gab eine Tür am äußeren Ende der Passage und darin ein Loch, das man als notwendig für die Zufuhr von Frischluft hielt (…) Sie führte zu einem Loch, das in den unteren Teil des Gebäudes führte, der immer unzugänglich für Reinigungsarbeiten war, aber bis vor 6 Jahren einen Ausfluss zum Burggraben hatte; die Luft zieht von dort herauf in die Passage und den Raum. Es gibt kein für die Gefangenen zugängliches Wasser und so benötigten sie eine andere Person, die ihnen welches holte.“<ref name="NichollsA113114" />
Es folgten Gefängnisreformen, z. B. die Verbesserung des Zustandes der Versorgungseinrichtungen der Burg, auch wenn Besucher weiterhin bemerkten, wie die Burg „geflickt und gestopft wie in abgetragener Schuh“ war.<ref name="NichollsA114" /><ref name="SatMag218" /> 1838 wurde das Amt des Konstablers in das eines „Chefkommissars für Wälder und Forste“ umgemünzt.<ref name="NichollsA10" /> Gerichts- und Juryraum wurden in ein Klassenzimmer einer örtlichen Schule umgewandelt,<ref name="CurnowJohnson95" /><ref name="Thomas59" /> auch wenn gelegentlich in der Kapelle Enteignungsverhandlungen abgehalten wurden und die Burg ihre Funktion als Gefängnis bis 1842 behielt, als die verbleibenden Insassen in das Gefängnis von Littledean überstellt wurden.<ref name="Thomas59" />
20. und 21. Jahrhundert[Bearbeiten]
Das Torhaus und die Gebäude im Burghof wurden 1906 wieder bewohnbar gemacht und wurden 1948 zu einer Jugendherberge umgestaltet. 1961 wurde der Burggraben teilweise verfüllt und in einen Garten verwandelt.<ref name="Pastscape" /> English Heritage hat St Briavels Castle als historisches Bauwerk I. Grades gelistet, und es gilt als Scheduled Monument.<ref name="Pastscape" /> Das gesamte Gelände ist öffentlich zugänglich und wird von English Heritage verwaltet.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Remfry1"> P. M. Remfry: Saint Briavels Castle, 1066 to 1331. SCS Publishing, Worcester 1995. ISBN 1-899376-05-4. S. 1. </ref> <ref name="CurnowJohnson91"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 91. </ref> <ref name="Urban503"> Sylvanus Urban (Hrsg.): The Gentleman's Magazine and Historical Chronicle. Nicholls, London 1832. S. 503. </ref> <ref name="Remfry8"> P. M. Remfry: Saint Briavels Castle, 1066 to 1331. SCS Publishing, Worcester 1995. ISBN 1-899376-05-4. S. 8. </ref> <ref name="Verey333"> David Verey: The Buildings of England: Gloucestershire: the Vale and the Forest of Dean. London: Penguin Books, London 1992 (1970). ISBN 0-14-071041-8. S. 333. </ref> <ref name="CurnowJohnson92"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 92. </ref> <ref name="CurnowJohnson93"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 93. </ref> <ref name="CurnowJohnson94"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 94. </ref> <ref name="CurnowJohnson95"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 95. </ref> <ref name="CurnowJohnson9698"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 96, 98. </ref> <ref name="CurnowJohnson97"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 97. </ref> <ref name="Pettifer80"> Adrian Pettifer: English Castles: A Guide by Counties. Boydell Press, Woodbridge 1995. ISBN 978-0-85115-782-5. S. 80. </ref> <ref name="Verey332"> David Verey: The Buildings of England: Gloucestershire: the Vale and the Forest of Dean. London: Penguin Books, London 1992 (1970). ISBN 0-14-071041-8. S. 332. </ref> <ref name="CurnowJohnson99"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 99. </ref> <ref name="King119"> David James Cathcart King: The Castle in England and Wales: an Interpretive History. Croom Helm, Beckenham 1988. ISBN 978-0-918400-08-6. S. 119. </ref> <ref name="CurnowJohnson100"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 100. </ref> <ref name="Pettifer9697"> Adrian Pettifer: English Castles: A Guide by Counties. Boydell Press, Woodbridge 1995. ISBN 978-0-85115-782-5. S. 96–97. </ref> <ref name="Thompson114"> M. W. Thompson: The Rise of the Castle. Cambridge University Press, Cambridge 1991. ISBN 978-0-521-08853-4. S. 114. </ref> <ref name="Remfry2"> P. M. Remfry: Saint Briavels Castle, 1066 to 1331. SCS Publishing, Worcester 1995. ISBN 1-899376-05-4. S. 2. </ref> <ref name="Emery15"> Anthony Emery: Greater Medieval Houses of England and Wales, 1300–1500: Southern England. Cambridge University Press, Cambridge 2006. ISBN 978-0-521-58132-5. S. 15. </ref> <ref name="Huscroft97"> Richard Huscroft: Ruling England, 1042–1217. Pearson, Harlow 2005. ISBN 978-0-582-84882-5. S. 97. </ref> <ref name="Pounds200"> Norman John Greville Pounds: The Medieval Castle in England and Wales: a social and political history. Cambridge University Press, Cambridge 1990. ISBN 978-0-521-45828-3. S. 200. </ref> <ref name="Rudge22"> Thomas Rudge: The history of the county of Gloucester brought down to the year 1803. Harris, Gloucester 1803. S. 22. </ref> <ref name="Remfry3"> P. M. Remfry: Saint Briavels Castle, 1066 to 1331. SCS Publishing, Worcester 1995. ISBN 1-899376-05-4. S. 3. </ref> <ref name="CurnowJohnson96"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 96. </ref> <ref name="CurnowJohnson98"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 98. </ref> <ref name="NichollsA11"> Henry George Nicholls: The Forest of Dean: an Historical and Descriptive Account. John Murray, London 1858. S. 11. </ref> <ref name="Huscroft173"> Richard Huscroft: Ruling England, 1042–1217. Pearson, Harlow 2005. ISBN 978-0-582-84882-5. S. 173. </ref> <ref name="Birrell149"> Jean Birrell: Forest Law and the Peasantry in the Later Thirteenth Century in Peter Coss, S.D. Lloyd (Hrsg.): Thirteenth Century England II Proceedings of the Newcastle Upon Tyne Conference 1987. Boydell Press, Woodbridge 1988. ISBN 978-0-85115-513-5. S. 149. </ref> <ref name="Birrell154"> Jean Birrell: Forest Law and the Peasantry in the Later Thirteenth Century in Peter Coss, S.D. Lloyd (Hrsg.): Thirteenth Century England II Proceedings of the Newcastle Upon Tyne Conference 1987. Boydell Press, Woodbridge 1988. ISBN 978-0-85115-513-5. S. 154. </ref> <ref name="Pugh79"> Ralph B. Pugh: Imprisonment in Medieval England. Cambridge University Press, Cambridge 1968. S. 79. </ref> <ref name="Pounds108"> Norman John Greville Pounds: The Medieval Castle in England and Wales: a social and political history. Cambridge University Press, Cambridge 1990. ISBN 978-0-521-45828-3. S. 108. </ref> <ref name="Pounds110"> Norman John Greville Pounds: The Medieval Castle in England and Wales: a social and political history. Cambridge University Press, Cambridge 1990. ISBN 978-0-521-45828-3. S. 110. </ref> <ref name="Pounds109"> Norman John Greville Pounds: The Medieval Castle in England and Wales: a social and political history. Cambridge University Press, Cambridge 1990. ISBN 978-0-521-45828-3. S. 109. </ref> <ref name="Pounds146"> Norman John Greville Pounds: The Medieval Castle in England and Wales: a social and political history. Cambridge University Press, Cambridge 1990. ISBN 978-0-521-45828-3. S. 146. </ref> <ref name="Remfry4"> P. M. Remfry: Saint Briavels Castle, 1066 to 1331. SCS Publishing, Worcester 1995. ISBN 1-899376-05-4. S. 4. </ref> <ref name="Pounds88"> Norman John Greville Pounds: The Medieval Castle in England and Wales: a social and political history. Cambridge University Press, Cambridge 1990. ISBN 978-0-521-45828-3. S. 88. </ref> <ref name="CurnowJohnson99103"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 99, 103. </ref> <ref name="CurnowJohnson103"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 103. </ref> <ref name="CurnowJohnson9498"> P. E. Curnow, E. A. Johnson: St Briavels Castle in Chateau Gaillard: études de castellologie médiévale. Centre de Recherches Archéologiques Médiévales, Caen 1985. ISBN 978-2-902685-01-1. S. 94, 98. </ref> <ref name="Weir129"> Alison Weir: Queen Isabella: She-Wolf of France, Queen of England. Pimlico Books, London 2006. ISBN 978-0-7126-4194-4. S. 129. </ref> <ref name="MacKenzie323"> James Dixon MacKenzie: The Castles of England: Their Story and Structure. General Books LLC, 2009 (1896). ISBN 978-1-150-51044-1. S. 323. </ref> <ref name="Vicker117"> Kenneth H. Vicker: England in the Later Middle Ages. Methuen, London 1961. S. 117. </ref> <ref name="Fryde176"> Natalie Fryde: The Tyranny and Fall of Edward II 1321-1326. Cambridge University Press, Cambridge 2004. ISBN 978-0-521-54806-9. S. 176. </ref> <ref name="Weir255"> Alison Weir: Queen Isabella: She-Wolf of France, Queen of England. Pimlico Books, London 2006. ISBN 978-0-7126-4194-4. S. 255. </ref> <ref name="Weir257"> Alison Weir: Queen Isabella: She-Wolf of France, Queen of England. Pimlico Books, London 2006. ISBN 978-0-7126-4194-4. S. 257. </ref> <ref name="Dunn59"> Alaistair Dunn: The Politics of Magnate Power in England and Wales, 1389-1413. Oxford University Press, Oxford 2003. ISBN 978-0-19-926310-3. S. 59. </ref> <ref name="Hicks31"> Michael Hicks: Warwick the Kingmaker. Blackwell, Oxford 2002. ISBN 978-0-631-23593-4. S. 31. </ref> <ref name="NichollsB14"> Henry George Nicholls: The Personalities of the Forest of Dean. Fineleaf Editions, 2009 (1863). ISBN 978-0-9534437-2-7. S. 14. </ref> <ref name="NichollsB16"> Henry George Nicholls: The Personalities of the Forest of Dean. Fineleaf Editions, 2009 (1863). ISBN 978-0-9534437-2-7. S. 16. </ref> <ref name="BrayleyTombleson"> Edwar William Brayley, William Tombleson: A Series of Views of the Most Interesting Remains of Ancient Castles of England and Wales. Longman, London 1823. </ref> <ref name="Storer2"> James Sargant Storer: Antiquarian and Topographical Cabinet, Containing a Series of Elegant Views of the Most Interesting Objects of Curiosity in Great Britain. Clarke, London 1808. S. 2. </ref> <ref name="Pastscape"> St Briavels Castle. Pastscape. Historic England. English Heritage. Abgerufen am 17. Oktober 2016. </ref> <ref name="Thomas59"> William Heard Thomas: (1839) Tinterne and its Vicinity. Hamilton and Adams, Bristol 1839. S. 59. </ref> <ref name="King5"> David James Cathcart King: The Castle in England and Wales: an Interpretive History. Croom Helm, Beckenham 1988. ISBN 978-0-918400-08-6. S. 5. </ref> <ref name="Brown182"> James Baldwin Brown: Memoirs of the Public and Private Life of John Howard, the Philanthropist. 2. Auflage. Thomas, London 1823. S. 182. </ref> <ref name="NichollsA122"> Henry George Nicholls: The Forest of Dean: an Historical and Descriptive Account. John Murray. London 1858. S. 122. </ref> <ref name="NichollsA112"> Henry George Nicholls: The Forest of Dean: an Historical and Descriptive Account. John Murray. London 1858. S. 112. </ref> <ref name="Fisher13"> Chris Fisher: Custom, Work and Market Capitalism: the Forest of Dean Colliers, 1788–1888. Croom Helm, London 1981. ISBN 978-0-7099-1001-5. S. 13. </ref> <ref name="NichollsA113"> Henry George Nicholls: The Forest of Dean: an Historical and Descriptive Account. John Murray. London 1858. S. 113. </ref> <ref name="HouseOfLords40"> House of Lords: The Sessional papers of the House of Lords: Volume XI, the Prisons of England; Prisons of Ireland. Her Majesty’s Stationery Office. London 1838. S. 40. </ref> <ref name="SEPD175"> Society for the Improvement of Prison Discipline and for the Reformation of Juvenile Offenders: The Seventh Committee Report. Cornhill, London 1827. S. 175. </ref> <ref name="NichollsA113114"> Henry George Nicholls: The Forest of Dean: an Historical and Descriptive Account. John Murray. London 1858. S. 113–114. </ref> <ref name="NichollsA114"> Henry George Nicholls: The Forest of Dean: an Historical and Descriptive Account. John Murray. London 1858. S. 114. </ref> <ref name="SatMag218"> The Saturday Magazine. No. 413, December 1838. Parker, London 1838. S. 218. </ref> <ref name="NichollsA10"> Henry George Nicholls: The Forest of Dean: an Historical and Descriptive Account. John Murray. London 1858. S. 10. </ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- St Briavels Castle. English Heritage.
- YHA St Briavels Castle. Youth Hostel Association.
- St Briavels Castle. Anglo-Norman Castles.
- St Briavels Castle. Gatehouse Gazetteer.
Koordinaten: 51° 44′ 19″ N, 2° 38′ 31,9″ W
{{#coordinates:51,7386|−2,6422|primary
|dim=
|globe=
|name=
|region=GB
|type=landmark
}}