Starkholzbach
Starkholzbach Stadt Schwäbisch Hall
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Starkholzbach 49° 5′ N, 9° 40′ O
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| Höhe: | 374 m ü. NN | |||||
| Eingemeindet nach: | Bibersfeld | |||||
| Vorwahl: | 0791 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Starkholzbach ist ein Weiler im Stadtteil Bibersfeld der Stadt Schwäbisch Hall im gleichnamigen Landkreis im nordöstlichen Baden-Württemberg.
Geographie[Bearbeiten]
Der kleine Weiler mit weniger als zwanzig Hausnummern und etlichen landwirtschaftlichen Nebengebäuden liegt auf einem niedrigen Hügelzug etwa einen Kilometer westlich der Bibers am Fuß des Mainhardter Waldes, dessen Hangwälder etwa einen halben Kilometer weiter im Westen einsetzen. Der rechte Biberszufluss Starkholzbach entwässert die Umgebung, darunter auch den keine hundert Meter südlich der Häuser beginnenden Starkholzbacher See, sommers ein Badegewässer mit Strand, Stegen und Liegewiesen.<ref name="Haller Tagblatt 2009-02-09" /><ref name="Haller Tagblatt 2009-02-06" /><ref>mainhardterwald.de</ref> Die übrige umgebende Flur wird landwirtschaftlich genutzt, die Äcker nehmen die Hochlagen über den eher feuchten und als Grünland genutzten Niederungen ein. Erschlossen wird der Weiler von der K 2592, die von Bibersfeld im Südosten nach Michelfeld im Nordosten führt.
Geschichte[Bearbeiten]
Beim früher Starkelsbach genannten Ort – der Name wurde nach einem Personennamen gebildet – lag laut Eugen Gradmann eine abgegangene Burg der Herren von Starkelsbach (1386).<ref name="Gradmann" /><ref>Die TK25-6924 verzeichnet knapp einen Kilometer südlich des Dorfkerns von Bibersfeld ein Gewann Burggraben, rechts der Bibers und südlich des von dieser Seite zulaufenden Sülzbachs.</ref> Ursprünglich Mannlehen, gelangte der Weiler ab dem 14. Jahrhundert nach und nach an den Abt des Klosters Comburg,<ref name="Moser185" /> zu Comburg gehörte er dann bis 1806, unterstand jedoch Haller Hoheit im Amt Rosengarten des Landterritoriums der Reichsstadt Hall. Starkholzbach war Teil der evangelischen Pfarre Michelfeld.<ref name="Moser181" /> 1822 hatte es 29 Einwohner,<ref name="Einwohner 1822" /> und 1847 war die Einwohnerzahl auf 44 gestiegen, die alle evangelisch waren.<ref name="Moser185" /> 1862 wurden 39 registriert.<ref name="Einwohner 1862" /> 1972 wurde Starkholzbach mit Bibersfeld bei der Gemeindereform nach Schwäbisch Hall eingemeindet.
Weblinks[Bearbeiten]
- Karte von Starkholzbach mit See auf: <ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Haller Tagblatt 2009-02-09"> Tobias Würth: Wir machens’ für 150.000 Euro. In: Haller Tagblatt. 9. Februar 2009, S. 15 (starkholzbachersee.de [PDF]). </ref> <ref name="Haller Tagblatt 2009-02-06"> Tobias Würth: See soll bis Sommer 2009 saniert sein. In: Haller Tagblatt. 6. Februar 2009, S. 15 (starkholzbachersee.de [PDF]). </ref> <ref name="Gradmann"> Vorlage:KunstAltDenk-SHA </ref> <ref name="Einwohner 1822"> J. D. Memminger (Hrsg.): Württembergische Jahrbücher für vaterländische Geschichte, Geographie, Statistik und Topographie. Erstes Heft. F. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1822, S. 164 (Starkholzbach in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Moser181"> Rudolf Moser: Beschreibung des Oberamts Hall. Mit einer Karte des Oberamts, einer Ansicht von Hall und vier Tabellen. In: Beschreibung des Königreichs Württemberg. Band 23. Cotta, Stuttgart / Tübingen 1847, S. 181 (books.google.de). </ref> <ref name="Moser185"> Rudolf Moser: Beschreibung des Oberamts Hall: mit einer Karte des Oberamts, einer Ansicht von Hall und vier Tabellen. In: Beschreibung des Königreichs Württemberg. Band 23. Cotta, 1847, S. 185 (books.google.de). </ref> <ref name="Einwohner 1862"> Königl. statistisch-topographisches Bureau (Hrsg.): Königlich-Württembergisches Hof- und Staats-Handbuch. Karl Aue, Stuttgart 1862, S. 384 (7. Starkholzbach in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> </references>