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State Security Agency

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Die State Security Agency (SSA; deutsch etwa: „Staatssicherheitsbehörde“) ist die Behörde der Republik Südafrika für die nicht-militärischen Nachrichtendienste. Sie wurde im Oktober 2009 gegründet und fasst mehrere frühere Nachrichtendienste zusammen.

Struktur und Aufgaben[Bearbeiten]

Die SSA hat ihren Sitz im Musanda Complex in Pretoria<ref>State Security [Department of]. South African Government, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. August 2016; abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Adressenliste der SSA).</ref> und umfasst folgende sechs Unterabteilungen:<ref name="agency">About Us. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. August 2016; abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Selbstbeschreibung der SSA).</ref>

  • Domestic Branch (etwa: „Inlandsabteilung“), ehemals National Intelligence Agency, in der 1994 auch die Nachrichtendienste von African National Congress und Pan Africanist Congress sowie mehrerer Homelands aufgingen, Inlandsgeheimdienst
  • Foreign Branch (etwa: „Auslandsabteilung“), ehemals South African Secret Service, Auslandsgeheimdienst
  • South African National Academy of Intelligence (SANAI, etwa: „Südafrikanische nationale Akademie der Nachrichtendienste“), gegründet 2003 in Mafikeng, Ausbildungsstätte
  • Office for Interception Centres (OIC, etwa: „Amt für Überwachungszentren“)
  • Electronic Communications Security (Pty) Ltd. (ehemals COMSEC), soll die informationelle Sicherheit der Kommunikation innerhalb der Staatsorgane gewährleisten
  • National Communications Centre, zuständig für die allgemeine Überwachung, etwa durch Abhörmaßnahmen

Das Computer Security Incident Response Team (CSIRT, etwa: „Computersicherheits-Eingreifteam“) dient vor allem der Sicherung der Computersysteme der Staatsorgane.<ref>CSIRT. In: ssa.gov.za. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Aufgaben der SSA sind der Kampf gegen Terrorismus, Sabotage, Subversion, Spionage und organisierte Kriminalität.<ref name="agency" /> Gesetzliche Grundlage ist unter anderem der Intelligence Services Act 65 of 2002. Die Gründung erfolgte aufgrund der Presidential Proclamation No R 59 of 2009.<ref name="over">Legislation and Oversight. In: ssa.gov.za. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die SSA wird von einem Director-General („Generaldirektor“) geleitet und untersteht dem Ministry of State Security (etwa: „Ministerium für Staatssicherheit“). 2015/2016 betrug das Budget rund 4,3 Milliarden Rand.<ref>Estimates of National Expenditure 2015. (PDF) Abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Haushaltsplan des Finanzministeriums).</ref>

Koordination der Nachrichtendienste[Bearbeiten]

Das 1994 gebildete National Intelligence Co-ordinating Committee (NICOC; etwa: „Nationales Geheimdienst-Koordinierungskomitee“) koordiniert alle südafrikanischen Nachrichtendienste.

Dem NICOC gehören neben dem Director-General der SSA die folgenden Amtsträger an:

  • Coordinator of Intelligence als Vorsitzender des Komitees
  • Director der National Intelligence Agency
  • Director des South African Secret Service
  • Head des Crime Intelligence, einer Abteilung des South African Police Service
  • Chief der South African National Defence Force Intelligence Division<ref>NICOC. In: globalsecurity.org. John Pike, abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kontrollorgane[Bearbeiten]

Das Office of the Inspector-General of Intelligence (OIGI; etwa: „Amt des Generalinspekteurs der Nachrichtendienste“) beaufsichtigt die State Security Agency.<ref name="over" /> Nachdem 2015 der Inspector-General of Intelligence zurückgetreten war, wurde er nicht ersetzt.

Das parlamentarische Kontrollgremium der SSA, das Joint Standing Committee on Intelligence (JSCI), besteht aus Abgeordneten der sechs größten Fraktionen in der Nationalversammlung.<ref name="over" />

Geschichte[Bearbeiten]

Leiter der SSA:

Im Juni 2016 wurde bekannt, dass die Vorläufer der SSA einen Agenten an hoher Stelle im Lonmin-Konzern platziert hatten, der in den blutig verlaufenden Bergarbeiterstreik 2012 verwickelt war.<ref>Pieter-Louis Myburgh: Spy boss quits SSA. In: news24.com. 19. August 2016, abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Agent betrieb auf Staatskosten die Gründung einer Gewerkschaft, die der streikführenden Association of Mineworkers and Construction Union Konkurrenz machen sollte, und verweigerte bewusst Verhandlungen zur Lösung des Konflikts.<ref>Marianne Thamm: Shadow play state security Marikana and a bogus union. In: Daily Maverick. 2. Juni 2016, abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die SSA-Generaldirektorin Sonto Kudjoe trat im August 2016 zurück.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />