Der erste „Steckebürer“ war ein „Johan an dem Steckelboirn“, der seinen Lebensunterhalt mit der Aufzucht und Mast von Schweinen verdiente. Er lebte mit seiner Familie in der Nähe einer Quelle („Born“), des Ursprunges von Steckenborn, an der heutigen Bornstraße. Vieles hat sich in diesen 500 Jahren getan. Die Landwirtschaft, vormals Haupterwerb der Einwohner, beschränkt sich mittlerweile auf drei bäuerliche Großbetriebe. Daneben gibt es einige Handwerksbetriebe aus verschiedenen Sparten.
Zu Steckenborn gehört der Ortsteil Hechelscheid. Dieser wurde am 1. April 1957 nach vorherigem Gemeinderatsbeschluss und einer Abstimmung der Hechelscheider Bevölkerung durch ein Landesgesetz der Gemeinde Steckenborn angegliedert.<ref>Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen, Jg. 1957, S. 87.</ref> Vor 1957 gehörte Hechelscheid zur Gemeinde Rurberg.
Bis Ende 1971 gehörte Steckenborn als eigenständige Gemeinde zum ebenfalls aufgelösten Kreis Monschau (siehe Aachen-Gesetz). Am 1. Januar 1972 wurde Steckenborn nach Simmerath eingemeindet.<ref></ref>
Seit 1720 existiert die Pfarrgemeinde St. Appollonia.