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Steffen Freiberg

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Datei:2025-12-19 Sitzung des Landtages Brandenburg by Sandro Halank–007.jpg
Steffen Freiberg, 2025

Steffen Freiberg (* 23. September 1981 in Rostock, Deutsche Demokratische Republik) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 2023 bis 2026 Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 2000 in Rostock nahm Freiberg ein Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie Anglistik/Amerikanistik an der Universität Rostock auf, welches er 2004 mit dem Bakkalaureus Artium und 2007 mit dem Magister Artium abschloss. Währenddessen war er von 2002 bis 2003 Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses seiner Universität.

Freiberg ist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.<ref>Es sind „Dinge liegengeblieben“: Steffen Freiberg (SPD) soll Brandenburgs neuer Bildungsminister werden. In: tagesspiegel.de. 17. April 2023, abgerufen am 17. April 2023.</ref> 2006 wurde er Referent in der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern für Umwelt, Verbraucherschutz und Rechtsextremismus, 2007 Referent für Landtagsangelegenheiten im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung von Mecklenburg-Vorpommern und bis 2008 zugleich Stellvertreter der Büroleiterin. Im Jahr 2008 wechselte er in die Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, wo er Referatsleiter für Landtagsangelegenheiten wurde. 2011 wurde er Leiter des Ministerbüros von Mathias Brodkorb im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur von Mecklenburg-Vorpommern.

Im November 2016 wurde Steffen Freiberg von Ministerin Birgit Hesse zum Staatssekretär für Schulen und politische Bildung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Kabinett Sellering III (Mecklenburg-Vorpommern) berufen.<ref>35-Jähriger ist neuer Bildungsstaatssekretär. In: ostsee-zeitung.de. Ostsee-Zeitung, 22. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. November 2016; abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref><ref>Ministerpräsident Sellering ernennt Steffen Freiberg zum Staatssekretär. In: Bundespresseportal. regierung-mv.de, 23. November 2016, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref> Bettina Martin übernahm ihn 2019 in dieser Funktion. Mit dem Amtsantritt des Kabinetts Schwesig II am 15. November 2021 wurde er im Alter von 40 Jahren in den einstweiligen Ruhestand versetzt.<ref>Staatskanzlei Mecklenburg Vorpommern: Schwesig ernennt Staatssekretärinnen und Staatssekretäre. 15. November 2021, abgerufen am 16. November 2021.</ref> Zuletzt war der Stand der Digitalisierung von Schulen im Land stark kritisiert worden, die trotz des digitalen Rahmenplans<ref>Rahmenplan Digitale Kompetenzen. Abgerufen am 17. November 2021.</ref> weit hinter den Möglichkeiten zurückgeblieben seien.<ref>Digitalisierung: So hat MV die Schulen beim schnellen Internet vergessen. In: nordkurier.de. Nordkurier, 3. August 2021, abgerufen am 17. November 2021.</ref>

Vom 10. Januar 2022 bis zum 10. Mai 2023 war er Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.<ref>Wechsel im Bildungsministerium. Abgerufen am 22. Dezember 2021.</ref><ref>Anja Boudon neue Staatssekretärin für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz / Steffen Freiberg neuer Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport. Staatskanzlei Brandenburg, 4. Januar 2022, abgerufen am 5. Januar 2022.</ref> Nach dem Rücktritt der Ministerin Britta Ernst am 17. April 2023 wurde er am 10. Mai 2023 zum Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg im Kabinett Woidke III ernannt und am 11. Dezember 2024 im Kabinett Woidke IV im Amt bestätigt.<ref>Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst tritt zurück. In: rbb24.de. 17. April 2023, abgerufen am 17. April 2023.</ref><ref>Steffen Freiberg ist neuer Minister für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg. In: mbjs.brandenburg.de. 10. Mai 2023, abgerufen am 11. Mai 2023.</ref> Im Zuge der Bildung des Kabinetts Woidke V am 18. März 2026 schied er aus dem Ministeramt aus, sein Nachfolger wurde Gordon Hoffmann. Kontrovers diskutiert wurde während seiner Amtszeit die Maßnahme der Erhöhung der Lehrverpflichtung für alle Lehrkräfte um eine Stunde pro Woche ab Februar 2026, die nach seinen Angaben mit einem Abbau von Verwaltungstätigkeiten kompensiert worden sei.<ref>Lehrkräfte müssen bald eine Wochenstunde mehr unterrichten – Entlastung? „Nicht genug“. In: News4teachers. 1. Februar 2026, abgerufen am 2. Februar 2026.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Steffen Freiberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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