Zum Inhalt springen

Steim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein STEIM oder Studio voor Elektro-Instrumentale Muziek (1969–2021) war ein Zentrum zur Erforschung und Entwicklung neuer Instrumente für elektronische Musik und Medienkunst mit Sitz in Amsterdam in den Niederlanden. Es hatte seit 1991 ein Artist-in-Residence-Programm für internationale Künstler und veranstaltete Konzerte, Ausstellungen und Workshops.

Geschichte[Bearbeiten]

STEIM wurde 1969 von Misha Mengelberg, Louis Andriessen, Peter Schat, Dick Raaymakers, Jan van Vlijmen, Reinbert de Leeuw und Konrad Boehmer gegründet. Der erste Ort des STEIM war das Prinseneiland in Amsterdam. 1971 zog das Studio in den Groenburgwal ins Stadtzentrum. Von 1986 bis 2016 befand es sich in der Achtergracht 19, mit drei Studios, einem Konzertraum, mehreren Arbeits- und Büroräume sowie einem Gästehaus,<ref>Otto, Andreas: Dutch Touch. Das SensorLab und The Hands als elektro-instrumentale Pionierentwicklungen des STEIM in den Jahren 1984–2000. Leuphana Universität Lüneburg, 2017.</ref> zwischen 2016 und 2021 in der Schipluidenlaan 12 (beim Bahnhof Amsterdam Lelylaan). 2021 wurde STEIM aufgrund einer fehlenden Finanzierung geschlossen.

Entwicklungen[Bearbeiten]

Datei:Crackle Box.jpg
Crackle Box
Datei:Michel Waisvisz - The Hands - 2006.jpeg
The Hands

Hardware[Bearbeiten]

Software[Bearbeiten]

  • Lick Machine von Frank Baldé (1989–1995)
  • LiSa von Michel Waisvisz und Frank Baldé
  • Big Eye von Tom Demeyer (1995–2001)
  • Image/ine von Steina Vasulka und Tom Demeyer (1996–2001)
  • MIDI Joy von Frank Baldé (1997–2002)
  • JunXion von Michel Waisvisz und Frank Baldé

Direktoren[Bearbeiten]

Künstlerische Leiter[Bearbeiten]

Eingeladene Künstler[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jacqueline Oskamp: Onder stroom: geschiedenis van de elektronische muziek in Nederland. Ambo/Anthos 2011

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />