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Steinbach (Marktleugast)

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Steinbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(115)&title=Steinbach 50° 9′ N, 11° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(115) 50° 9′ 13″ N, 11° 38′ 54″ O
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Höhe: 532 m ü. NHN
Einwohner: 115 (2015)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Postleitzahl: 95352
Vorwahl: 09255
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Steinbach (Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.[ˈʃtaɪ̯nˌbax] <phonos file="De-Steinbach.ogg"></phonos>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Marktleugast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Steinbach liegt in der Gemarkung Marienweiher.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Januar 2025.</ref>

Geografie[Bearbeiten]

Das Dorf liegt im Tal des Steinbachs, der südlich des Ortes entspringt, dann in Richtung Westen fließt und eine Kette von Weihern speist und als linker Zufluss in den Großen Koserbach mündet. Im Nordosten erhebt sich der Brand (570 m ü. NHN), im Südosten die Steinbacher Höhe (615 m ü. NHN) und im Süden die Filshöhe (584 m ü. NHN). Die Kreisstraße KU 27 führt nach Roth (1,7 km östlich) bzw. nach Marienweiher (1,2 km nordwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hanauerhof (1,4 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

1343 erwarb das Kloster Langheim vom Hochstift Bamberg den „Wasserhof“.<ref>K.-L. Lippert: Landkreis Stadtsteinach, S. 103.</ref><ref>O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 651.</ref> Der eigentliche Ort entstand erst später.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Steinbach aus 19 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast aus. Grundherren waren das Kastenamt Stadtsteinach (1 Wirtshaus, 4 Höfe, 3 Sölden, 4 halbe Sölden, 3 Tropfhäuser) und die Realgemeinde Steinbach (4 Tropfhäuser).<ref name="G94">Vorlage:Guttenberg Hofmann Stadtsteinach</ref>

Mit dem Gemeindeedikt wurde Steinbach dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Marienweiher und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Marienweiher zugewiesen.<ref name="G135">Vorlage:Guttenberg Hofmann Stadtsteinach</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Steinbach am 1. Januar 1977 in die Gemeinde Marktleugast eingegliedert.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

  • Haus Nr. 1: Ehemaliger Wirtschaftshof des Herrensitzes
  • Haus Nr. 5: Türrahmungen
  • Haus Nr. 22: Türrahmung
  • Eine Marter, Marterfragmente und ein Wegkreuz

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Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 001802 001818 001819 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 68 172Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. * 230Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. + 226 217 168 142 231 120 111 104
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 21 24 25 28 26 25 27 27
Quelle <ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 427.</ref> <ref name="G135"/> <ref>Vorlage:Ober-Mainkreis 1820</ref> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 940, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1114, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1060 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1113 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1149 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 994 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 730 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 162 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 315 (Digitalisat).</ref>

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inklusive Hanauerhof und Roth
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inklusive Roth

2015 gab es 115 Einwohner in 42 Haushalten.

Religion[Bearbeiten]

Steinbach ist katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Bartholomäus und Martin (Marktleugast) gepfarrt.<ref name="G94"/> Seit dem 19. Jahrhundert gehören die Katholiken zur Pfarrei Mariä Heimsuchung in Marienweiher.<ref name="OV 1861"/>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

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