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Stephan Geene

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Stephan Geene (* 1961 in Bonn<ref>Stephan Geene. Ballhaus Naunynstraße, 2025, abgerufen am 16. Juni 2025.</ref>) ist ein deutscher Regisseur, Übersetzer, Autor und Lehrbeauftragter.

Leben[Bearbeiten]

Geene gründete 1983 zusammen mit Sabeth Buchmann die Künstler-Gruppe minimal club in München. Die Gruppe erstellte zahlreiche Theaterstücke und Videoinstallationen und wurde zum Theaterfestival München 1985 und wiederholt zum Steirischen Herbst (1997 und 1991) eingeladen, zu denen Geene die Texte schrieb.<ref>minimal club auf museum moderner kunst stiftung ludwig wien (mumok.at)</ref>

1989 zog er nach Berlin und agierte dort als Künstler und Kurator, unter anderem bei Kunst-Werke Berlin (1993)<ref>A. Schmidt-Burkhardt (2014) Die Kunst der Diagrammatik transcript-Verlag S. 147</ref>, der Shedhalle Zürich<ref>Isabelle Graw (1999) Texte zur Kunst Band 9 Seite 2016</ref> und dem Kunstverein München. 1996 war er Gründungsmitglied von b books.<ref>Stephan Geene auf Haus der Kulturen der Welt hkw.de</ref>

Nach mehreren Kurzfilmen, unter anderem mit Judith Hopf, stellte er 2007 seinen ersten Spielfilm fertig, After Effect, unter anderem mit Sabine Timoteo, Lars Eidinger und Laura Tonke, der beim Filmfest Oldenburg Premiere hatte. 2014 wurde sein zweiter Spielfilm Umsonst im Rahmen des „Forum expanded“ auf der Berlinale uraufgeführt.<ref>Film: „Umsonst“: Kreuzberger Treibsand Der Tagesspiegel vom 11. Juli 2014</ref><ref name="berlinale">umsonst Berlinale.de Filmdatenblatt s. a. letzter Abschnitt: zum Autor</ref><ref>K. Riesselmann: Ein partout merkwürdiger Film. TAZ vom 2. Juli 2008</ref>

2017 hat sein Theaterstück mutwillig, Shayne beim Donaufestival Krems Premiere, mit und über Ricky Shayne.<ref>mutwillig, Shane Donaufestival Krems auf b-books.de</ref>

Seit den 1990er Jahren ist er als Übersetzer tätig, zuletzt vor allem die Schriften von Jacques Derrida, Paul B. Preciado, Jacques Rancière und Maurizio Lazzarato.<ref name="berlinale" />

Zwischen 2006 und 2009 war Geene Advising researcher an der Jan van Eyck-Academy in Maastricht für Film, Avantgarde, and Biopolitics. Seitdem unterrichtet er Theorie und Geschichte des Fernsehens an der Beuth Hochschule in Berlin.<ref>Lehrveranstaltung an der Beuth Hochschule für Technik</ref>

1998 erschien sein Buch money aided ich-design. René Pollesch machte das Buch 2003 zur Textgrundlage seines Stückes Soylent Green ist Menschenfleisch.<ref>Interview mit René Pollesch, Welt am Sonntag 5. Januar 2003</ref>

Schriften[Bearbeiten]

  • money aided ich-design, Berlin, 1998, ISBN 978-3-933557-03-2
  • film avantgarde biopolitic. Herausgegeben zusammen mit Sabeth Buchmann und Helmut Draxler, Wien 2009, ISBN 978-3-85160-134-3.<ref>Rezension von Bettina Klix auf arthist.net</ref>

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2003: BEI MIR ZU DIR (tv low dunkel), mit Judith Hopf
  • 2007: After Effect
  • 2014: Umsonst
  • 2019: SHAYNE (6-teilige Mini-Serie)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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