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Stephan von Nepi

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Stephan von Nepi (lat. Stephanus Nepesinus) (* um 868; † um 896)<ref name="reg285"> Regesta Imperii (Abgerufen am 24. Januar 2015)</ref> war Bischof<ref>Paul Hinschius: System des katholischen Kirchenrechts mit besonderer Rücksicht auf Deutschland, Berlin, 1869, S. 325</ref> der italienischen Gemeinde Nepi.

Leben[Bearbeiten]

Es ist nur Weniges über sein Leben bekannt.

Im Jahre 867 wurde er durch Kaiser Ludwig II. zusammen mit Johannes Hymmonides und Gauderich von Velletri aus Rom verbannt, jedoch auf Bitten Papst Hadrians II. zu Anfang des darauf folgenden Jahres begnadigt.<ref name="reg285"/>

Später gehörte er zusammen mit Johannes Hymmonides und Anastasius Bibliothecarus zur päpstlichen Gesandtschaft am Vierten Konzil von Konstantinopel (869–870),<ref>Louis Duchesne (Hrsg.): Le Liber Pontificalis, Band II, S. 176, Paris, 1892</ref> auf dem unter anderem der Fall des Patriarchen von Konstantinopel Photios' I. verhandelt wurde.<ref>Joseph Hergenröther: Photius, Patriarch von Constantinopel, Regensburg, 1867, S. 382</ref> Dieser wurde einige Zeit später in Rom durch Hadrian im Beisein Stephans exkommuniziert und verdammt.<ref>Joseph Hergenröther: Photius, Patriarch von Constantinopel, Regensburg, 1867, S. 41</ref>

Vor dem Konzil von Konstantinopel (879–880) unterstützte er jedoch mit Billigung Papst Johannes' VIII. die Rehabilitierung Photios' I.<ref>Joseph Hergenröther: Photius, Patriarch von Constantinopel, Regensburg, 1867, S. 382</ref>

Quellen[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

<references />