Stephen Beck
Stephen Beck (* 1950 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Videokünstler.<ref>Katalog zur documenta 6: Band 1: Malerei, Plastik und Performance; Kassel, Seite 328, 1977 ISBN 3-920453-00-X</ref>
Leben[Bearbeiten]
Beck wurde in Chicago geboren und interessierte sich früh für elektronisches Spielzeug und Radios. Die erste Idee für seine späteren Videobilder hatte er schon als Kind, indem er die Augen schloss und das so entstehende Bild bewusst wahrnahm. In den 1960er Jahren kamen Erfahrungen mit Halluzinogenen hinzu.<ref>experimental television center, Paul Mannion Stephen Beck, abgerufen am 10. Mai 2015 (englisch).</ref> Stephen Beck absolvierte ein Studium als Ingenieur an der University of California, Berkeley. Elektronik und Elektronische Musik studierte er an der Universität von Illinois.<ref>Medien Kunst Netz Stephen Beck, abgerufen am 10. Mai 2015.</ref> Beck begann während seiner Studienzeit in Illinois mit Licht zu experimentieren. Mehrere Jahre war er als Techniker im experimentellen Musikstudio der Universität tätig. 1971, während eines Artist in Residence Programms am „National Center for Experiments in Television“ (NCET) in San Francisco, entwickelte Stephen Beck den „Direct Video Synthesizer/Direkt-Videosynthesizer“ („Zero“ und „One“), ein Gerät, welches Bilder generiert. Stephen Beck betreibt eine eigene Computerfirma in Berkley, die Firma „Beck-Tech“.<ref>stephen beck’s vsynths Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Stephen Beck Direct Video Synthesizer (Analog), 1970, Beck Video Weaver (Digital), 1974 ( des Vorlage:IconExternal vom 17. März 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 10. Mai 2015 (englisch)</ref>
Werke[Bearbeiten]
Becks videografisches Werk beinhaltet viele Videotape-Kompositionen unter Einsatz des Direkt-Videosynthesizer sowie live Performances. Bekannte Werke aus der Anfangszeit, die zum Teil auf der documenta 6 in Kassel gezeigt wurden, sind:
- Synthesis (1972–74), 30 Minuten. Drei Werke, die die künstlerischen Möglichkeiten der Arbeit mit dem Direkt-Videosynthesizer demonstrieren.
- Illuminated Music II und III (1973), 30 Minuten, mit Warner Jepson. Beck improvisiert mit dem Direkt-Videosynthesizer auf dem Bildschirm, während Warner Jepson mit dem „Buchla Audio Synthesizer“ improvisiert. Das Ergebnis ist eine spontane Performance in Echtzeit.
- Video Weavings (1976), Anima (1974) und Union (1975), 28 Minuten. Video Weavings: Mithilfe eines von Stephen Beck selbst entwickelten Computers werden neue visuelle Bilder generiert. In Anima wird der Tanz von Katie McGuire in Licht und Farben transformiert und mit Musik von Jordan Belson kombiniert.<ref>electronic arts intermix videotapes Stephen Beck, abgerufen am 10. Mai 2015 (englisch).</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beck, Stephen |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Videokünstler |
| GEBURTSDATUM | 1950 |
| GEBURTSORT | Chicago |
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