Stern-Anemone
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| Datei:Anemone hortensis, Livorno.JPG
Stern-Anemone (Anemone hortensis) | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Anemone hortensis | ||||||||||||
| L. |
Die Stern-Anemone (Anemone hortensis) ist eine Pflanzenart der Gattung Windröschen (Anemone) innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Die Stern-Anemone ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 40 Zentimetern erreicht. Die meist handförmigen Grundblätter sind drei- bis fünfteilig mit vorne zerschlitzten, keilförmigen Abschnitten.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blütezeit reicht von Februar bis April.<ref name="Schönfelder1987" /> Je Stängel ist nur eine Blüte vorhanden. Kurz unter ihr befindet sich ein Wirtel aus Hochblättern, welche sitzend, meist ungeteilt und linealisch-lanzettlich sind.<ref name="Schönfelder1987" />
Die zwittrige Blüte ist bei einem Durchmesser von 3 bis 6 Zentimetern radiärsymmetrisch. Die 12 bis 19, meist 15 Blütenhüllblätter sind spitz, schmal-lanzettlich und blass oder dunkel-purpurfarben, violett oder fast weiß. Die Staubbeutel sind blau.<ref name="Schönfelder1987" />
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.<ref name="IPCN" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Die Stern-Anemone kommt in Südfrankreich, Italien, Dalmatien, Albanien, auf Kreta und Karpathos vor.
Sie wächst auf brachen Feldern, in Garrigues, in lichten Wäldern und in Olivenhainen in Höhenlagen von 0 bis 1000, selten bis zu 1800 Metern.<ref name="Rothmaler 5" />
Systematik[Bearbeiten]
Die Erstveröffentlichung von Anemone hortensis erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 540.
Je nach Autor gibt es etwa zwei Unterarten bekannt:<ref name="Rothmaler 5" /><ref name="AFE"/>
- Anemone hortensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. subsp. hortensis
- Anemone hortensis subsp. heldreichii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Boiss.) Rech. f.: Sie kommt in Kreta vor.<ref name="AFE"/>
Anemone hortensis bildet mit Anemone pavonina die Hybride Anemone ×fulgens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(DC.) J.Gay. Diese besitzt über 15 schmale, scharlachrote Blütenhüllblätter.<ref name="Rothmaler 5" />
Nutzung[Bearbeiten]
Die Stern-Anemone wird selten als Zierpflanze in Alpinhäusern genutzt.<ref name="Rothmaler 5" />
Trivialnamen[Bearbeiten]
Für die Stern-Anemone sind oder waren, zum Teil nur regional, auch die Bezeichnungen Alemönlie (Schweiz), kleine Gartenanemone und Salamönli (Schweiz) gebräuchlich.<ref name="Pritzel1882" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="IPCN"> Anemone hortensis bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Pritzel1882"> Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 28, eingescannt. </ref> <ref name="Schönfelder1987"> Peter Schönfelder und Ingrid Schönfelder: Was blüht am Mittelmeer? Franckh’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1987, ISBN 3-440-05790-9. S. 177. </ref> <ref name="Rothmaler 5"> Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8, S. 136. </ref> <ref name="AFE"> Jaakko Jalas, Juha Suominen: Atlas florae europaeae. Band 8: Nymphaeaceae to Ranunculaceae, S. 85, Helsinki 1989, ISBN 951-9108-07-6. </ref> </references>