Sterndolde
Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.
| Sterndolde | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Astrantia major 1.jpg
Große Sterndolde (Astrantia major) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Astrantia | ||||||||||||
| L. |
Die Gattung Sterndolde (Astrantia) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae).
Merkmale[Bearbeiten]
Die Sterndolden sind ausdauernde krautige Pflanzen. Die Blätter sind einfach gefiedert oder fiederteilig.
Die Blüten stehen in einfachen Dolden, die von zahlreichen auffälligen Hüllblättern von weißer bis rötlicher Farbe umgeben sind. Die Dolden stehen einzeln und endständig oder mehrere Dolden treten zu scheinbar zusammengesetzten Dolden zusammen. Der Enddoldenstiel besitzt keine Hochblätter, die Seitendoldenstiele tragen zwei bis drei Hochblätter.
Die Blüten sind zwittrig oder männlich mit verkümmertem Fruchtknoten, selten weiblich. Die männlichen Blüten sind lang gestielt, die zwittrigen kürzer; beide stehen aber in einer Dolde. Die Kelchzähne sind deutlich ausgeprägt und häufig länger als die Kronblätter. Diese sind reinweiß oder rötlich. Die obere Hälfte ist eingeschlagen, die Spitze ist aufwärts gebogen. Die Staubfäden sind doppelt so lang wie die Kronblätter. Das Griffelpolster ist klein und rund. Der Rand ist schwach gekerbt und verdickt. Der Griffel ist lang und fadenförmig.
Die Früchte sind ungeschnäbelt. Die Form ist länglich bis eiförmig. An der Spitze stehen Kelchsaum und Griffel. Die Hauptrippen besitzen vorspringende, hohle Gebilde, wodurch sie warzig-rau sind. Die Ölstriemen in den Hauptrippen sind deutlich vorhanden. Ein Karpophor ist nicht ausgebildet.
Taxonomie und Systematik[Bearbeiten]
Die Gattung Astrantia wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum Band 1 Seite 235 erstbeschrieben.
Die Gattung gehört zur Unterfamilie Saniculoideae. Es gibt neun Arten, davon kommen die folgenden vier in Mitteleuropa vor:<ref name="Wörz1999" /><ref name="Euro+Med" />
- Bayerische Sterndolde (Astrantia bavarica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.W.Schultz)
- Krainer Sterndolde (Astrantia carniolica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jacq.), kommt in Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Bosnien-Herzegowina vor.<ref name="Euro+Med" />
- Große Sterndolde (Astrantia major Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.), mit sechs Unterarten, davon zwei in den Alpen:
- Astrantia major subsp. involucrata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(W.D.J.Koch) Ces.
- Astrantia major L. subsp. major
- Kleine Sterndolde (Astrantia minor Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
Weitere Arten:
- Astrantia colchica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Albov, kommt nur in Georgien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Astrantia haradjianii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Grintz.) Doğru-Koca: Sie kommt in der Türkei vor.<ref name="POWO" />
- Astrantia maxima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pall., kommt in der Türkei, in Russland, Aserbaidschan und Georgien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Astrantia ossica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Woronow ex Grossh.: Sie kommt im Kaukasusgebiet vor.<ref name="POWO" />
- Astrantia pauciflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bertol., kommt nur in Italien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Astrantia pontica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Albov, kommt in Georgien und Russland vor.<ref name="Euro+Med" />
- Astrantia trifida Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hoffm., kommt in Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Russland vor.<ref name="Euro+Med" />
Bilder[Bearbeiten]
-
Große Sterndolde (Astrantia major)
-
Kleine Sterndolde (Astrantia minor), Blüte
-
Kleine Sterndolde (Astrantia minor), Blatt
-
Astrantia pauciflora
-
Astrantia pontica
Literatur[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Euro+Med">Ralf Hand: Apiaceae. Astrantia In: Euro+Med Plantbase – the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Berlin 2011, abgerufen am 3. Dezember 2013.</ref> <ref name="Wörz1999">Arno Wörz: Systematics and evolution of the genus Astrantia L. (Apiaceae-Saniculoideae). In: Botanische Jahrbücher für Systematik und Pflanzengeographie. Band 121, Nr. 4, 1999, S. 507–536.</ref> <ref name="POWO">Astrantia. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> </references>