Sternjasmin
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| Sternjasmin | ||||||||||||
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| Datei:Trachelospermum jasminoides1pizzodisevo.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Trachelospermum | ||||||||||||
| Lem. |
Sternjasmin (Trachelospermum) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).<ref name="FoC1995" />
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Trachelospermum-Arten sind verholzte Lianen, die einen weißen Milchsaft enthalten. Die Laubblätter sind gegenständig.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die hängenden, zymösen Blütenstände sind endständig, pseudo-seitenständig oder seitenständig.
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter nur kurz verwachsen. Am Kelch sind fünf bis zehn basale Drüsen vorhanden. Die fünf weißen oder purpurfarben Kronblätter sind stieltellerförmig verwachsen. Die zylindrische Kronröhre ist an der Ansatzstelle der Staubblätter erweitert und der Schlund ist verengt. Die freien Kronlappen überlappen einander und sind nach rechts gedreht. Die Staubblätter setzen im unteren Drittel der Kronröhre an. Die Staubbeutel sind pfeilförmig. Es ist ein Diskus aus fünf freien Schuppen vorhanden. Der zweifächrige Fruchtknoten enthält zahlreiche Samenanlagen. Der relativ kurze Griffel endet in einer kegelförmigen Narbe.
Die Samen sind länglich und besitzen reichlich Endosperm. Die Keimblätter sind linealisch, flach, die Radicula ist kurz.
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Trachelospermum wurde 1851 durch Charles Lemaire in Jardin Fleuriste; Journal Général des Progrès et des Interets Horticoles et Botaniques Band 1, Tafel 61 aufgestellt.<ref name="Tropicos" /> Der Gattungsname Trachelospermum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lem. ist ein Nomen conservandum und typus conservandum.<ref name="Barrie2006" />
Die Gattung Trachelospermum gehört zur Tribus Apocyneae in der Unterfamilie Apocynoideae innerhalb der Familie Apocynaceae.
Die Arten der Gattung Trachelospermum sind im subtropischen bis tropischen Asien verbreitet.<ref name="WCSP" />
Die Gattung Trachelospermum enthält je nach Autor 9 bis 20 Arten:<ref name="WCSP" />
- Trachelospermum asiaticum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Siebold & Zucc.) Nakai: Sie ist vom nördlichen Indien über Tibet und China, Thailand, Korea<ref name="FoC1995" /> bis Japan und Borneo verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Trachelospermum assamense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Woodson: Sie kommt vom östlichen Himalaja bis Assam vor.<ref name="WCSP" />
- Trachelospermum axillare Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hook. f.: Sie kommt vom Himalaja bis Indochina und das südliche China vor.<ref name="FoC1995" /><ref name="WCSP" />
- Trachelospermum brevistylum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Sie klettert oft an Bäumen in offenen Wäldern in Höhenlagen von 600 bis 1100 Metern in Tibet und den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hunan sowie Sichuan.<ref name="WCSP" />
- Trachelospermum dunnii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(H.Lév.) H.Lév.: Sie kommt vom nördlichen Vietnam bis zu den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou, Hunan, Yunnan sowie Zhejiang vor.<ref name="FoC1995" />
- Trachelospermum inflatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Blume) Pierre ex Pichon: Sie kommt von Sumatra bis Java vor.<ref name="WCSP" />
- Falscher Jasmin<ref name="Schönfelder2008" /> (Trachelospermum jasminoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lindl.) Lem.): Er kommt von Japan bis Vietnam vor.<ref name="WCSP" />
- Trachelospermum lucidum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(D.Don) K.Schum. (Syn.: Trachelospermum cathayanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.K.Schneid., Trachelospermum cathayanum var. longipedicellatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lingelsh., Trachelospermum cathayanum var. tetanocarpum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(C.K.Schneid.) Tsiang & P.T.Li, Trachelospermum tetanocarpum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.K.Schneid., Trachelospermum wenchowense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tsiang, Trachelospermum longipedicellatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lingelsh.) Woodson, Trachelospermum formosanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Y.C.Liu & Ou, Trachelospermum yunnanense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tsiang & P.T.Li, Trachelospermum lucidum var. osmastoniana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.S.N.Biswas, Trachelospermum bodinieri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(H.Lév.) Woodson): Sie ist von Pakistan über Tibet und China bis Taiwan verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Trachelospermum vanoverberghii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Merr.: Dieser Endemit kommt nur auf der Insel Luzon vor.<ref name="WCSP" />
Nutzung[Bearbeiten]
Trachelospermum jasminoides ist eine weit verbreitete, auch in den gemäßigten Gebieten verwendete Zierpflanze. Daneben wird auch Trachelospermum asiaticum angepflanzt.
Belege[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Bingtao Li, Antony J. M. Leeuwenberg, David J. Middleton: Apocynaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 16: Gentianaceae through Boraginaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 1995, ISBN 0-915279-33-9. Trachelospermum Lemaire., S. 166–167 - textgleich online wie gedrucktes Werk.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Tropicos"> Trachelospermum bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="WCSP"> Rafaël Govaerts, 2003: World Checklist of Selected Plant Families Database in ACCESS: 1-216203. The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. In: Vorlage:WCSP </ref> <ref name="Schönfelder2008"> Peter Schönfelder, Ingrid Schönfelder: Die neue Kosmos-Mittelmeerflora. Franckh-Kosmos-Verlag Stuttgart 2008. ISBN 978-3-440-10742-3. S. 416. </ref> <ref name="FoC1995"> Bingtao Li, Antony J. M. Leeuwenberg, David J. Middleton: Apocynaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 16: Gentianaceae through Boraginaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 1995, ISBN 0-915279-33-9. Trachelospermum Lemaire., S. 166–167 - textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Barrie2006"> Fred R. Barrie: Report of the General Committee: 9. In: Taxon, Band 55, 2006, S. 795–800. (PDF 165 kB) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) ISSN 0040-0262 </ref> </references>